Corona-Überblick

Kommission fordert Wiedereinführung von Gratis-Tests

Agenturen/red

19.11.2021

Agenturen/red

19.11.2021

Laut Angaben der Johns-Hopkins-Universität liegt die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in der Schweiz bei bislang insgesamt 941’218 Personen. 11’377 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 verstorben. Weltweit stieg die Zahl der Infizierten auf 256’474’049, die Zahl der Toten auf 5’138’066.

Der Bund soll nach dem Willen der Gesundheitskommission des Nationalrats (SGK-N) die Kosten für Corona-Tests wieder übernehmen. Auch bei Zertifikaten aufgrund von Massentests in Betrieben will die Kommission Ungeimpften entgegenkommen.

In Deutschland steigt die Sieben-Tage-Inzidenz weiter an. Vor allem im Wochenvergleich wird die Verschärfung der Lage deutlich. Die norditalienische Region Lombardei hat Deutschland die Aufnahme von Corona-Intensivpatienten angeboten.

Aufgrund der rasant steigenden Fallzahlen geht Österreich am Montag in einen Lockdown. Im Februar wird zudem eine generelle Impfpflicht eingeführt. In Wien wollen am Samstag tausende Gegner der Corona-Impfungen und des ab Montag geltenden landesweiten Lockdowns auf die Straße gehen. Es sind mehrere Demonstrationszüge geplant, zur größten Protestveranstaltung hat die rechtspopulistische FPÖ aufgerufen.

Das Wichtigste aus der Schweiz  im Überblick

  • Das BAG meldet 6169 Neuinfektionen bei 49'522 Tests. 15 Personen starben an den Folgen von Covid-19, 64 wurden hospitalisiert.
  • Die Pfizer Schweiz AG hat heute bei der Arzneimittelbehörde Swissmedic die Zulassung des Impfstoffs Comirnaty für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren beantragt.
  • Wegen steigender Corona-Fallzahlen kehrt der Kanton Nidwalden zur Maskenpflicht an Schulen zurück.
  • 2020 ist wegen Corona zum ersten Mal seit 2011 die Anzahl der stationär behandelten Menschen in den Schweizer Spitälern und Geburtshäusern gesunken.
  • Genesene können in der Schweiz wieder aufgrund eines Antikörpertests ein Covid-Zertifikat erhalten. Das Bundesamt für Technik und Informatik (BIT) hat das entsprechende Teilsystem wieder in Betrieb genommen.
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  • 21.59 Uhr
    Ausschreitungen bei Demonstration gegen Corona-Massnahmen in Rotterdam

    Bei einer Demonstration Hunderter Menschen gegen schärfere Corona-Massnahmen ist es in der niederländischen Hafenstadt Rotterdam zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. An verschiedenen Stellen sei es zu Brandstiftungen gekommen, Feuerwerkskörper seien abgefeuert worden und Beamte hätten mehrere Warnschüsse abgegeben, teilte die Polizei in Rotterdam am Freitagabend mit. Mit einem Grossaufgebot werde versucht, wieder Ordnung zu schaffen. Dabei komme auch die Bereitschaftspolizei zum Einsatz. Von Verletzten war zunächst nicht die Rede.

  • 21.46 Uhr
    Slowakei verschiebt 3G-Pflicht am Arbeitsplatz

    Während Nachbarländer wie Österreich ihre Corona-Regeln verschärfen, macht die Slowakei wieder einen Rückzieher von gerade beschlossenen Massnahmen. Am Freitag gaben die Gesundheitsbehörden in Bratislava bekannt, dass die 3G-Pflicht am Arbeitsplatz auf unbestimmte Zeit verschoben werde.

    Erst am Donnerstag hatte die Regierung beschlossen, dass ab Montag neben Geimpften und Genesenen nur solche Personen zur Arbeit gehen dürfen, die mindestens zweimal pro Woche einen negativen Corona-Test nachweisen können. Schon eine Woche zuvor hatte das Parlament die gesetzliche Grundlage dafür geschaffen, dass Arbeitgeber die entsprechenden Nachweise kontrollieren und Mitarbeiter ohne 3G-Nachweis vom Betreten ihres Arbeitsplatzes ausschliessen dürfen, ohne ihnen einen Lohnersatz zahlen zu müssen.

