Gewalt in Äthiopien

Schweiz spricht zwei Millionen Franken für humanitäre Hilfe

SDA/gbi

27.11.2020

Tigray people who fled the conflict in Ethiopia's Tigray region, stand on a hill top over looking Umm Rakouba refugee camp in Qadarif, eastern Sudan, Thursday, Nov. 26, 2020. Ethiopia's prime minister said Thursday the army has been ordered to move on the embattled Tigray regional capital after his 72-hour ultimatum ended for Tigray leaders to surrender, and he warned the city's half-million residents to stay indoors and disarm. (AP Photo/Nariman El-Mofty)
Flucht vor der Gewalt: Zehntausende Menschen aus der Tigray-Region sind bereits in den Sudan geflohen. 
Bild: Keystone

Das Aussendepartement EDA stellt humanitären Organisationen in der äthiopischen Konfliktregion Tigray Hilfsgelder in der Höhe von zwei Millionen Franken zur Verfügung. 

Angesichts der Tausenden Menschen auf der Flucht habe der Bedarf an humanitärer Hilfe in der umkämpften Region Tigray zugenommen, teilte das EDA am Freitag mit. Insbesondere den benachbarten Sudan treffe die humanitäre Krise hart, bisher seien dorthin mehr als 40'000 Menschen geflohen.

Das EDA spricht daher Hilfsgelder in der Höhe von zwei Millionen Franken. Damit sollen das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) und der Äthiopische Humanitäre Fonds unterstützt werden. Den Helfern sei der rasche und ungehinderte Zugang für alle Konfliktparteien in die Krisenregion zu gewährleisten, fordert das EDA. Es fordert ausserdem die strikte Einhaltung des humanitären Völkerrechts, eine Deeskalation der Gewalt und die Rückkehr zum Dialog.

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