Corona-Überblick

BAG meldet 23'684 neue Corona-Fälle +++ Gewalt bei Räumung von Protestcamp in Neuseeland

Agenturen/smi/dor

2.3.2022

Agenturen/smi/dor

2.3.2022

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die US-Regierung startet eine neue Initiative zur Behandlung von Covid-19 mit Corona-Medikamenten.
  • Der australische Premierminister Scott Morrison ist positiv auf das Coronavirus getestet worden.
  • Der Nationalrat bewilligt zusätzliche Gelder zur Pandemiebewältigung.
  • Schweizer Wirtschaft hat sich 2021 vom Corona-Einbruch vollständig erholt.
  • Mallorca hat die meisten der noch geltenden Corona-Einschränkungen aufgehoben.
  • Liveticker
    Neue Beiträge
  • Liveticker beendet
  • 21.50 Uhr
    Wir beenden unseren heutigen Live-Ticker

  • 13.35 Uhr
    Neue Corona-Zahlen

    Das Bundesamt für Gesundheit meldet am Mittwoch 23'684 Covid-Neuinfektionen, zehn Todesfälle und 150 Hospitalisierungen. Die Intensivstationen sind zu 73,6 Prozent ausgelastet.

    Am gleichen Tag vor einer Woche hatte das BAG noch Meldungen über 18'423 bestätigte Neuinfektionen, 174 Spitaleintritte und 15 Todesfälle erhalten. Damit sind die Fallzahlen innert Wochenfrist um 28,6 Prozent gestiegen. Die Spitaleinweisungen nahmen im Vergleich zur Vorwoche um 13,8 Prozent ab.

    69,02 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft, weitere 1,06 Prozent haben eine erste Dosis erhalten. Von der Bevölkerung ab 12 Jahren sind 78,12 Prozent geimpft. Ausserdem haben 41,50 Prozent der Gesamtbevölkerung und 75,88 Prozent der über 65-Jährigen eine Booster-Impfung erhalten.

  • 4.57 Uhr
    Impfpflicht-Protest in Neuseeland: Gewalt bei Räumung von Zeltlager

    Bei der Räumung eines Zeltlagers von Impfpflicht-Gegnern in Neuseeland durch die Behörden ist es zu gewaltsamen Zusammenstössen zwischen Polizei und Protestlern gekommen. Hunderte Beamte in Kampfausrüstung waren seit dem frühen Mittwochmorgen (Ortszeit) im Einsatz, um das vor 23 Tagen vor dem Parlamentsgebäude in Wellington eingerichtete Camp aufzulösen.

    Die Polizei habe bei der Aktion auch Feuerwehrschläuche als Wasserwerfer sowie Pfefferspray eingesetzt, während die Demonstrantinnen und Demonstranten die Beamten mit Feuerlöschern besprüht und mit verschiedenen Gegenständen beworfen hätten, berichteten neuseeländische Medien. Mindestens drei Beamte wurden einer Mitteilung zufolge verletzt. Demonstranten zündeten am Nachmittag auch Zelte an. Von dem provisorischen Camp stieg dichter schwarzer Qualm auf.

    Demonstrators and police face off at a protest opposing coronavirus vaccine mandates in Wellington, New Zealand, Wednesday, March 2, 2022. Since the beginning of the pandemic, New Zealand has reported fewer than 100 virus deaths among its population of 5 million, after it imposed strict border controls and lockdowns to eliminate earlier outbreaks. (Mark Mitchell/New Zealand Herald via AP)
    Konfrontation zwischen Impfpflicht- und Massnahmengegnern und Polizisten am Mittwoch in Wellington.
    Bild: Keystone/New Zealand Herald via AP/Mark Mitchell

    «Insbesondere sind wir besorgt darüber, dass diejenigen mit guten Absichten jetzt zahlenmässig unterlegen sind gegenüber denen, die bereit sind, Gewalt anzuwenden», sagte Polizeichef Andrew Coster. Etwa 60 Protestler seien festgenommen worden, berichtete der Sender Radio New Zealand. Die Polizei sprach von 38 Festnahmen.

    Tausende Demonstranten waren am 8. Februar – offenbar inspiriert von den bildmächtigen Protesten zorniger Lkw-Fahrer im kanadischen Ottawa – in einem Konvoi mit Lastwagen zum Parlament gezogen, um ihrem Unmut über die strengen Corona-Regeln in dem Pazifikstaat Luft zu machen. Sie bauten unter anderem Zelte auf dem Gelände auf. Bereits wenige Tage später hatte die Polizei erstmals versucht, das Camp zu räumen und Dutzende Teilnehmer festgenommen.

    In Neuseeland gibt es eine Corona-Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen, darunter Mitarbeiter des Gesundheitswesens, der Feuerwehr, im Bildungsbereich sowie im Justizvollzug und beim Militär. Arbeitnehmern, die sich nicht impfen lassen, droht die Kündigung. Impfnachweise werden zudem auch in Cafés und Restaurants, bei Gottesdiensten und im Fitnessstudio verlangt.

