Ausländische Firmen schaffen mehr Stellen in der Schweiz

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8.4.2021

Buildings in the Industriequartier district in Zurich, Switzerland, with the facade of the Prime Tower in the background, pictured on March 29, 2016. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
Blick ins Industriequartier Zürich: Ausländische Firmen haben in der Schweiz trotz Coronapandemie mehr Stellen geschaffen (Symbolbild) 
KEYSTONE

Trotz der Corona-Pandemie zieht es ausländische Firmen weiterhin in die Schweiz. 220 waren es im vergangenen Jahr. Die Zahl der geschaffenen Stellen erhöhte sich sogar.

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8.4.2021

Die Wirtschaft leidet unter der Corona-Krise. Und doch: Trotz der Pandemie hat es auch im vergangenen Jahr zahlreiche Firmen aus dem Ausland in die Schweiz gezogen. 220 waren es im Jahr 2020 – und damit zwar neun Prozent weniger als im Vorjahr. Aber: Die Unternehmen schufen dabei 1168 neue Stellen, elf Prozent mehr als 2019, wie die SRF-Sendung «10vor10» von der Konferenz der kantonalen Volkswirtschaftsdirektoren erfuhr.

Auf etwa 3600 Jobs sollen die von diesen Firmen geschaffenen Arbeitsplätze in den kommenden drei Jahren erhöht werden, hiess es. Dies entspräche laut SRF einer Steigerung von gar 21 Prozent. «Gerade in einem Krisenjahr kann die Schweiz punkten dank Stabilität, Planbarkeit und Sicherheit», zitiert der Sender Patrik Wermelinger von Switzerland Global Enterprise, das für den Standort im Auftrag von Bund und Kantonen im Ausland wirbt. 

Die Schweiz gehört damit zu den wenigen Ländern, die ihre ausländischen Direktinvestitionen 2020 erhöhen konnten – trotz ökonomischer Planungsunsicherheit und Einschränkungen der Reisemöglichkeiten. Geschaffen wurden die meisten Stellen im vergangenen Corona-Jahr von Firmen aus China, aus den USA und aus Deutschland. China gehört dabei zu zehn Fokusländern, deren Zukunftstechnologieunternehmen die Schweiz anziehen will.