    Das für die Detailregelungen und die Überwachung der Massnahmen zuständige Amt für Öffentliche Gesundheit UVZ teilte jedoch am Freitag über die staatliche Nachrichtenagentur TASR mit, dass die 3G-Pflicht am Arbeitsplatz am Montag nicht in Kraft treten könne. Die Regierung habe noch nicht geklärt, wer die Kosten der Corona-Tests und Kontrollen zu tragen habe.

  • 20.43 Uhr
    US-Studie: Deutlich erhöhtes Risiko für Totgeburten bei Corona-Infektion

    Mit dem Coronavirus infizierte Schwangere haben laut einer US-Studie ein deutlich erhöhtes Risiko, eine Totgeburt zu erleiden. Laut der am Freitag veröffentlichten Untersuchung der US-Gesundheitsbehörde CDC war das Risiko einer Totgeburt vor dem Auftreten der Delta-Variante des Coronavirus 1,47-mal höher als bei nicht infizierten Frauen. Nach dem Beginn der Delta-Coronawelle lag das Totgeburts-Risiko viermal höher, insgesamt war es rund 1,9-fach erhöht.

    In die Studie flossen US-Schwangerschaftsdaten zwischen März 2020 und September 2021 ein. Bei mehr als 1,2 Millionen Krankenhauseinweisungen für eine Entbindung gab es dabei 8154 Totgeburten. Statistisch herausgerechnet wurden andere Risiken für eine Totgeburt.

    Laut den Studienautoren sind weitere Untersuchungen notwendig, um den Zusammenhang zwischen Komplikationen einer Covid-19-Erkrankung von Schwangeren und dem Risiko einer Totgeburt zu ergründen.

  • 19.45 Uhr
    Sachsen fährt große Teile des öffentlichen Lebens runter

    Sachsen macht wegen der dramatisch steigenden Coronazahlen große Teile des öffentlichen Lebens dicht. Alle Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie Diskotheken, Klubs und Bars werden geschlossen, auch die Weihnachtmärkte werden landesweit abgesagt, wie Landessozialministerin Petra Köpping (SPD) am Freitag in Dresden sagte. Für Ungeimpfte in den sächsischen Hotspots mit einer Inzidenz über tausend gilt ab Montag eine nächtliche Ausgangsbeschränkung.

  • 19.34 Uhr
    Tausende Teilnehmer an Demonstrationen gegen Impfungen und Lockdown in Wien erwartet

    In Wien wollen am Samstag tausende Gegner der Corona-Impfungen und des ab Montag geltenden landesweiten Lockdowns auf die Straße gehen. Es sind mehrere Demonstrationszüge geplant, zur größten Protestveranstaltung hat die rechtspopulistische FPÖ aufgerufen. Insgesamt werden nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA mindestens zehntausend Teilnehmer erwartet. Das Innenministerium ging im Vorfeld davon aus, dass sich auch Rechtsextreme unter die Demonstranten mischen werden.

    Angesichts des sprunghaften Anstiegs der Corona-Infektionen in Österreich hatte die Regierung am Freitag drastische Maßnahmen angekündigt: Am Montag tritt ein neuer landesweiter Lockdown in Kraft, der auch für Geimpfte gilt und bis zu 20 Tage dauern soll. Zudem wird eine Impfpflicht eingeführt, bis zum 1. Februar muss jeder vollständig gegen das Coronavirus geimpft sein. Österreich ist das erste Land in Europa, das angesichts der jüngsten Corona-Welle derart harte Maßnahmen ergreift.

  • 19.16 Uhr
    EMA unterstützt Einsatz von Corona-Medikament Molnupiravir für Notfälle 

    Die EU-Arzneimittelbehörde EMA unterstützt den Einsatz des Corona-Medikaments Molnupiravir für Notfälle. Die Tabletten könnten zur Behandlung nicht beatmungspflichtiger Covid-19-Patienten eingesetzt werden, bei denen ein erhöhtes Risiko bestehe schwer zu erkranken, erklärte die EMA am Freitag.