  • 4.35 Uhr
    Regisseur wegen Covid-Erkrankung nicht bei «The Batman»-Premiere

    «The Batman»-Regisseur Matt Reeves ist an Covid erkrankt und konnte deswegen nicht an der Premierenfeier in New York teilnehmen. Trotz vollständiger Impfung und Booster habe er Covid bekommen, sagte der US-Regisseur am Dienstagabend in einer Videobotschaft bei der Filmpremiere. Es gehe ihm gesundheitlich gut, aber er bedauere sein Fehlen sehr, denn der Film bedeute ihm so viel, führte der 55-Jährige weiter aus. Das Video wurde vom Herausgeber des Filmmagazins «Variety» auf Twitter verlinkt.

    «Batman»-Star Robert Pattinson, «Catwoman» Zoë Kravitz und weitere Darsteller, darunter Paul Dano, Colin Farrell und Andy Serkis, wohnten dem Event im New Yorker Lincoln Center bei.

    Das Studio Warner Bros., das die Comicverfilmung «The Batman» weltweit in die Kinos bringt, wird den Film vorerst nicht in Russland zeigen. Angesichts des russischen Einmarschs in die Ukraine schloss sich Warner Bros. diese Woche der Aktion mehrerer grosser Hollywood-Studios an, Filmstarts in Russland auszusetzen.

  • 4.29 Uhr
    Biden kündigt neue Initiative mit Corona-Medikamenten

    Die US-Regierung startet eine neue Initiative zur Behandlung von Covid-19 mit Corona-Medikamenten. «Menschen können sich in einer Apotheke testen lassen und erhalten bei positivem Befund die antiviralen Pillen vor Ort. Und das ohne Kosten», sagte US-Präsident Joe Biden am Dienstagabend (Ortszeit) bei seiner Ansprache zur Lage der Nation. Aus dem Weissen Haus hiess es, das Programm solle noch in diesem Monat in Apotheken und ausgewählten Geschäften starten.

    Das antivirale Covid-19-Medikament Paxlovid des Pharmaunternehmens Pfizer erhielt in den USA am 23. Dezember eine Notfallzulassung der nationalen Lebens- und Arzneimittelbehörde FDA. «Ich habe mehr Pillen bestellt als irgendjemand sonst auf der Welt. Pfizer macht Überstunden, um uns diesen Monat eine Million Pillen zu liefern und nächsten Monat mehr als das Doppelte», sagte Biden. Mit dem Medikament sollen positiv getestete Corona-Patienten ab zwölf Jahren mit milden bis mittleren Symptomen sowie einem hohen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf behandelt werden.

    Biden kündigte ausserdem an, schärfer gegen Betrüger vorzugehen, die unrechtmässig Corona-Hilfen erhalten haben. «Wir werden die Kriminellen verfolgen, die in der Nacht Milliarden von Hilfsgeldern gestohlen haben, die für kleine Unternehmen und Millionen von Amerikanern bestimmt waren», sagte er. Dazu solle es im Justizministerium bald einen Chef-Staatsanwalt für Pandemie-Betrug geben.

  • 04.07 Uhr
    Kampf gegen Corona: Biden sieht Rückkehr zur Normalität

    US-Präsident Joe Biden hat die Menschen im Land auf eine Zukunft eingestimmt, in der die Pandemie nicht mehr ihren gesamten Alltag bestimmt. «Seit mehr als zwei Jahren hat Covid hat jede Entscheidung in unserem Leben und im Leben dieser Nation beeinflusst. Und ich weiss, dass Sie müde, frustriert und erschöpft sind», sagte Biden am Dienstagabend (Ortszeit) bei seiner Ansprache zur Lage der Nation. Aber dank des Durchhaltevermögens der Menschen gehe es nun vorwärts. «Es ist an der Zeit, dass die Amerikaner wieder an die Arbeit gehen und unsere grossartigen Innenstädte wieder füllen. Menschen, die von zu Hause aus arbeiten, können sich sicher fühlen und ins Büro zurückkehren», so Biden. Er wolle sich nicht damit abfinden, mit dem Virus zu leben. So wie auch andere Krankheiten bekämpft worden seien, solle auch Covid-19 bekämpft werden. Besonders wichtig sei dafür die Impfung.

    Biden forderte die Menschen ausserdem auf, Corona nicht als parteipolitische Streitpunkt zu sehen. «Lasst uns aufhören, uns gegenseitig als Feinde zu sehen, und anfangen, uns als das zu sehen, was wir sind, nämlich Mitbürger.» Es ginge darum, Probleme gemeinsam anzugehen, um vorwärts zu kommen.

