Lärmgegner reichen Petition gegen «Krachmacher» auf den Strassen ein

SDA

27.4.2021 - 14:27

A partly on the marking parked Porsche in the city of Zurich, Switzerland, on March 8, 2019. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Lärmposer sorgen für gesundheitliche Schäden, heisst es in einer Petition der Lärmliga Schweiz.
Bild: Keystone

Weil sogenannte Lärmposer Spass am Krach hätten, leide die Bevölkerung: Die Lärmliga Schweiz will dagegen mit einer Petition vorgehen.

SDA

27.4.2021 - 14:27

Die Lärmliga Schweiz hat am Dienstag in Bern eine von rund 17'000 Menschen unterzeichnete Petition gegen sogenannte Lärmposer eingereicht. Die Aktion fand anlässlich des internationalen Tages gegen Lärm statt.

Die Bevölkerung habe das über 100 Dezibel laute Gedröhne satt, begründete die Lärmliga in einer Mitteilung ihre Petition an das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek). Es seien mittlerweile zu viele lärmende Motorräder, SUVs und Sportwagen unterwegs, hiess es.



Die Petitionäre fordern, dass die Lenker in die Pflicht genommen werden, mit ihren Fahrzeugen nicht mehr Lärm als 81 Dezibel zu produzieren. Zwar sollen sie Autos beziehungsweise Motorräder, die übermässigen Lärm produzieren, besitzen dürfen. Allerdings sollen sie damit nur leise fahren, hiess es weiter.

Bundesrat und Parlament müssten diesen Lärmexzessen einen Riegel vorschieben, forderte Lärmliga-Präsidentin und SP-Nationalrätin Gabriela Suter (AG). «Über eine Million Menschen müssen an Schweizer Strassen mit zu viel Lärm leben. Sie tragen das Gesundheitsrisiko, während einige Krachmacher ihren lautstarken Spass haben wollen», wird die Lärmliga-Präsidentin in der Medienmitteilung zitiert.