Genf verabschiedet kantonalen Klimaplan

za, sda

2.6.2021 - 19:35

Die ausgetrocknete Emme in Aefligen im Sommer 2018. Bei den trockenen Aussichten, die der Klimawandel mit sich bringt, könnte der Anblick zur Gewohnheit werden. Das wäre fatal für die Trinkwasserversorgung. Eine neue Analysemethode könnte vorbeugen (Archivbild).
Bei den trockenen Aussichten, die der Klimawandel mit sich bringt, könnte der Anblick ausgetrockneter Flüsse zur Gewohnheit werden.
Keystone/PATRICK HUERLIMANN (Archivbild).

Genf hat einen (zweiten) kantonalen Klimaplan verabschiedet. Die Regierung will die Treibhausgase bis 2030 um 60 Prozent reduzieren und 2050 die CO2-Neutralität erreichen, namentlich mit Massnahmen bei Energie, Mobilität und Konsum.

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2.6.2021 - 19:35

Der kantonale Klimaplan 2030 ziele zugleich auf eine Reduktion des Treibhausgas-Ausstosses und darauf, die Auswirkungen des Klimawandels zu vorwegzunehmen», sagte Staatsrat Antonio Hodgers (Grüne) am Mittwoch vor den Medien.



Die Erwärmung sei ausgeprägt in der Schweiz, und das Klima in Genf könnte Ende Jahrhundert ähnlich sein, wie das von Süditalien heute. Um ein solches Szenario zu vermeiden, wolle der Kanton seinen Ausstoss im Jahr 2050 um 90 Prozent reduzieren, im Vergleich zu 1990.

Die Reduktionsmassnahmen konzentrierten sich vor allem auf die Energie (39 Prozent der Emissionen), die Mobilität (26 Prozent) und den Konsum (28 Prozent).

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