    Seit Beginn der Pandemie sind in den USA mehr als 950'000 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Die Impfquote stagniert. In dem Land mit 330'000 Millionen Einwohnern sind 65 Prozent der Menschen zweifach geimpft. Knapp 44 Prozent von ihnen haben auch schon eine Auffrischungsimpfung. Die Omikron-Welle traf die USA im Dezember mit voller Wucht – mittlerweile sind die Fallzahlen massiv zurückgegangen. Biden geriet allerdings massiv in die Kritik, weil es vor allem rund um die Feiertage überall an Tests fehlte.

  • 3.31 Uhr
    Australiens Premier Morrison positiv auf Corona getestet

    Der australische Premierminister Scott Morrison ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er habe grippeähnliche Symptome und Fieber, rechne aber damit, innerhalb von einer Woche wieder gesund zu sein, teilte der Regierungschef am späten Dienstag (Ortszeit) mit. In den nächsten zwei Wochen werde er sich vorsorglich in seinem Haus isolieren. Von dort aus werde er seine Amtsgeschäfte weiterführen, speziell was die Reaktionen auf den Krieg in der Ukraine und die schweren Überschwemmungen im Osten Australiens betreffe, betonte Morrison.

  • 3.17 Uhr
    Biden ohne Maske im Kongress

    Keine Maske mehr im Kapitol: US-Präsident Joe Biden ist am Dienstagabend (Ortszeit) ohne Mund-Nasen-Schutz zum Pult gegangen, um seine erste offizielle Ansprache zur Lage der Nation zu halten. Auch Vizepräsidenten Kamala Harris und die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, trugen beim Zuhören keine Corona-Schutzmaske. Hintergrund ist eine neue Regelung im US-Kongress. Demnach ist die Maskenpflicht im Kapitol-Komplex und im Sitzungssaal des Repräsentantenhauses gefallen - das Tragen einer Maske ist nun freiwillig.

    Biden hielt seine Ansprache am Dienstagabend wie üblich vor beiden Kammern des US-Kongresses im Sitzungssaal des Repräsentantenhauses. Der US-Präsident trägt normalerweise beim Sprechen keine Maske, aber in der Regel vorher und nachher. Viele hatten sich aber gefragt, ob er und andere hochrangige Politikerinnen und Politiker weiter auf die Maske setzen. Einige Republikaner hatten sich in der Vergangenheit immer wieder der Maskenpflicht im Kapitol widersetzt.

    Die Omikron-Welle hatte die USA im Dezember heftig getroffen. Mittlerweile sind die Infektionszahlen aber deutlich zurückgegangen.

Corona-Ticker Dienstag, 1. März 2022

  • Liveticker
    Neue Beiträge
  • Liveticker beendet
  • 20.25 Uhr
    Fast alle Corona-Einschränkungen auf Mallorca aufgehoben

    Mallorca hat die meisten der noch geltenden Corona-Einschränkungen aufgehoben. Dies ging aus einer am Dienstag im Amtsblatt der Balearen-Insel veröffentlichten Anordnung hervor. Nur die weiterhin in ganz Spanien geltende Maskenpflicht in Innenräumen sowie das Rauchverbot in den Aussenbereichen von Gaststätten bleiben bestehen.

    Der Sprecher der Regionalregierung, Iago Negueruela, hatte die Aufhebung der Vorsichtsmassnahmen am Vortag mit der guten Entwicklung der Infektionszahlen sowie mit der hohen Impfquote auf den Balearen begründet.

  • 15.14 Uhr
    Massnahmen-Kritiker fordern Aufarbeitung der Pandemie-Politik

    Zahlreiche Organisationen von Massnahmen-Kritikern haben am Dienstag in einem offenen Brief eine Untersuchung der Corona-Massnahmen durch eine unabhängige ausserparlamentarische Untersuchungskommission (APUK) gefordert. Nach zwei Jahren Pandemiemodus brauche es jetzt eine gründliche Analyse.

    Die Freunde der Verfassung, das Ärztenetzwerk Aletheia, die Petition Frühling 2020, das Aktionsbündnis Urkantone, Aufrecht Schweiz und weitere 19 Gruppen sind Absender des Briefes. Ein Adressat wird nicht genannt.

    Als «grösste globale Krise der Nachkriegszeit» wird die Pandemie im Brief bezeichnet. Sehr viele Menschen seien erschüttert worden, und die gesellschaftlichen Umwälzungen seien tiefgreifend gewesen. Gerechtfertigt wird eine breit angelegte Untersuchung des weiteren damit, dass durch Corona-Massnahmen «ein Schaden von mindestens 60 Milliarden Franken» entstanden sei. Zudem seien Garantien und Bürgschaften von weiteren 42 Milliarden Franken eingegangen worden.

    Eine Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) lehnen die Unterzeichner des offenen Briefes ab. Diese genüge nicht, weil die Entscheide nicht von denselben Parlamentarierinnen und Parlamentariern und Interessengruppen untersucht werden sollten, die sie mitverursacht oder mitgetragen hätten.

