Der Kanton Zürich stellt 120'000 neue Impftermine zur Verfügung

Agenturen/tgab

16.5.2021

Agenturen/tgab

16.5.2021

Laut Angaben der Johns-Hopkins-Universität liegt die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in der Schweiz bei bislang insgesamt 679’510 Personen. 10’731 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 verstorben. Weltweit stieg die Zahl der Infizierten auf 162’607’307, die Zahl der Toten auf 3’371’370.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Per sofort stellt der Kanton Zürich 120'000 weitere Impftermine zur Verfügung. Impfen können sich Personen ab 16 Jahren, heisst es in einer Medienmitteilung.
  • 129 von knapp 1,2 Millionen vollständig geimpfte Menschen in der Schweiz haben sich laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) mit dem Coronavirus angesteckt. Grund ist, dass die Impfstoffe nicht zu 100 Prozent wirksam sind.
  • Die Fluggesellschaft Swiss will laut Angaben ihres CEOs Dieter Vranckx ab Sommer wieder profitabel sein. Dazu bräuchte die Airline 50 Prozent der Kapazität von 2019.
  • Deutschland: Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist weiter zurückgegangen und liegt nun den dritten Tag in Folge unter hundert.
  • Grossbritannien: Die Öffnungspläne der Regierung in London sollen trotz lokaler Ausbrüche der indischen Coronavirus-Variante ausgeführt werden.
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  • 16.55 Uhr
    Der Kanton Zürich schaltet 120'000 neue Impftermine frei

    Per sofort stellt der Kanton Zürich 120'000 weitere Impftermine zur Verfügung. Impfen können sich Personen ab 16 Jahren, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Seit zehn Tagen können alle Zürcherinnen und Zürcher ab 16 Jahren auf der Online-Plattform der Gesundheitsdirektion Termine für die COVID-19-Impfung buchen. Ab sofort stehen in den Impfzentren weitere rund 120’000 Termine für die zweite Junihälfte zur Verfügung. Im Verlauf der kommenden Woche werden für Juni weitere 30’000 Impftermine für volljährige Personen in den Apotheken aufgeschaltet. Die Gesundheitsdirektion wird dazu kommunizieren.

    Im Kanton Zürich wurden bis am Sonntagmittag insgesamt 556’783 Impfungen durchgeführt. Letzte Woche wurden bis zu über 16’000 Impfungen pro Tag verabreicht. 29,1 Prozent der Bevölkerung über 16 Jahren sind bereits mindestens einmal geimpft.

  • 16.10 Uhr
    Disco-Test mit 2000 Menschen in Italien geplant

    Tanzen in der Disco soll in Italien trotz Corona wieder möglich werden: Der Verband der Disco-Betreiber startet zwei Versuche mit Grossevents für Getestete und Geimpfte, um den Gesundheitsschutz bei den Veranstaltungen zu erproben. Das berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Sonntag.

    Am 5. Juni soll ein Experiment in der süditalienischen Hafenstadt Gallipoli starten, wo 2000 Menschen unter freiem Himmel in der Disco «Praja» feiern dürfen. Ein anderer Test sei in geschlossenen Räumen des Clubs «Fabric» in Mailand geplant. Dafür wurde kein Datum genannt.

    Wie der Verband der Unterhaltungsbetriebe Silb-Fipe weiter erläuterte, haben in Gallipoli in Apulien nur Tanzwütige Zutritt, die einen frischen Corona-Test oder ihren Impfpass vorzeigen können. Drinnen seien keine Sicherheitsabstände vorgeschrieben, aber die Gäste müssten Schutzmasken tragen. Beim Verlassen des Clubs würden erneut Corona-Tests vorgenommen.

    Verbandschef Maurizio Pasca verwies auf Erfahrungen in Spanien, Holland und Grossbritannien. «Wir arbeiten an den Gesundheitsvorschriften für die Wiedereröffnung von covid-freien Discos», sagte er. Ausgelassene Tanzpartys, besonders in den Strandorten, gehören für junge Italiener zum Sommerleben dazu.

