Zwei Omikron-Fälle an Genfer Privatschule +++ BAG meldet 9546 neue Fälle

Agenturen/red

2.12.2021

In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit BAG am Donnerstag 9546 neue Coronavirus-Ansteckungen bei 63'426 Tests gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 18 neue Todesfälle und 102 Spitaleinweisungen. Ausserdem meldeten die Kantone Zürich, Bern und Genf erste Ansteckungen mit der neuartigen Omicron-Mutation. Die gesamte Schülerschaft und das Personal der Internationalen Schule Genf sind wegen zwei Fällen für zehn Tage unter Quarantäne gestellt worden.

Die neue Variante des Coronavirus könnte sich nach Einschätzung der EU-Krankheitsbekämpfungsbehörde ECDC in den kommenden Monaten zur vorherrschenden Variante in Europa entwickeln. «Auf Grundlage der mathematischen Modellrechnungen der ECDC gibt es Hinweise, dass Omikron binnen weniger Monate mehr als die Hälfte aller Sars-CoV-2-Infektionen in der EU/im Europäischen Wirtschaftsraum verursachen könnte», heisst es in einem Bericht der EU-Behörde zur Einschätzung der Bedrohungslage.

Allerdings ist laut einer israelischen Studie der Impfstoff von Pfizer/Biontech nur geringfügig weniger wirksam gegen Omikron als gegen Delta, bei Ansteckungen sinkt der Schutz von 95 auf 90 Prozent, gegen schwere Verläufe schützt er mit 93 Prozent genauso gut – auf jeden Fall bei allen, die eine Booster-Impfung erhalten hätten.

Kanton Aargau setzt auf strengere Corona-Massnahmen

Der Kanton Aargau weitet die Maskentragepflicht aus und ordnet eine Zertifikatspflicht in Gesundheits- und Betreuungseinrichtungen an. Diese vom Regierungsrat beschlossenen kantonalen Schutzmassnahmen gelten von Samstag an. Der Kanton Baselland setzt derweil wegen der angespannten epidemiologischen Lage den Kantonalen Krisenstab zur Bewältigung der Coronakrise wieder ein.

Angesichts der neuen Omikron-Variante und des bevorstehenden Winters verschärft die US-Regierung die Regeln für Corona-Tests für Reisende in die USA. Aus dem Weissen Haus hiess es, ein Negativ-Test dürfe von Anfang kommender Woche an höchstens 24 Stunden vor der Abreise in die USA gemacht worden sein.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die neue Omikron-Variante des Coronavirus könnte sich nach Einschätzung der EU-Krankheitsbekämpfungsbehörde ECDC in den kommenden Monaten zur vorherrschenden Variante in Europa entwickeln.
  • Das BAG meldet 9546 Neuinfektionen bei 63‘426 Tests. 18 Personen starben an Covid-19, 102 wurden hospitalisert.
  • Der Nationalrat will, dass der Bund die Kosten für Corona-Tests wieder übernimmt.
  • Omikron wirbelt das Comeback der Tourismusbranche durcheinander. Kaum keimte Hoffnung auf Erholung, stoppt die neue Variante erneut den internationalen Reiseverkehr.
  • Die Biermarke Corona bietet ab 2022 in der Karibik eine eigene Ferieninsel an – Corona Island. Die Marketingoffensive verspricht Ferien im Einklang mit der Natur. Hauptsache weg vom Virus.

Agenturen/red

2.12.2021

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  • 21.53 Uhr
    Wir beenden unseren Corona-Ticker am Donnerstag

  • 21.23 Uhr
    Spanien weist Omikron-Fall ohne Verbindung ins südliche Afrika nach

    Die spanischen Gesundheitsbehörden haben erstmals eine Infektion mit der Coronavirus-Variante Omikron ohne feststellbare Verbindungen ins südliche Afrika nachgewiesen.

    Die Staatssekretärin für Gesundheit, Silvia Calzón, sagte, unter den fünf bislang in Spanien bestätigten Omikron-Fällen gebe es einen Fall, in dem die betroffene Person weder nach Südafrika gereist sei, noch Verbindungen zu Menschen habe, die eine solche Reise unternommen hätten.

  • 20.54 Uhr
    Erstes 2G-Plus-Konzert der Schweiz
    Erstes 2G-Plus-Konzert der Schweiz 

    Erstes 2G-Plus-Konzert der Schweiz 

    Das grosse Zittern ist zurück. Die Corona-Zahlen steigen, eine neue Mutation verbreitet sich. In Zürich hat nun das erste 2G-Plus-Konzert der Schweiz stattgefunden.

    Invalid date

  • 20.22 Uhr
    Zwei Omikron-Fälle an Genfer Privatschule

    Die gesamte Schülerschaft und das Personal der Internationalen Schule Genf sind für zehn Tage unter Quarantäne gestellt worden. Der Grund: Zwei mit der Covid-19-Variante Omikron bestätigte Infizierte hatten den Campus besucht. Die Entscheidung wurde von den Kantonsarztämtern Waadt und Genf getroffen.

    Rund 2000 Personen sind von dieser Massnahme betroffen, darunter 1600 Kinder, wie die Gesundheitsdepartemente der Kantone Genf und Waadt am Donnerstagabend mitteilten. Alle betroffenen Personen müssen zudem einen PCR-Test durchführen lassen.

    Die Eltern und Geschwister der betroffenen Schüler müssen ebenfalls einen Test machen, um so früh wie möglich das mögliche Vorhandensein der Omikron-Variante festzustellen. Die beiden festgestellten Fälle stehen in enger innerfamiliärer Verbindung mit einer positiven Person, die von einer Reise aus Südafrika zurückgekehrt sei, heisst es in der Mitteilung weiter.