    Demonstration der Corona Massnahmengegner in Winterthur am Samstag, 26. Februar 2022. (KEYSTONE/Walter Bieri)
    Demonstration der Corona Massnahmengegner in Winterthur am Samstag, 26. Februar 2022. 
    Bild: Keystone/Walter Bieri
  • 14.20 Uhr
    Höhere Fallzahlen könnten auf Öffnungsschritte zurückzuführen sein

    In den letzten Tagen sind in der Schweiz die Corona-Fallzahlen im Vergleich zur Vorwoche wieder gestiegen. Das könnte nach Ansicht der wissenschaftlichen Taskforce auf die Ausbreitung der Omikron-Variante BA.2 sowie die Öffnungsschritte von Mitte Februar zurückzuführen sein.

    Seit Ende Januar waren die Zahlen der Neuinfektionen bis zum Wochenende vom 27. Februar gesunken, wie die wissenschaftliche Taskforce in ihrer neusten epidemiologischen Lagebeurteilung festhält.

  • 14.07 Uhr
    Queen nimmt nach Corona-Infektion wieder Online-Termine wahr

    Gut eine Woche nach dem Bekanntwerden ihrer Corona-Infektion hat Queen Elizabeth II. wieder Online-Termine wahrgenommen. Die 95-Jährige empfing am Dienstag per Videoschalte von Schloss Windsor aus in zwei Online-Audienzen Botschafter aus Andorra und dem Tschad, wie der Buckingham-Palast im Anschluss mitteilte.

    Zuvor hatte die britische Königin einige geplante virtuelle Termine abgesagt. Nach Angaben des Palastes hatte sie «milde, erkältungsähnliche Symptome» gespürt, aber trotzdem weiterhin leichte Aufgaben ausgeführt.

    Es gilt als sicher, dass die Queen dreimal gegen Corona geimpft ist. Wegen ihres hohen Alters gilt die Infektion trotzdem nicht als ungefährlich. Die Termine am Dienstag werteten Beobachter daher als vorsichtiges Zeichen für eine Erholung.

    Königin Elizabeth II. (Bildschirm) empfängt per Videoschalte von Schloss Windsor aus, während einer virtuellen Audienz, den Botschafter von Andorra im Buckingham Palast. Foto: Victoria Jones/PA Wire/dpa
    Victoria Jones/PA Wire/dpa
  • 13.37 Uhr
    Das BAG meldet 16'734 Neuinfektionen

    In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit BAG am Dienstag 16'734 neue Coronavirus-Ansteckungen bei 40‘873 Tests gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 17 neue Todesfälle und 109 Spitaleinweisungen.

    Am gleichen Tag vor einer Woche hatte das BAG noch Meldungen über 15'191 bestätigte Neuinfektionen, 128 Spitaleintritte und 14 Todesfälle erhalten. Damit sind die Fallzahlen innert Wochenfrist um 10,2 Prozent gestiegen. Die Spitaleinweisungen nahmen im Vergleich zur Vorwoche um 14,8 Prozent ab.

    Aktuell befinden sich in den Spitälern insgesamt 604 Personen in Intensivpflege. Die Auslastung der Intensivstationen beträgt zurzeit 70,90 Prozent. 16,70 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten belegt.

    Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen vier Wochen 6208,43 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor rund zehn Tagen bei 0,94.

    69,01 Prozent der Bevölkerung in der Schweiz sind mittlerweile vollständig geimpft. Weitere 1,07 Prozent haben eine erste Dosis erhalten. Von der Bevölkerung ab 12 Jahren sind 78,12 Prozent geimpft. Ausserdem haben 41,48 Prozent der Gesamtbevölkerung und 75,86 Prozent der über 65-Jährigen eine sogenannte Booster-Impfung erhalten.

    Selbsttest versus offizieller Test: Bei einem positiven Corona-Befund unterscheiden sich die anschliessenden Schritte im Urlaubsort teils deutlich.
    16'734 Personen wurden innerhalb 24 Stunden positiv auf das Coronavirus getestet. (Archiv)
    Bild: Hauke-Christian Dittrich/dpa/dpa-tmn
  • 11.56 Uhr
    Ständerat heisst dritten Pandemie-Armeeeinsatz nachträglich gut

    Der Ständerat hat den dritten Armeeeinsatz in der Covid-19-Pandemie nachträglich gutgeheissen. Der Bundesrat hatte den Assistenzdienst von bis zu 2500 Armeeangehörigen bis Ende März im Dezember bewilligt.

    Seither waren bis zu 570 Armeeangehörige gleichzeitig im Einsatz. Sie leisteten bis zum Ende des dritten Armeeeinsatzes im Februar rund 21'000 Diensttage. In den Kantonen Jura, Wallis, Neuenburg, Freiburg, Aargau, Nidwalden und Bern half das Militär beim Impfen.

    Die Kantone Jura, Freiburg, Wallis, Luzern, Genf und Bern beanspruchten die Soldatinnen und Soldaten zudem für die Mithilfe bei der Grund- und Intensivpflege in den Spitälern. Die Armee sprang aber nur ein, wenn in den um Hilfe bittenden Kantonen sämtliche zivilen Mittel ausgeschöpft waren.