  • 15.08 Uhr
    Wieder steigende Corona-Infektionszahlen in Moskau

    In der russischen Hauptstadt Moskau wächst die Sorge vor wieder deutlich steigenden Corona-Infektionszahlen. In den vergangenen sieben Tagen habe es insgesamt etwa 20'000 neue Fälle gegeben – so viele wie seit Mitte Januar nicht mehr, meldete die Staatsagentur Tass am Sonntag. Gegenüber der Vorwoche seien das 17 Prozent mehr Infektionen gewesen.

    Die russischen Behörden meldeten am Sonntag landesweit rund 8500 Neuinfektionen. Damit entfällt gut ein Drittel aller Fälle auf Europas grösste Metropole. Nach den Mai-Feiertagen sind den Angaben nach zudem wieder mehr Menschen mit einer Corona-Erkrankung in Krankenhäuser eingeliefert worden – nach etwa 1000 pro Tag Ende April seien es nun bis zu 1300 neue Patienten.

    Bürgermeister Sergej Sobjanin bezeichnete die Lage aber als insgesamt stabil. Im Staatsfernsehen rief er zu Impfungen auf. Dies sei nun auch in etwa 40 Parks in der Hauptstadt möglich. Neben Polikliniken werden Impfungen etwa in grossen Einkaufszentren angeboten. Umfragen sehen aber eine grosse Impfmüdigkeit in Russland. In der Millionenstadt Moskau seien bereits mehr als 1,3 Millionen Menschen vollständig gegen das Coronavirus geimpft, sagte Sobjanin.

  • 13.30 Uhr
    Weniger Corona-Patienten in belgischen Krankenhäusern

    Die Zahl der Corona-Patienten in belgischen Krankenhäusern hat in den vergangenen Wochen spürbar abgenommen. Das berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga am Sonntag unter Berufung auf die amtlichen Corona-Zahlen. Vor drei Wochen waren die Krankenhäuser teils so voll, dass darum gebeten wurde, Corona-Patienten nach Deutschland zu verlegen. Nun hat sich die Zahl der Corona-Patienten in Krankenhäusern den Angaben zufolge um 16 Prozent im Vergleich zu Vorwoche verringert. Auf den Intensivstationen des Landes mit rund 11,5 Millionen Einwohnern sei ein Rückgang von zwölf Prozent verzeichnet worden.

    Zwischen dem 6. und 12. Mai wurden laut Belga im Schnitt 2634 Corona-Fälle pro Tag registriert, was einem Rückgang von ebenfalls zwölf Prozent im Vergleich zum vorherigen Sieben-Tage-Zeitraum entspreche. Die 14-Tage-Inzidenz liegt offiziellen Angaben zufolge bei gut 342 Fällen pro 100'000 Einwohnern.

  • 13.16 Uhr
    Ausgangsbeschränkungen in Türkei auch nach Ende des Lockdowns

    In der Türkei endet am Montagmorgen ein 17 Tage langer harter Lockdown – Ausgangbeschränkungen am Wochenende bleiben aber weiterhin bestehen. Auch Restaurants und Cafés sind weiter geschlossen und dürfen nur Lieferservice anbieten, wie das Innenministerium am Sonntag mitteilte. Landesweit gelten zudem abendliche Ausgangssperren ab 21.00 Uhr. Reisen zwischen Städten sind ausserhalb der Beschränkungen wieder möglich. Schulen bleiben vorerst geschlossen. Diese Regelungen gelten vorerst bis zum 1. Juni.

    Touristen sind in der Türkei von Ausgangsbeschränkungen ausgenommen. Diese Regelung sowie ein Verbot von Verkauf von Alkohol während des Lockdowns hatten zu Unmut in der Bevölkerung geführt. Am Freitag war ein offizielles Werbevideo für Urlaub in der Türkei nach grosser Empörung aus dem Netz genommen worden. Darin wurden unter anderem Mitarbeiter im türkischen Tourismussektor gezeigt, die Masken mit der Aufschrift «Enjoy, I'm vaccinated». («Geniess es, ich bin geimpft.») Die Opposition bezeichnete das als Demütigung. Nutzer kritisierten, sie würden in ihrem Land als Bürger zweiter Klasse behandelt. Mitarbeiter im Tourismussektor werden in der Türkei bevorzugt geimpft.