  • 20.02 Uhr
    São Paulo sagt Silvesterparty ab

    Laut Medienberichten hat São Paulo seine Silvesterparty abgesagt – wie zuvor bereits mehrere andere größere Städte. Zudem rückte der Bundesstaat São Paulo von dem Vorhaben ab, die Maskenpflicht im Freien aufzuheben.

    In der Metropole São Paulo, der größten Stadt Brasiliens und Südamerikas, waren diese Woche die ersten Fälle der neuen, als besorgniserregend eingestuften Coronavirus-Variante Omikron in Brasilien festgestellt worden. Es könnte sich dabei auch um die ersten Fälle in Lateinamerika handeln.

    In Brasilien, das erst im Januar mit der Impfkampagne begonnen hatte, haben sich nach offiziellen Angaben mehr als 22 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert, fast 615'000 Patienten sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben – mehr Tote gibt es nur in den USA. In Brasilien leben 210 Millionen Menschen. Im Bundesstaat São Paulo sind mittlerweile 94 Prozent der Bevölkerung über 18 Jahre geimpft.

  • 19.38 Uhr
    Tschechien verkürzt Gültigkeit des Corona-Impfnachweises

    Corona-Impfnachweise werden in Tschechien künftig nur noch neun Monate ab der vollständigen Immunisierung gültig sein. Um den Status als Geimpfter zu behalten, soll ab dem Jahreswechsel eine Auffrischimpfung vor Ablauf der Frist erforderlich sein. Das kündigte der geschäftsführende Gesundheitsminister Adam Vojtech am Donnerstag in Prag an.

    In Tschechien gilt in vielen Bereichen wie Gaststätten und Hotels die 2G-Regel (Zutritt für Geimpfte oder Genesene). Die Menschen sollen per SMS benachrichtigt werden, sobald sie einen Anspruch auf die Booster-Impfung haben – je nach Altersgruppe fünf oder sechs Monate nach der Zweitimpfung.

    Tschechien ist stark von der vierten Corona-Welle betroffen. Viele Krankenhäuser sind überlastet. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag zuletzt bei 1222 Neuinfektionen je 100'000 Einwohner. Seit Beginn der Pandemie gab es mehr als 33'300 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion.

  • 19.18 Uhr
    Deutschland will Schausteller verstärkt unterstützen

    Deutschland will die wegen der verschärften Corona-Regeln in Not geratenen Schausteller unterstützen. Von coronabedingten Schliessungen besonders betroffene Firmen wie Schausteller bekommen zusätzliche staatliche Hilfen. Sie erhalten einen verbesserten Eigenkapitalzuschuss, wie Bundesfinanz- und Bundeswirtschaftsministerium in Berlin mitteilten.

    Diese erweiterte Förderung soll vor allem für Schausteller, Marktleute und private Veranstalter von abgesagten Advents- und Weihnachtsmärkten gelten.

    Viele Schausteller bauen ihre Hütten wieder ab. Weitere finanzielle Hilfe sollen sie vom Bund erhalten.
    Schausteller erhalten von der deutschen Regierung finanzielle Hilfen. (Symbolbild)
    Bild: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa

    Aus der Mitteilung geht ausserdem hervor, dass es im Zuge der Verlängerung der Überbrückungshilfe bei den maximalen Fördersätzen eine Kürzung gibt. Bisher bekommen Firmen bei einem coronabedingten Umsatzeinbruch von mehr als 70 Prozent bis zu 100 Prozent ihrer betrieblichen Fixkosten wie Mieten und Pachten oder Ausgaben für Strom und Versicherung erstattet – künftig sollen es nur noch 90 Prozent sein.

  • 18.16 Uhr
    Südafrika beschleunigt Corona-Impfprogramm

    Eine Woche nach der Entdeckung der neuen Coronavirus-Variante Omikron beschleunigt Südafrika sein Impfprogramm. Es wurden Impfstellen in Einkaufszentren und an Verkehrsknotenpunkten eingerichtet, während sich die Zahl der registrierten Corona-Neuinfektionen von Dienstag auf Mittwoch von 4373 auf 8561 Fälle fast verdoppelte. Wissenschaftler erklärten, sie richteten sich darauf ein, dass der Anstieg anhalte.

    Man wolle sicherstellen, dass Familien in der Festzeit sicher seien, sagte Gesundheitsminister Joe Phaala am Donnerstag. «Bevor Sie nach Hause gehen, bevor Sie in den Urlaub fahren, stellen Sie sicher, dass Sie sich und Ihre Lieben schützen. Wenn Sie Ihre Eltern besuchen und diese noch nicht geimpft sind, gehen Sie mit ihnen zur nächstgelegenen Impfstelle. Es könnte ihr Leben retten», sagte er.

    ARCHIV – Corona-Impfung in Südafrika. Foto: Jerome Delay/AP/dpa
    Um gegen die Omikron-Variante gerüstet zu sein, stockt Südafrika die Impfkapazitäten auf.
    Bild: Jerome Delay/AP/dpa

    Die Provinz Gauteng mit Südafrikas grösster Stadt Johannesburg und der Hauptstadt Pretoria ist ein Hotspot für neue Infektionen. Dort fielen mehr als 70 Prozent der neuen Fälle an. Behördenvertreter in der Provinz erklärten, sie bereiteten sich auf das Schlimmste vor, indem die Zahl der Krankenhausbetten gesteigert werde und Feldkrankenhäuser errichtet würden.

  • 17.43 Uhr
    Oslos Behörden befürchten dutzende Omikron-Infektionen

    Nach einem Weihnachtsessen in einem Restaurant der norwegischen Hauptstadt Oslo ist rund die Hälfte der Gäste positiv auf das Coronavirus getestet worden. Mindestens in einem Fall wurde die neue Omikron-Variante festgestellt. Die Stadtverwaltung geht nach eigenen Angaben davon aus, dass noch mehr Gäste mit der mutmasslich hochansteckenden Variante infiziert wurden. Die Regierung verschärfte vorsorglich die Schutzmassnahmen für Oslo und seine Umgebung.