    Laut Verteidigungsministerin Viola Amherd soll der dritte Armeeeinsatz so wie die beiden vorherigen aus dem ordentlichen Budget finanziert werden. Noch seien allerdings die Kosten für den dritten Einsatz noch nicht bekannt.

    Une militaire vaccine une personne avec le vaccin moderna dans le centre de vaccination de Polyexpo le mardi 21 decembre 2021 a La Chaux-de-Fonds. Pour repondre a la demande du Gouvernement neuchatelois pour accelerer la vaccination, l'Armee deploie 8 specialistes sanitaires jusqu'en janvier 2022. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)
    Bild: Keystone
  • 11.13 Uhr
    Nationalrat bewilligt zusätzliche Gelder zur Pandemiebewältigung

    Der Nationalrat hat zusätzliche Gelder zur Bewältigung der Pandemie bewilligt. Er genehmigte am Dienstag drei Nachtragskredite im Umfang von insgesamt 3,4 Milliarden Franken.

    Der Bundesrat hatte die entsprechende Sonderbotschaft zum Voranschlag 2022 Anfang Dezember verabschiedet. 1,7 Milliarden Franken entfallen auf den Corona-Erwerbsersatz, 900 Millionen Franken auf den Bundesanteil an der Härtefallhilfe und 800 Millionen Franken auf den Bundesbeitrag an die Arbeitslosenversicherung für die Kurzarbeitsentschädigung.

    Es handle sich um die logische Folge der Verlängerung einiger Massnahmen aus dem Covid-19-Gesetz in der Wintersession, sagten Anna Giacometti (FDP/GR) und Heinz Siegenthaler (Mitte/BE) namens der Kommission. Die dafür benötigten Mittel hätten aus Zeitgründen nicht mehr im Rahmen der normalen Budgetdebatte gesprochen werden können.

    Bundesrat Ueli Maurer verfolgt die Budgetdebatte an der Fruehjahrssession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 1. Maerz 2022 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)
    Bundesrat Ueli Maurer verfolgt die Budgetdebatte an der Frühjahrssession der Eidgenössischen Räte, am Dienstag, 1. März 2022, im Nationalrat in Bern. 
    Bild: Keystone/Alessandro della Valle
  • 10.50 Uhr
    Skyguide leidet auch 2021 unter der Pandemie

    Die Pandemie hat auch 2021 die Schweizer Luftfahrtbranche und somit auch Skyguide stark belastet. Die Flugsicherungsgesellschaft schloss das Geschäftsjahr mit einem Verlust von fast 120 Millionen Franken ab.

    Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr aber immerhin einer Verbesserung um 27,3 Prozent, wie aus einer Mitteilung der Flugsicherung vom Dienstag hervorgeht. 2020 hatte Skyguide einen Verlust von fast 165 Millionen Franken hinnehmen müssen.

    Das Verkehrsvolumen und damit die Einnahmen seien auch 2021 weit unter den Werten geblieben, die vor Beginn der Gesundheitskrise verzeichnet worden seien, schreibt Skyguide. Durch Sparmassnahmen sowie ein Darlehen des Bundes in der Höhe von 250 Millionen Franken für das vergangene Jahr habe das Unternehmen seinen Auftrag als kritische Infrastruktur des Landes aber dennoch vollumfänglich erfüllen und den Liquiditätsengpass überwinden können.

    Ein Mitarbeiter von Skyguide kontrolliert die Monitore und hat Blick auf das Flugfeld, bei Skyguide im Tower des Flughafen Zuerich Kloten, aufgenommen am 10. April 2014. Im Tower am Flughafen Zuerich ueberwachen Flugverkehrsleiter der Skyguide die Rollmanoever, Starts und Landungen und den Verkehr in unmittelbarer Naehe des Flughafens Zuerich, in der Kontrollzone mit einem Radius von etwa 20 km um den Flughafen. (KEYSTONE/Christian Beutler)

An employee of Skyguide at work in the Tower of Zuerich airport in Switzerland, April 10, 2014. The tower air traffic controllers monitor taxiing manoeuvres, takeoffs and landings and oversee traffic in the immediate vicinity of the airport, i.e. the control zone of approximately 20 km around the airport. (KEYSTONE/Christian Beutler)
    Bild: Keystone
  • 9.20 Uhr
    Hongkong erwägt neuntägigen Lockdown

    Wegen explodierender Corona-Zahlen erwägt die chinesische Sonderverwaltungsregion Hongkong laut eines Medienberichts einen neuntägigen Lockdown.

    Es werde erwartet, dass die Regierung einen «gross angelegten Lockdown» verhängen wird, zitierte die Zeitung «South China Morning Post» am Dienstag eine mit dem Vorgang vertraute Quelle. Die Einschränkungen werden demnach für neun Tage ab Mitte März erwartet, wenn in der 7,5-Millionen-Einwohner-Metropole ein Massentest der gesamten Bevölkerung beginnen soll.