    In dem Land mit rund 84 Millionen Einwohnern haben rund 18 Prozent der Bevölkerung mindestens eine Erstimpfung erhalten. Die Türkische Ärztevereinigung wirft der Regierung mangelnde Transparenz bei der Impfkampagne vor und fordert vor allem eine schnelle Impfung von Lehrpersonal.

  • 12.28 Uhr
    129 Corona-Infektionen trotz vollständiger Impfung in der Schweiz
    Spritzen mit dem Covid-19 Impfstoff von Moderna stehen auf einem Tisch, im Impfzentrum Bernexpo, am Montag, 10. Mai 2021, in Bern. Im heute geoeffneten Impfzentrum Bernexpo (IZBE) werden bei voller Auslastung bis zu 4000 Impfungen pro Tag moeglich sein. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
    Spritzen mit dem Covid-19 Impfstoff von Moderna stehen auf einem Tisch, im Impfzentrum Bernexpo in Bern. Bei voller Auslastung sind dort bis zu 4000 Impfungen pro Tag möglich. sein.
    Bild: KEYSTONE/Peter Klaunzer

    129 von knapp 1,2 Millionen vollständig geimpfte Menschen in der Schweiz haben sich laut dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) mit dem Coronavirus angesteckt. Grund ist, dass die Impfstoffe nicht zu 100 Prozent wirksam sind.

    Die Wirksamkeitsrate liege für den Impfstoff von Pfizer/Biontech bei 95 Prozent und für den Moderna-Impfstoff bei 94 Prozent. Deshalb seien diese Ansteckungen trotz Impfung nicht überraschend, sagte BAG-Sprecher Grégoire Gogniat auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Er bestätigte Informationen der «NZZ am Sonntag».

    Ausserdem könne die Wirksamkeit der Impfstoffe bei älteren Menschen abnehmen, sagte der Sprecher weiter. Dagegen sei der derzeitige Kenntnisstand, dass die in der Schweiz zugelassenen Vakzine auch gegen die mutierten Coronaviren wirksam seien, sagte Gogniat. Das gelte auch für die indische Variante.

  • 11.02 Uhr
    Trotz Indien-Variante: Britische Regierung bleibt bei Lockerungen

    Der britische Gesundheitsminister Matt Hancock hat die Öffnungspläne der Regierung in London trotz lokaler Ausbrüche der indischen Coronavirus-Variante im Land verteidigt. Sollte sich die höhere Übertragbarkeit der Mutante als gering herausstellen, werde es so gut wie keine Auswirkungen auf den Lockerungsfahrplan des Landes geben, sagte Hancock am Sonntag dem Nachrichtensender Sky News. «Wir wissen es einfach nicht, deswegen ist es angemessen, den Fahrplan weiter zu verfolgen, aber die Menschen müssen wachsam und vorsichtig sein», sagte der konservative Politiker weiter.

    Von Montag an sollen im grössten britischen Landesteil England wieder Treffen von bis zu sechs Personen in Privathaushalten möglich sein. Auch die Innengastronomie, Theater, Kinos und Museen dürfen wieder Gäste empfangen. Und das obwohl lokal begrenzt ein starker Anstieg an Infektionen durch die indische Virus-Variante B.1.617.2 verzeichnet wurde. Die Bundesregierung hatte das Land deswegen am Freitag wieder als Corona-Risikogebiet eingestuft. Insgesamt hat Grossbritannien aber derzeit mit einer landesweiten Sieben-Tage-Inzidenz von rund 24 Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner binnen einer Woche vergleichsweise nur wenige Fälle.

  • 10.08 Uhr
    Swiss will ab Sommer wieder profitabel fliegen

    Die Fluggesellschaft Swiss will laut Angaben ihres CEOs Dieter Vranckx ab Sommer wieder profitabel sein. Dazu bräuchte die Airline 50 Prozent der Kapazität von 2019. «Wir gehen davon aus, dass wir das im Sommer erreichen werden», sagte Vranckx in einem Interview mit der «SonntagsZeitung».