    Nun würden alle Kontakte intensiv nachverfolgt, um eine Weiterverbreitung des Virus zu verhindern. Demnach gaben alle Infizierten an, geimpft gewesen zu sein. Bislang habe keiner von ihnen schwere Symptome entwickelt. An dem Firmenessen nahmen nach Angaben des Unternehmens 120 Gäste teil. Bedingung sei eine Impfung gewesen.

    Sollte bei allen Infizierten die Omikron-Variante nachgewiesen werden, wäre dies einer der grössten bekannten Ausbrüche mit der neuen Variante in Europa. Und sollte sich bestätigen, dass alle Gäste geimpft waren, würde dies zusätzliche Fragen nach der Wirksamkeit der derzeitigen Impfstoffe gegen Omikron aufwerfen.

  • 17.10 Uhr
    Rio erweitert Corona-Impfnachweis-Pflicht

    In Rio de Janeiro dürfen nur noch gegen das Coronavirus geimpfte Menschen Bars, Restaurants, Shoppingcenter sowie Schönheitssalons und Hotels betreten. Dies geht aus einem Dekret der Stadt hervor.

    Damit wird die Pflicht zum Vorzeigen eines Impfnachweises ausgeweitet. Genesene sind ausdrücklich nicht ausgenommen, auch sie müssen einen Nachweis haben.

    Die Regelung gilt auch für Touristen. Einen Impfnachweis als Voraussetzung für die Einreise nach Brasilien lehnt die Regierung bisher aber ab.

    Unterdessen rückte São Paulo von dem Vorhaben ab, die Maskenpflicht im Freien aufzuheben. In der Metropole waren diese Woche die ersten Fälle der neuen, als besorgniserregend eingestuften Coronavirus-Variante Omikron in Brasilien festgestellt worden. Es könnte sich dabei auch um die ersten Fälle in Lateinamerika handeln.

     In Rio de Janeiro sind inzwischen mehr als 75 Prozent der Bevölkerung über zwölf Jahre komplett geimpft, im Bundesstaat São Paulo 94 Prozent der Bevölkerung über 18 Jahre.

  • 16.44 Uhr
    Pflegepersonal fordert sofortiges Handeln und 1000 Franken Prämie

    Der Pflegefachverband schlägt Alarm: Bevölkerung und Politik müssten sofort handeln, um die fünfte Welle zu brechen. Ansonsten müssten Ärztinnen und Ärzte Triage-Entscheidungen treffen, und Kranke und Verunfallte könnten nicht mehr sofort betreut werden, weil das Fachpersonal fehle.

    Die Spitäler seien zunehmend mit Corona-Patienten überlastet, schreibt der Schweizer Berufsverband der Pflegefachpersonen (SBK) in einer Mitteilung. Weil viele spezialisierte Fachkräfte den Beruf verlassen oder ihr Pensum reduziert hätten oder selber erkrankt seien, fehle auf den Notfall- und Intensivstationen das Personal.

    Auf den Intensivstationen in der Deutschschweiz sei die Gesundheitsversorgung bereits gefährdet, und auch in der Westschweiz verdüstere sich die Lage. Sollte es soweit kommen, dass die Ärztinnen und Ärzte triagieren müssten, bedeute diese, dass gewisse Patienten keinen Intensivplatz mehr erhielten und möglicherweise stürben.

    Deswegen müsse nun sofort gehandelt werden. Der SBK fordert unter anderem, dass die Bevölkerung persönliche Treffen auf ein Minimum reduziert, die Hygieneregeln einhält und dass Gratistests wieder kostenlos werden. Die Drittimpfung für alle müsse beschleunigt werden und für die Schulen müssten wirksame Schutzkonzepte erarbeitet werden.

    Ausserdem müsse das Pflegepersonal geschützt werden. Dazu gehöre die Einhaltung von Ruhezeiten, der Schutz von Risikogruppen und das Verbot, Pflegende vorzeitig aus der Quarantäne zu holen. Zwangsrekrutierungen oder Zwang zur Pensenerhöhung dürfe es nicht mehr geben.

    Stattdessen sollten die rund 10'000 Personen, die aus dem Beruf ausgestiegen sind, mit angemessenen finanziellen Angeboten zu einer Rückkehr motiviert werden. Und das bestehende Pflegepersonal müsse mit einer Sofortzulage von 1000 Franken pro Monat eine finanzielle Anerkennung erhalten.

    Der Pflegeberuf solle gestärkt werden, sagen die Gegner der Pflege-Initiative. Aber die Initiative wolle zu viel. (Themenbild)
    Der Pflegefachverband fordert ein sofortiges Handeln (Themenbild).
    KEYSTONE/GAETAN BALLY
  • 16.11 Uhr
    Israelische Studie: Impfung schützt gegen Omikron

    Vier Omikron-Ansteckungen wurden in Israel bisher bestätigt, ausländische Touristen können momentan nicht einreisen. Doch die Lage im Land sei unter Kontrolle, betonte Gesundheitsminister Nitzan Horowitz.

    Man werde bald genauere Informationen über die Wirksamkeit der Impfstoffe gegen Omikron, doch Horowitz sieht Grund zum Optimismus, wie er laut «Jerusalem Post» sagte: «Es gibt Anzeichen dafür, dass Geimpfte auch vor dieser Variante geschützt sind.»

    Laut einem Bericht von Channel 12 ist der Impfstoff von Pfizer/Biontech nur geringfügig weniger wirksam gegen Omikron als gegen Delta, bei Ansteckungen sinkt der Schutz von 95 auf 90 Prozent, gegen schwere Verläufe schützt er mit 93 Prozent genauso gut – auf jeden Fall bei allen, die eine Booster-Impfung erhalten hätten.