    Jeder Bewohner Hongkongs soll demnach dreimal getestet werden. Unklar sei laut der Quelle noch, wie genau der Lockdown aussehen soll. Anders als in Grossstädten auf dem chinesischen Festland, wo Menschen ihre Wohnungen zum Teil überhaupt nicht mehr verlassen durften, werde in Hongkong etwa ein Szenario diskutiert, in dem Supermärkte geöffnet sind, um Lebensmittel kaufen zu können.

    Nach zwei Jahren weitgehend erfolgreicher Vorbeugung gegen das Virus erreichte die Zahl neuer Infektionen in Hongkong, das eine «dynamische Null-Corona-Strategie» verfolgt, in den vergangenen Tagen immer neue Rekordwerte. Täglich wurden zuletzt mehrere Zehntausend Infektionen gemeldet. Die Corona-Strategie der Regierung zog dabei immer mehr Kritik auf sich.

    Patients wait at a temporary treatment area outside Caritas Medical Centre in Hong Kong, Saturday, Feb. 26, 2022. For two years, Hong Kong successfully insulated most of its residents from COVID-19 and often went months without a single locally spread case. Then the omicron variant showed up. The fast-spreading mutation breached Hong KongâÄ™s defenses and has been spreading rapidly through one of the worldâÄ™s most densely populated places. (AP Photo/Kin Cheung)
    Patient*innen warten vor dem Caritas Medical Centre in Hongkong am 26. Februar 2022.
    Bild: Keystone
  • 7.50 Uhr
    Zoom rechnet mit langsamerem Wachstum

    Für den Videokonferenzdienst Zoom ist die Zeit des explosiven Wachstums in der Corona-Krise vorbei. Für das laufende Vierteljahr rechnet Zoom im Jahresvergleich noch mit einem Umsatzplus von etwa zwölf Prozent auf rund 1,07 Milliarden Dollar. Ein Jahr zuvor hatten sich die Erlöse noch nahezu verdreifacht, weil Unternehmen in der Pandemie auf Videokonferenzen umstiegen.

    Schon im vergangenen Jahr flaute das Wachstum merklich ab. Im Ende Januar abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal stieg der Umsatz noch um 21 Prozent auf 1,07 Milliarden Dollar (983 Mio. Franken). Der Quartalsgewinn wuchs von 260,4 Millionen ein Jahr zuvor auf 490,5 Millionen Dollar. Allerdings trug dazu auch eine Steuergutschrift von 352 Millionen Dollar bei.


Corona-Ticker Montag 28. Februar

  • Liveticker
    Neue Beiträge
  • Liveticker beendet
  • 20.01 Uhr
    Mallorca hebt fast alle Corona-Einschränkungen auf

    Mallorca hebt die meisten der noch geltenden Corona-Einschränkungen auf. Dies solle für alle Balearen-Inseln bereits mit der Veröffentlichung im Amtsblatt an diesem Dienstag gelten, teilte die Regionalregierung mit. Nur die weiterhin in ganz Spanien geltende Maskenpflicht in Innenräumen sowie das Rauchverbot in den Aussenbereichen von Gaststätten bleiben im liebsten ausländischen Urlaubsziel der Deutschen bestehen.

    Der Sprecher der Regionalregierung, Iago Negueruela, begründete die Entscheidung mit der guten Entwicklung der Infektionszahlen sowie mit der hohen Impfquote auf den Balearen. Abgeschafft werden zahlreiche Restriktionen — darunter die Beschränkungen der Besucherzahlen — etwa in der Gastronomie, im Nachtleben, bei Kultur-, Sport- und anderen Veranstaltungen sowie auch in Seniorenheimen. Viele der Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie waren auf den Balearen bereits in den vergangenen Wochen immer mehr gelockert worden.

  • 19.06 Uhr
    Bundesrat soll elektronischen Impfausweis schaffen

    Der Bundesrat soll einen elektronischen Impfausweis ausarbeiten, der mit einem elektronischen Patientendossier kompatibel ist. Für die Erstellung sollen die Erfahrungen genutzt werden, die beim Covid-Zertifikat gemacht wurden.

    Der Nationalrat stimmte einer entsprechenden Motion mit 141 zu 41 Stimmen bei drei Enthaltungen zu. Die Covid-Krise habe eindrücklich gezeigt, wie wichtig die Digitalisierung sei, sagte Motionär Marcel Dobler (FDP/SG) im Nationalrat. Es sei wohl klar, dass ein elektronisches Impfbüchlein, das jederzeit verfügbar sei, sinnvoll sei. Es solle aber freiwillig sein, ob man diesen wolle oder nicht - ein papierner Impfausweis müsse weiterhin möglich sein.