    Swiss-Finanzchef Markus Binkert hatte Anfang Monat bei der Vorstellung eines umfangreichen Stellenabbaus von bis zu 650 Vollzeitstellen erklärt, die Airline werde auch im zweiten Quartal noch Verluste machen. Für das dritte Quartal mit dem wichtigen Sommergeschäft erwarte die Swiss eine Kapazität von 50 bis 55 Prozent. In dieser Grössenordnung könne die Swiss «cashneutral» fliegen.

    Vom Abbau bei der Swiss betroffen ist auch die in deren Auftrag operierende Helvetic Airways. Von acht Helvetic-Jets sollen nur noch «bis zu vier Flugzeuge» des Wetlease-Partners zum Einsatz kommen, wie Vranckx erklärte.

  • 9.15 Uhr
    Deutschland: Sieben-Tage-Inzidenz liegt dritten Tag in Folge unter hundertv

    Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist weiter zurückgegangen und liegt nun den dritten Tag in Folge unter hundert. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Sonntagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden in den vergangenen sieben Tagen landesweit 83,1 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner nachgewiesen. Am Samstag hatte der Inzidenzwert bei 87,3 gelegen, am Freitag bei 96,5.

    Wie das RKI weiter mitteilte, wurden innerhalb eines Tages 8500 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Das sind mehr als 4000 weniger als vor einer Woche.

  • 9.00 Uhr
    Italien: Ex-Regierungschef Berlusconi verlässt das Krankenhaus

    Italiens früherer Ministerpräsident Silvio Berlusconi ist nach Angaben seiner Partei aus dem Krankenhaus in Mailand wieder entlassen worden. Der 84-Jährige, der an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung von 2020 leidet, war dort seit Anfang der Woche behandelt worden. Wie der Vizechef seiner Partei Forza Italia, Antonio Tajani, am Samstagabend auf Facebook mitteilte, will sich Berlusconi zu Hause in Arcore in der Lombardei weiter erholen. Der Chef der in Rom mitregierenden Forza hatte sich im September mit dem Coronavirus angesteckt.

  • 8.45 Uhr
    Deutschland: Spätestens 2022 Auffrischung des Corona-Impfschutzes nötig

    Die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland müssen sich nach Ansicht der Ständigen Impfkommission (Stiko) wohl spätestens im nächsten Jahr erneut gegen das Coronavirus impfen lassen.

    «Das Virus wird uns nicht wieder verlassen. Die aktuellen Corona-Impfungen werden deswegen nicht die letzten sein», sagte der Stiko-Vorsitzende Thomas Mertens den Zeitungen der Funke Mediengruppe.«Grundsätzlich müssen wir uns darauf einstellen, dass im nächsten Jahr alle ihren Impfschutz auffrischen müssen».

    SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rechnet damit, dass die Immunität nach einer Impfung rund sechs Monate hält. Die erste Auffrischung werde deshalb für einige bereits im Herbst fällig sein, sagte er den Funke-Zeitungen.

    Sollten sich in Deutschland Mutationen verbreiten, gegen die die aktuellen Impfstoffe nicht so stark wirksam seien, müsse man möglicherweise auch schon früher mit einem angepassten Impfstoff beginnen. Gegen die südafrikanische Variante etwa wirkten die Vakzine von Astrazeneca und Johnson & Johnson nicht so gut.

    Mertens wies darauf hin, dass die Hersteller nach eigener Aussage bereits an modifizierten Impfstoffen arbeiten, die gegen relevante derzeit bekannte Mutanten wirksam sein sollen. Nach Angaben des Stiko-Chefs ist es zudem denkbar, dass der Impfschutz bei einzelnen Gruppen bereits wieder nachlässt oder generell zu schwach ist.

    Das könne einzelne Altersgruppen betreffen oder auch Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen. Bei Patienten, deren Immunabwehr medikamentös gesteuert werde, könnte es sein, dass bereits kurzfristig eine dritte Dosis nötig sei, so Mertens.