    Omikron sei zwar 1,3 mal ansteckender als Delta, doch auch dieser Wert ist viel weniger hoch als befürchtet. Gleichzeitig sei die Wahrscheinlichkeit, dass nicht geimpfte Personen schwere Symptome entwickeln, um das 2,4-fache erhöht.

  • 15.59 Uhr
    Auch Bern meldet ersten Omikron-Fall

    Der Kanton Bern hat seinen ersten Coronavirus-Fall der Variante Omikron gemeldet. Es handelt sich um eine Person, die vor vier bis fünf Tagen von Südafrika her einreiste. Diese Person habe nur leichte Anzeichen der Covid-19-Krankheit und befinde sich in Isolation, sagte Gundekar Giebel, Mediensprecher der Gesundheitsdirektion, auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

    Die positiv auf die Omikron-Variante getestete Person hatte laut den Berner Kantonsbehörden in der Schweiz nachweislich nur mit einer einzigen Person weitere Kontakte. Diese Person befindet sich ebenfalls in Isolation. Angaben zum Alter oder Geschlecht der infizierten Person macht der Kanton Bern aus datenschützerischen Gründen nicht, wie Giebel weiter sagte.

  • 15.32 Uhr 
    Omikron könnte in Europa innert weniger Monate vorherrschen

    Die neue Omikron-Variante des Coronavirus könnte sich nach Einschätzung der EU-Krankheitsbekämpfungsbehörde ECDC in den kommenden Monaten zur vorherrschenden Variante in Europa entwickeln. «Auf Grundlage der mathematischen Modellrechnungen der ECDC gibt es Hinweise, dass Omikron binnen weniger Monate mehr als die Hälfte aller Sars-CoV-2-Infektionen in der EU/im Europäischen Wirtschaftsraum verursachen könnte», heisst es in einem Bericht der EU-Behörde zur Einschätzung der Bedrohungslage.

    Südafrikanische Wissenschaftler hatten die neue Corona-Variante vor einer Woche erstmals nachgewiesen. Sie weist im Vergleich zum bisher gängigen Coronavirus 32 Mutationen auf, so dass zu befürchten ist, dass sie leichter übertragbar ist. Bisher wurde die neue Variante bereits in mehr als 20 Staaten nachgewiesen, darunter Deutschland. Zurzeit herrscht die Delta-Variante des Coronavirus in Europa vor.

    Flight crew members wearing face masks to prevent the spread of coronavirus walk along the Adolfo Suarez-Barajas international airport in Madrid, Spain, Thursday, Dec. 2, 2021. The coronavirus's omicron variant kept a jittery world off-kilter as reports of infections linked to the mutant strain cropped up in more parts of the globe. (AP Photo/Manu Fernandez)
    Flugpersonal am 2. Dezember 2021 auf dem Flughafen Adolfo Suarez-Barajas im spanischen Madrid: Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC befürchtet einen raschen Siegeszug der Omikron-Variante in Europa. (Symbolbild)
    KEYSTONE
  • 15.27 Uhr 
    Omikron setzt SMI unter Druck

    Die Unsicherheit am Schweizer Aktienmarkt ist mit Blick auf die Ausbreitung der laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) «besorgniserregenden» Coronavirusvariante Omikron gross: Vor allem die Aktien von konjunktursensitiven Firmen oder Finanzunternehmen werden abgestossen. Der Leitindex SMI büsst bis am Donnerstagnachmittag deutlich an Wert ein. Kurzzeitig fiel das Barometer gar unter 12'100 Punkte wo es zuletzt vor gut einem Monat notiert hatte.

    Auslöser der heutigen Kurseinbussen an den internationalen Finanzmärkten war die Erkenntnis, dass Omikron auch in den USA angekommen ist. Meldungen zu ersten nachgewiesenen Fällen hatten die Wall Street am Mittwochabend unter Druck gesetzt. Die Coronasorgen werden von den sich verdichtenden Anzeichen auf eine raschere Verschärfung der Geldpolitik in den USA begleitet. Die ultralockere Haltung der Notenbank Fed ist die Basis für die Rekordjagd an den Börsen.

    Gegen 15 Uhr büsst der SMI 1,22 Prozent auf 12'116,33 Punkte ein, der breite SPI 1,31 Prozent auf 15'465,36 Zähler.

  • 15.03 Uhr
    Erstes Corona-Testlabor eröffnet im Flughafen

    Das erste Corona-Testlabor im Flughafen Zürich hat am Donnerstag seine Türen geöffnet. Das Labor kann PCR-Tests in unter drei Stunden auswerten und ist auf rund 15'000 Proben pro Woche ausgelegt.

    In Notfällen könnten Tests gar in rund 45 Minuten ausgewertet werden, teilten die beteiligten Firmen Swissport, Ender Diagnostics und Dr. Risch Gruppe mit. Durch das Labor sei das Testen für Passagierinnen und Passagiere vor Ort direkt vor dem Abflug möglich.

    Die Durchführung von PCR-Tests vor dem Abflug und nach der Ankunft werde sich im internationalen Flugverkehr weiter institutionalisieren, heisst es in der Mitteilung. Eine Aufstockung der Testkapazitäten sei nötig, um die steigenden Passagierzahlen zu bewältigen.

    Das neue Coronatest-Labor am Flughafen Zürich ist auf rund 15'000 Proben pro Woche ausgelegt. (Symbolbild)
    Das neue Coronatest-Labor am Flughafen Zürich ist auf rund 15'000 Proben pro Woche ausgelegt. (Symbolbild)
    Bild: Keystone
  • 14.19 Uhr
    Kanton Zürich meldet ersten Omikron-Fall

    Im Kanton Zürich ist eine Infektion mit der Omikron-Variante des Coronavirus aufgetreten. Die betroffene Person befinde sich in Isolation, vier Kontaktpersonen seien in Quarantäne, teilten die Zürcher Gesundheitsbehörden am Donnerstag mit.