    Aus Sicht des Nationalrat soll nun der Bundesrat eine Ersatzlösung für die Online-Plattform meineimpfungen.ch schaffen. Geführt hatte die Stiftung Meineimpfungen dieses elektronische Impfbüchlein, finanziert und unterstützt vom Bundesamt für Gesundheit (BAG). Nachdem das Onlinemagazin «Republik» schwere technische Mängel enthüllt hatte, wurde die Plattform im Mai 2021 eingestellt.

    Nach dem Debakel um diese Online-Plattform sei klar, dass die Verbreitung eines elektronischen Impfbüchleins durch Private nicht möglich sei, sagte Dobler. Bei einem neuen elektronischen Impfausweis müsse zudem auf den Datenschutz und die Datensicherheit ein besonderes Augenmerk gelegt werden.

    Dobler fordert, dass die Erfahrungen der Erstellung des Covid-Zertifikats genutzt werden. Jean-Luc Addor (SVP/VS) stellte sich dem Anliegen entgegen. Das Covid-Zertifikat sei ein Zeichen der Diskriminierung gewesen, sagte er. Es stelle sich die Frage, ob sich das nicht wiederholen werde.

    Gemäss Gesundheitsminister Alain Berset ist der Bundesrat mit dem Vorschlag einverstanden. Bereits früher hatte der Bundesrat festgehalten, dass das Covid-Zertifikat als Ersatzlösung für die Online-Plattform meineimpfungen.ch nicht geeignet wäre. Allerdings ist auch die Regierung der Ansicht, dass die gemachten Erfahrungen mit der Erstellung des Covid-Zertifikats für die weiteren Digitalisierungsschritte im Gesundheitswesen genutzt werden sollten.

    Die Motion geht nun an den Ständerat.

  • 18.33 Uhr
    Neuinfektionen in Hongkong erreichen neuen Höchststand — Lockdown möglich

    Die chinesische Stadt und Sonderverwaltungszone Hongkong denkt angesichts einer verheerenden Welle an Corona-Infektionen über einen Lockdown nach. Die Behörden in der Stadt verzeichneten mit 34'466 Neuinfektionen binnen 24 Stunden einen neuen Höchststand in der Pandemie. Die Zahl der Corona-Todesfälle lag bei 87. Von diesen seien 67 nicht gegen das Virus geimpft gewesen, hiess es.

    Die Gesundheitsbehörden wollten einen Lockdown nicht ausschliessen, nachdem Regierungschefin Carrie Lam einen stadtweiten Lockdown in der vergangenen Woche noch als unrealistisch bezeichnet hatte. Hongkong ringt mit einer fünften Welle an Corona-Infektionen, getrieben von der hochinfektiösen Omikron-Variante des Virus. Die mehr als 34'000 Infektionen am Montag markierten mehr als eine Vervierfachung der Neuinfektionen im Vergleich zu einer Woche zuvor, als dieser Wert bei gut 7500 lag.

    Die Fallzahl werde sich alle drei Tage verdoppeln, sagte ein Vertreter des Gesundheitswesens. «Wir glauben, dass die Zahl weiter steigen wird.» Die Behörden erklärten, die Regierung könne Massnahmen verhängen, inklusive der Bitte an die Menschen, zu Hause zu bleiben. Hongkongs Gesundheitsministerin Sophia Chan erklärte am Montag im Radio, die Regierung diskutiere noch über die Möglichkeit eines Lockdowns, um den Menschenstrom zu verringern und die Wirksamkeit von Massentests zu verbessern.

  • 18.06 Uhr
    EU-Kommission genehmigt Italien Milliardentranche aus Aufbaufonds

    Italien bekommt die erste Tranche aus dem milliardenschweren Corona-Aufbaufonds der Europäischen Union. Die EU-Kommission gab grünes Licht für die Auszahlung von 21 Milliarden Euro, wie mitgeteilt wurde. Rom hatte in Brüssel den ersten Teil von insgesamt 191 Milliarden Euro beantragt, nachdem Reformen auf den Weg gebracht worden waren als Voraussetzung für die Gelder.

    Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen attestierte den Italienern in einer Videobotschaft «gute Fortschritte». Die europäischen Mitgliedsstaaten müssten der Auszahlung aus dem «NextGenerationEU»-Plan nun nur noch offiziell zustimmen.

    Insgesamt 51 Reformziele hatte Rom bis Ende 2021 erreicht. In 2022 werden weitere 100 Massnahmen angestrebt, etwa bei den Bereichen Bürokratieabbau und Justizreform. Italien ist das EU-Land, das den grössten Anteil an dem mehr als 800 Milliarden Euro starken Paket zum Wiederaufbau der Wirtschaft nach der Pandemie erhalten kann.

  • 15.25 Uhr
    69 Prozent sind durchgeimpft

    Aktuell sind 69,00 Prozent der Schweizer Bevölkerung komplett geimpft. 41,45 Prozent haben bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) – Stand Montag – auf seiner Website veröffentlicht hat.

  • 13.33 Uhr
    Die neusten Zahlen

    Aktuell sind 69,00 Prozent der Schweizer Bevölkerung komplett geimpft. 41,45 Prozent haben bereits eine Auffrischimpfung erhalten. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) – Stand Montag – auf seiner Website veröffentlicht hat.