    Die betroffene Person sei am 23. November aus Südafrika in die Schweiz gereist. Zwei Tage später seien Symptome aufgetreten und einen weiteren Tag später habe sich die Person testen lassen. Heute sei die Infektion mit der Omikron-Variante bestätigt worden, heisst es weiter.

    Labor-Mitarbeiteitende verarbeiten Corona-Proben im Zentrallabor des Stadtspitals Triemli, am Dienstag, 2. Februar 2021, in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
    Labor-Mitarbeiteitende verarbeiten Corona-Proben im Zentrallabor des Stadtspitals Triemli in Zürich (Archiv)
    Bild: Keystone
  • 14.15 Uhr
    Überstandene Infektion schützt offenbar nicht vor Omikron

    Eine überstandene Corona-Infektion schützt nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht vor einer Infektion mit der neuen Omikron-Variante. «Wir denken, dass eine vorherige Infektion nicht gegen Omikron schützt», sagte die Infektiologin Anne von Gottberg von Südafrikas Nationalem Institut für übertragbare Krankheiten (NICD) am Donnerstag bei einer Pressekonferenz des WHO-Regionalbüros Afrika.

    Die Frage werde weiter erforscht, sagte die Wissenschaftlerin. Erste Beobachtungen sprächen aber dafür, dass schon einmal Infizierte durch Omikron erneut an Covid-19 erkranken könnten. Dann fielen die Symptome aber offenbar oft weniger schwer aus. Die vorhandenen Corona-Impfstoffe dürften laut von Gottberg weiter gegen schwere Erkrankungen schützen.

    Die Variante war vor einer Woche erstmals in Südafrika nachgewiesen worden. Sie weist im Vergleich zum bisher gängigen Coronavirus 32 Mutationen auf. Mittlerweile wurde die Mutante nach WHO-Angaben bereits in mehr als 20 Ländern nachgewiesen, darunter auch der Schweiz.

  • 13.32 Uhr
    Das BAG meldet 9546 neue Fälle

    In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit BAG am Donnerstag 9546 neue Coronavirus-Ansteckungen bei 63'426 Tests gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 18 neue Todesfälle und 102 Spitaleinweisungen.

    Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 1107,76 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag am 19. November bei 1,27.

    Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zurzeit 82,1 Prozent. 26,9 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten besetzt.

    65,84 Prozent der Schweizer Bevölkerung sind bereits vollständig geimpft. 24,21 Prozent der Personen über 65 Jahre haben schon eine Auffrischimpfung erhalten.

    Ein Mitarbeiter zeigt in einer Corona-Abstrichstelle einen Abstrich für einen Corona-Test.
    Abnahme eines Corona-Tests. (Symbolbild)
    Bild: dpa
  • 13.08 Uhr 
    Schweizerin ist erster Omikron-Fall auf Mallorca

    Auch auf der beliebten Ferieninsel Mallorca ist ein erster Fall der neuen Virusvariante Omikron nachgewiesen worden. Die Mutation des Coronavirus sei bei einer 20-jährigen Schweizerin festgestellt worden, die von Südafrika über Frankfurt am Main auf die Insel gereist sei, berichtete die «Mallorca-Zeitung» am Donnerstag.

    In Deutschland sei ein Corona-Test der vollständig geimpften Reisenden noch negativ ausgefallen, bei einem weiteren Test auf Mallorca dann aber positiv. Mit ihrem Begleiter, dessen Test negativ gewesen sei, müsse die Frau nun zwei Wochen in Quarantäne. Auf dem spanischen Festland waren schon in den vergangenen Tagen mehrere Omikron-Fälle registriert worden.

    Die Corona-Zahlen sind in Mallorca wie im Rest des Landes mit einer Impfquote von fast 80 Prozent angestiegen, jedoch nicht so stark wie etwa in der Schweiz. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt auf der Insel derzeit bei 140.

    Um der Entwicklung entgegenzuwirken, soll auf Mallorca nach dem Willen der Regionalregierung künftig die Vorlage eines Corona-Passes (3G-Regel) beim Betreten von Kneipen, Restaurants, Fitnessstudios und anderen Innenräumen mit einer Kapazität von mehr als 50 Personen Pflicht werden. Eine Entscheidung der Justiz zu dem Vorhaben stand aber noch aus.

    PALMA DE MALLORCA, SPAIN - JULY 01: A group of people wait to be looked after during the launch of the digital certificate to ensure safe travel during COVID19 on 1 July 2021 in Palma de Mallorca, Majorca, Balearic Islands, Spain. The European Union (EU) Digital COVID certificate aims to facilitate travel within the EU during the pandemic by providing a standard method for all member countries to verify that a person is vaccinated against COVID-19, has a negative test or has recovered from the disease. The official date for implementation is 1 July. (Photo By EUROPA PRESS/ I. Buj. POOL via Getty Images)
    Menschen zeigen in Palma de Mallorca ihr Zertifikat für den Transport im öffentlichen Verkehr. (Symbolbild)
    Bild: Europa Press via Getty Imagess
  • 12.35 Uhr 
    Fallzahlen in Afrika steigen rapide an

    Womöglich getrieben von der neuen Corona-Variante Omikron nehmen die Infektionszahlen in Afrika rapide zu. Mit Botsuana, Ghana, Nigeria und Südafrika sei Omikron mittlerweile in vier Ländern des Kontinents nachgewiesen, betonte am Donnerstag John Nkengasong von der Gesundheitsorganisation der Afrikanischen Union (Africa CDC).

    In ganz Afrika seien in der vergangenen Woche 52'300 Neuinfektionen gezählt worden – das ist ein Anstieg um 105 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. 31'000 Neuinfektionen entfielen auf Südafrika. Noch unbekannt ist laut Nkengasong, wie viele Menschen sich mit der neuen Omikron-Variante angesteckt hätten.

    epa09614438 Patients wait to undergo a covid-19 test at Harare General Hospital in Harare, Zimbabwe, 01 December 2021. President Emmerson Mnangagwa has unveiled new measures meant to curb the spread of a fourth wave of covid -19 infections driven by the new Omicron variant of SARS-CoV-2, the virus that causes COVID-19. Returning residents and visitors are now required to undergo a mandatory quarantine upon entry. EPA/AARON UFUMELI
    In einem Spital in Harare, Simbabwe, warten Personen am 1 Dezember 2021 auf einen Corona-Test. 
    Bild: Keystone
  • 12.23 Uhr
    Aargau weitet Masken- und Zertifikatspflicht aus

    Der Kanton Aargau weitet die Maskentragepflicht aus und ordnet eine Zertifikatspflicht in Gesundheits- und Betreuungseinrichtungen an. Diese vom Regierungsrat beschlossenen kantonalen Schutzmassnahmen gelten von Samstag an.

    Zu den Massnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie gehört eine Maskentragpflicht im öffentlichen Leben sowie in Schulen (ab 5. Primarschulklasse) und Kinderbetreuungseinrichtungen. Die allgemeine Maskenpflicht gilt auch für Mitarbeitende und Gruppen im Bereich der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung.

    Das teilte Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati (SVP) am Donnerstag an einer Medienkonferenz in Aarau mitteilte. Die Entwicklung der Coronavirus-Krise sei «besorgniserregend», hiess es.

    Der Regierungsrat begrüsst grundsätzlich weitere Schutzmassnahmen auf nationaler Ebene. Nicht einverstanden ist er jedoch mit den Plänen des Bundesrats, für private Treffen in Innenräumen mit mehr als zehn Personen eine Zertifikatspflicht einzuführen. Es würden Probleme bei der Kontrolle und Durchsetzbarkeit befürchtet. Es bestehe auch die Gefahr, dass es beim Testen vor den Feiertagen zu Engpässen komme.

  • 11.52 Uhr 
    Auf Walliser Skipisten patrouillieren erneut Covid-Angels

    In den Walliser Skigebieten werden auch in dieser Wintersaison wieder sogenannte Covid-Engel eingesetzt. Sie sollen die Anwendung und Einhaltung der geltenden Schutzmassnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie kontrollieren.

    Angesichts der aktuellen Lage werde die Wintersaison 2021-2022 für die Walliser Bergbahnen heikel werden, heisst es in einer Mitteilung des Kantons vom Donnerstag. Die Hauptschwierigkeit liege in der strikten Einhaltung und Anwendung der Schutzkonzepte.

    Um die Sicherheit der Wintersaison zu garantieren, hätten der Kanton und die Bergbahnen beschlossen, «die positiven Erfahrungen vom letzten Winter zu erneuern und das Projekt ‹Covid-Angel ›noch einmal durchzuführen. Wie schon letztes Jahr werden temporär rund hundert Stellensuchende angestellt, die für die Verbreitung von Informations- und Präventionsbotschaften zuständig sein werden.

    A ski lift staff identified as
    Ein Covid-Angel achtet im Januar 2020 auf einer Skipiste in Verbier VS auf die Einhaltung der Corona-Regeln (Archiv)
    Bild: Keystone
  • 11.37 Uhr
    Baselland setzt den Kantonalen Krisenstab wieder ein

    Der Kanton Baselland setzt aufgrund der angespannten epidemiologischen Lage den Kantonalen Krisenstab zur Bewältigung der Corona-Krise wieder ein. Mit den vom Bundesrat vorgeschlagenen Massnahmen erklärt sich der Kanton mit wenigen Vorbehalten einverstanden.

    Der Krisenstab, der zuletzt bis Anfang September im Einsatz stand, erstelle für den Regierungsrat regelmässig Lageanalysen und Vorschläge für Konzeptanpassungen, sagte Regierungspräsident und Gesundheitsdirektor Thomas Weber (SVP) am Donnerstag an einem Point de Presse in Liestal.

    Zu den Konzeptanpassungen gehört, dass sich der Kanton zusammen mit Basel-Stadt darauf vorbereitet, die Kapazitäten auf den Intensivstationen auszubauen. Den Spitälern, namentlich den beiden Baselbieter Kantonsspital-Standorten, dem Basler Claraspital und dem Universitätsspital Basel stehe ein dreistufiges Eskalationskonzept zur Verfügung.

    Die vom Bundesrat am Mittwoch vorgeschlagenen Massnahmen werden von der Baselbieter Regierung mehrheitlich unterstützt. Dies betrifft insbesondere die Ausweitung der Maskentragpflicht. Nicht auf der Linie des Bundesrats sieht sich die Regierung aber unter anderem bei der Zertifikatspflicht im privaten Rahmen, der wie auch immer gearteten Homeoffice-Pflicht und bei der Sitzplatzpflicht für das Konsumieren in Gastrobetrieben.

  • 11.19 Uhr
    Nationalrat will zurück zu kostenlosen Tests

    Der Nationalrat hat am Donnerstag der Verlängerung des Covid-Gesetzes zugestimmt. Dabei fügte er auch materielle Anpassungen an. So sollen etwa Tests wieder kostenlos sein. Anträge seitens der SVP, den Wirkungskreis des Gesetzes einzuschränken, kamen nicht durch.

    Die grosse Kammer beschloss, dass der Bund die Kosten für Corona-Tests wieder übernehmen muss und dass die Kantone Personen, die bei regelmässig durchgeführten Tests in Betrieben, Schulen oder Pflegeeinrichtungen negativ getestet werden, ein Zertifikat ausstellen müssen.