    Vom 21. Februar bis 27. Februar sind in der Schweiz insgesamt 30'448 Erst-, Zweit- und Auffrischungsimpfungen gegen Covid-19 registriert worden. Bei den über 65-Jährigen beträgt die Impfquote 90,96 Prozent, zudem wurden 75,83 Prozent eine Boosterimpfung verabreicht.

    Bei den 16- bis 64-Jährigen liegt der Anteil der komplett geimpften Personen bei 76,42 Prozent, geboostert wurden 41,35 Prozent. In der Altersgruppe der 12- bis 15-Jährigen sind 44,51 Prozent komplett geimpft.

  • 12.30 Uhr
    Schweizer Wirtschaft hat sich 2021 vom Corona-Einbruch vollständig erholt

    Die Schweizer Wirtschaft ist im vierten Quartal 2021 zwar nur noch leicht gewachsen; im Gesamtjahr 2021 hat das hiesige Bruttoinlandprodukt (BIP) allerdings den deutlichen Einbruch vom Corona-Jahr 2020 mehr als wettgemacht. Und die Zeichen würden eigentlich auf eine anhaltende Erholung stehen, wenn nicht jetzt der Ukraine-Krieg begonnen hätte und neue Verwerfungen zu befürchten wären.

    Ein Mitarbeiter verschiebt ein Hinweisschild zur Maskenpflicht in der Migros am Limmatplatz, am Donnerstag, 17. Februar 2022 in Zuerich. Der Bundesrat hebt per Donnerstag fast alle Corona-Massnahmen auf. Dazu gehoert auch die Maskenpflicht in Laeden, Restaurants und am Arbeitsplatz. Restaurants, Veranstaltungen und Kultureinrichtungen sind wieder ohne Covid-Zertifikat zugaenglich. (KEYSTONE/Michael Buholzer)
    Die Schweizer Wirtschaft hat trotz Corona zugelegt. 
    KEYSTONE

    Nach einem realen BIP-Wachstum von 0,3 Prozent in der Periode Oktober bis Dezember ergibt sich für das Gesamtjahr ein starkes Plus von 3,7 Prozent. Damit erholte sich die Schweizer Wirtschaft verhältnismässig zügig vom Einbruch im 2020 (-2,4 Prozent). Im Sommer bereits sei das Vorkrisenniveau der Wertschöpfung bereits wieder überschritten worden, teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Montag mit. Nahezu alle Wirtschaftsbereiche wurden demnach von der Erholung erfasst, wenn auch in unterschiedlichem Ausmass.

    Gegen Ende Jahr kam es zwar wegen der Omikron-Welle wie erwartet zu einer Abschwächung, doch fiel diese eher etwas geringer aus als erwartet. «Die Schweiz hat keine so starken Einschränkungen erlassen wie zum Beispiel Österreich, wo es zu einem starken Rückgang des BIP kam», sagte Ronald Indergand, der Leiter des Ressorts Konjunktur beim Seco, gegenüber der Nachrichtenagentur AWP. Entsprechend habe sich die hiesige Wirtschaft weiter erholen können, wenn auch die Entwicklung in den Branchen und Sektoren heterogen verlaufen sei.

    Mitarbeiter des Kunstmsueums entfernen Hinweise zu Regeln betreffend des Coronavirus am Eingang des Kunstmuseums in Basel, am Donnerstag, 17. Februar, 2022. Der Bundesrat hebt per Donnerstag fast alle Corona-Massnahmen auf. Dazu gehoert auch die Maskenpflicht in Laeden, Restaurants und am Arbeitsplatz. Restaurants, Veranstaltungen und Kultureinrichtungen sind wieder ohne Covid-Zertifikat zugaenglich. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)
    KEYSTONE
  • 9.40 Uhr
    Luzerner Fasnacht startet nochmals durch

    In Luzern ist die Fasnacht am Montag 6 Uhr in die zweite Runde gestartet. 4000 waren bei schöner, aber kalter Witterung an der Tagwache der Wey-Zunft auf dem Kapellplatz dabei. Bei der letzten Fasnacht 2020 waren es 3000 gewesen.

    2021 war die Fasnacht wegen Corona ausgefallen. Dieses Jahr war lange ungewiss, ob sie nur in einer Mini-Version oder mit dem vollen Programm stattfinden kann. Zahlreiche Guuggenmusiken haben deswegen keine neuen Grinde (Masken) und Gewänder geschaffen, sondern griffen auf Kostüme der letzten Jahre zurück.

    A carnival reveller dressed up as Swiss health minister Alain Berset attends the carnival parade (Fritschi Umzug) on Fat Thursday, February 24, 2022 in Lucerne, Switzerland. The carnival in Lucerne takes place from February 24 through March 1. (KEYSTONE/Philipp Schmidli)
    KEYSTONE