    Der Nationalrat beraet ueber das Budget 2022-2025 an der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 1. Dezember 2021, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)
    Der Nationalrat will wieder kostenlose Tests für die breite Bevölkerung ermöglichen. 
    KEYSTONE
  • 11.05 Uhr
    USA verschärfen Test-Regeln bei Einreise

    Angesichts der neuen Omikron-Variante und des bevorstehenden Winters verschärft die US-Regierung die Regeln für Corona-Tests für Reisende in die USA. Aus dem Weissen Haus hiess es, ein Negativ-Test dürfe von Anfang kommender Woche an höchstens 24 Stunden vor der Abreise in die USA gemacht worden sein. Die Neuregelung betreffe alle internationalen Reisenden unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit und ihres Impfstatus. Bislang gilt eine Frist von drei Tagen. Zusätzlich müssen Ausländer in der Regel schon jetzt eine vollständige Covid-19-Impfung nachweisen, bevor sie eine Flugreise in die USA antreten können. US-Präsident Joe Biden will sich am Donnerstag zu den neuen Massnahmen äussern.

    Travelers wait in line for screening at the Los Angeles International Airport in Los Angeles, Wednesday, Nov. 24, 2021. (AP Photo/Jae C. Hong)
    Die USA verschärft die Einreise-Regeln für alle Einreisenden. 
    KEYSTONE/ AP Photo/Jae C. Hong
  • 10.25 Uhr 
    Griechenland meldet ersten bestätigten Omikron-Fall

    Erstmals ist in Griechenland eine Infektion mit der neuen Corona-Variante Omikron festgestellt worden. Das bestätigte am Donnerstag Gesundheitsminister Thanos Plevris dem Fernsehsender Skai.

    Es handele sich bei dem Betroffenen um einen Griechen, der aus Südafrika eingereist sei und sich nun auf Kreta in Quarantäne befinde. Es sei mit der detaillierten Nachverfolgung seiner Kontakte begonnen worden, sagte Plevris. Der Mann soll bereits am 26. November in Griechenland angekommen sein.

  • 8.55 Uhr 
    Schwyzer Regierung für Ausweitung der Maskenpflicht

    Der Schwyzer Regierungsrat begrüsst die vom Bundesrat vorgeschlagene Ausweitung der Maskenpflicht, wie er sie selbst bereits am Dienstag für den Kanton beschlossen hat. Die Ausweitung der Zertifikatspflicht auf private Anlässe lehnt er jedoch «klar» ab.

    Der Eingriff in den Privatbereich wäre mit erheblichen Vollzugsproblemen verbunden, hält die Regierung in ihrer am Donnerstag veröffentlichten Stellungnahme fest. Weiter betont der Regierungsrat, dass er im Grundsatz schweizweit geltende Massnahmen unterstütze. Um die Übersicht und den Vollzug zu erleichtern.

    Im Kanton Schwyz muss ab (heute) Donnerstag, wer älter als 12 ist, in öffentlich zugänglichen Innenräumen eine Maske tragen. Es geht dabei etwa um Museen, Theater, Konzertlokale, Kinos oder Bibliotheken, Fitnesscenter, Restaurants, Bars und Clubs. Die Maskenpflicht gilt damit auch für Bereiche, in denen dank des Zertifikats auf eine Maske verzichtet werden konnte.

    Die Schwyzer Regierung hatte am Dienstag erklärt, dass die epidemiologische Lage im Kanton «als schlecht» eingeschätzt werde. Bei den Hospitalisationen liege der Kanton gemessen an der Einwohnerzahl mehr als das Zweifache über dem nationalen Durchschnitt.

    Der Schwyzer Regierungsrat begrüsst die vom Bundesart vorgeschlagene Ausweitung der Maskenpflicht wie beispielsweise bei Konzerten, wie sie in Schwyz bereits ab heute gilt. (Symbolblid)
    Der Schwyzer Regierungsrat begrüsst die vom Bundesart vorgeschlagene Ausweitung der Maskenpflicht wie beispielsweise bei Konzerten, wie sie in Schwyz bereits ab heute gilt. (Symbolblid)
    Bild: Keystone
  • 8.35 Uhr 
    Nach Omikron-Kontakt muss jeder 10 Tage in Quarantäne

    In der Schweiz sind bislang erst vier Fälle mit der neuen Omikron-Variante bestätigt. Weil die Mutante aber als besonders gefährlich gilt, reagiert das Bundesamt für Gesundheit BGA bereits hinsichtlich der Quarantäne-Richtlinien bei Omikron.

    So muss jede und jeder, der nahen Kontakt zu einer mit Omikron infizierten Person hatte – auch beim blossen Verdacht auf eine Omikron-Ansteckung – für zehn Tage in Quarantäne. Das bestätigte das BAG gegenüber «20 Minuten».

    Es handle sich demnach um eine Vorsichtsmassnahmen, bis mehr zur Gefährlichkeit der Omikron-Variante bekannt sei und trifft ausdrücklich auch auf geimpfte Personen zu. Als naher Kontakt gilt, wenn man länger als 15 Minuten und näher als 1,5 Meter ohne Maske bei einer infizierten Person stand.

  • 8.20 Uhr 
    Moderna macht Hoffnung auf Omikron-Booster ab März

    Der US-Pharmakonzern Moderna arbeitet angeblich bereits an einer speziell auf die Omikron-Variante abgestimmte Auffrischimpfung. Das Vakzin soll im März bereit für einen Zulassungsantrag in den USA sein, wie Moderna-Präsident Stephen Hoge gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagte.

    Hoge dämpfte allerdings auch die Erwartungen, indem er erklärte, der Prozess bis dahin werde zwischen drei und vier Monaten. «Die Omikron-spezifischen Booster kommen realistischerweise nicht vor März und vielleicht eher im zweiten Quartal», sagte er. 

    Impfquote steigt langsam: Produktionslinie für einen Bestandteil der Moderna-Impfung bei Lonza in Visp. (Archivbild)
    roduktionslinie für einen Bestandteil der Moderna-Impfung bei Lonza in Visp. (Symbolbild)
    KEYSTONE/OLIVIER MAIRE
  • 6.01 Uhr
    Telegram geht gegen Impfgegner-Netzwerk vor

    Die Facebook-Muttergesellschaft Meta ist laut eigenen Angaben gegen eine internationale Kampagne von Corona-Impfgegnern vorgegangen. Das US-Unternehmen löschte nach eigenen Angaben in Frankreich und Italien Konten von seinen Plattformen, die mit einer Bewegung namens «V_V» in Verbindung standen.

    Die Mitglieder des Netzwerks hätten medizinisches Personal, Journalisten und Politiker, die zum Impfen aufriefen, «massenhaft belästigt» und als «Nazis» beschimpft, teilte das Unternehmen am Mittwoch in den USA mit. Sie hätten sich auf dem Nachrichtendienst Telegram organisiert und dort Listen mit Zielpersonen sowie Informationen zur Umgehung der automatischen Facebook-Schutzmassnahmen ausgetauscht. Demnach haben sie massenhaft Kommentare unter den Nachrichten der Opfer hinterlassen, anstatt selbst Inhalte zu posten. Dabei verwendeten sie auch leicht veränderte Schreibweisen von Wörtern wie «Geimpfte», um den Algorithmen zu entgehen.

    Telegram Messenger logo on the App Store is seen displayed on a phone screen in this illustration photo taken in Poland on January 14, 2021. Signal and Telegram messenger apps gained popularity due to the new WhatsApp's privacy policy. (Photo illustration by Jakub Porzycki/NurPhoto via Getty Images)
    Der Nachrichtendienst Telegram wird von Impfgegnern systematisch benutzt, um Lügen zu verbreiten und Andersdenkende anzuprangern. Nun geht das Unternehmen, das unter dem gleichen Dach wie Facebook zum Meta-Konzern gehört, gegen den Missbrauch vor.
    NurPhoto via Getty Images
  • 5.38 Uhr
    Omikron stört Comeback der Reisebranche

    Die Pandemie hat die internationale Tourismusbranche hart getroffen. Nach fast zwei Jahren schien es endlich wieder bergauf zu gehen für gebeutelte Unternehmen in der Tourismusbranche – und nun wirft ihnen Omikron wieder Knüppel zwischen die Beine.

    Zahlreiche Länder bauen wieder Reisebarrieren auf, um die neue Virusvariante von ihren Grenzen fernzuhalten. Von Geschäftsinhabern in japanischen Einkaufszentren über Reiseführer im Heiligen Land und Skiliftbetreiber in den Alpen bis hin zu Fluggesellschaften rund um die Welt: Es kommt wieder neue Sorge auf. Und die Leute, die froh waren, endlich wieder reisen zu können, werden in den Corona-Modus zurückgeworfen, müssen sich über neue Vorschriften informieren und ihre Pläne verschieben.

    Die in London ansässige Fluggesellschaft EasyJet spricht bereits von Auswirkungen der Restriktionen auf Winterbuchungen, aber der Schaden sei noch nicht so gross wie bei vorausgegangenen Covid-Wellen. SAS Scandinavia Airlines hat nach eigenen Angaben bislang einen Aufschwung bei den Winterbuchungen verzeichnet, aber man müsse jetzt «herausfinden, was die neue Variante bedeuten könnte».

    In Europas Skigebieten fragen sich Unternehmen, wie man das Einhalten von Vorschriften wie 2G plus – also den Nachweis von Impfungen oder einer überstandenen Covid-Erkrankung plus negativen Tests – sicherstellen soll. An den Liften fehle dafür das Personal, sagen die Verantwortlichen.

    Passengers prepare to board an easyJet flight to Faro, Portugal, at Gatwick Airport in West Sussex after the ban on international leisure travel for people in England was lifted following the further easing of lockdown restrictions. Picture date: Monday May 17, 2021. (Photo by Gareth Fuller/PA Images via Getty Images)
    Endlich wieder einmal in die Ferien fliegen: Passagiere im Mai 2021 beim Einsteigen in eine Maschine von EasyJet in London Gatwick. Nun ziehen mit der Virusvariante Omikron erneut dunkle Wolken am Reiseverkehrshimmel auf.
    PA Images via Getty Images
  • 4.52 Uhr
    Corona eröffnet eigene Ferieninsel in der Karibik

    Die Biermarke Corona kündigt Pläne für ein exklusives Inselziel in der Karibik an. Corona Island soll so natürlich sein wie die Inhaltsstoffe des mexikanischen Bieres: Wasser, Gerste, Mais oder Reis und Hopfen.

    Corona Island, das im Frühjahr 2022 im Herzen der Karibik eröffnet werden soll, werde ein magisches Reiseziel sein, in dessen Mittelpunkt die Nachhaltigkeit stehe.

    Corona sei ein Bier, das am Strand geboren wurde, texten die Marketingleute. Und: «Die Corona Island ist anders als alles, was wir je zuvor gemacht haben. Als eine Marke, die so sehr mit der Natur verbunden ist, wollten wir der natürlichen Umgebung, die unsere hundertprozentigen natürlichen Zutaten liefert, Respekt zollen und sie feiern», sagte Felipe Ambra, Global Vice President für Corona.

    ice cold beers with limes under the palm tree on the tropical beach in the Caribbean
    So stellen sich die Marketingleute von Corona den Einklang des mexikanischen Biers mit der Natur vor: Corona-Flaschen mit Limetten auf Eis am karibischen Palmenstrand mit türkisblauem Meer. Bloss weg vom Virus-Image.
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