    Anfang des Monats war Molnupiravir in Großbritannien als erstem Land weltweit zugelassen worden. Das Mittel verringert die Fähigkeit des Coronavirus, sich in den Körperzellen zu vermehren, und bremst damit die Weiterentwicklung von Covid-19 ab. Einer klinischen Studie des Herstellers Merck Sharp & Dohme zufolge halbiert Molnupiravir bei infizierten Patienten das Risiko einer Krankenhauseinlieferung und eines tödlichen Krankheitsverlaufs.

  • 18.59 Uhr
    Europäischer Filmpreis nicht vor grossem Publikum

    Die geplante Gala zur Vergabe des Europäischen Filmpreises wird coronabedingt weitgehend ohne Gäste über die Bühne gehen. Bei der Zeremonie am 11. Dezember in Berlin wird es nicht wie sonst Publikum aus Akademiemitgliedern, Partnern und Gästen aus der Filmindustrie geben. Die Teilnahme sei auf Nominierte und Preisträger beschränkt, teilten die Veranstalter am Freitag mit. Die Gala soll live stattfinden und gestreamt werden.

  • 18.38 Uhr
    Niederlande verbieten Böller und Raketen zum Jahreswechsel

    Angesichts der sehr angespannten Corona-Lage in den Niederlanden sind Böller und Raketen wegen Verletzungsgefahr auch dieses Jahr zu Silvester verboten. Das beschloss die geschäftsführende Regierung in Den Haag am Freitag, wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete. Auch der Verkauf von Feuerwerkskörpern für den Privatgebrauch wurde verboten. Es gehe darum, die ohnehin überlasteten Kliniken, das Pflegepersonal und die Polizei zu schonen.

    Im vergangenen Jahr, als es ebenfalls ein Feuerwerksverbot gab, sank die Zahl der durch Raketen und Böller Verletzten, die Krankenhäuser oder einen Arzt aufsuchen mussten, um 70 Prozent im Vergleich zu 2019. Wohl erlaubt bleiben von Städten organisierte Feuerwerke und kleine Feuerwerkskörper für Kinder.

  • 18.19 Uhr
    Frankreichs Gesundheitsbehörde empfiehlt Auffrischimpfung ab 40

    Frankreichs oberste Gesundheitsbehörde empfiehlt eine Auffrischimpfung gegen das Coronavirus nun bereits für Menschen ab 40 Jahren. Nach der Auswertung internationaler Studien habe sich gezeigt, dass eine Auffrischimpfung sechs Monate nach der vollständigen Immunisierung bereits für Menschen ab 40 vorteilhaft sei, teilte die Gesundheitsbehörde am Freitag in Paris mit. Insbesondere wurden auf gute Erfahrungsdaten aus Israel und den USA verwiesen. Um für noch jüngere Menschen eine Empfehlung abzugeben, seien noch nicht genügend Daten verfügbar, erklärte die Behörde.

    In Frankreich sind Menschen ab 65 bereits seit längerem zu einer Auffrischimpfung aufgerufen, rund 30 Prozent haben die Booster-Impfung bereits erhalten. Vom 15. Dezember an ist diese Impfung Voraussetzung für den Corona-Pass für Menschen ab 65, deren Zweitimpfung bereits ein halbes Jahr oder länger zurückliegt. Nur mit dem «Passe sanitaire» können die Menschen in Frankreich Restaurants und Veranstaltungen besuchen oder per Flugzeug oder Fernzug verreisen. Vom 1. Dezember an können auch Menschen ab 50 Jahren sich in Frankreich für eine Auffrischimpfung melden.

  • 17.52 Uhr
    Tschechien verzichtet auf Lockdown

    Trotz hoher Corona-Zahlen will Tschechien im Gegensatz zum Nachbarland Österreich auf einen landesweiten Lockdown vorerst verzichten. «Tschechien wird nicht dem Beispiel Österreichs folgen – auf keinen Fall», sagte der geschäftsführende Ministerpräsident Andrej Babis am Freitag in Prag. Gegen flächendeckende Schliessungen hatte sich zuvor auch sein designierter Nachfolger, der liberalkonservative Wahlsieger Petr Fiala, ausgesprochen.

    Von Montag an wird Tschechien in vielen Bereichen wie in Gaststätten und Hotels die 2G-Regel gelten. Zugang haben also nur noch Geimpfte und Genesene. Das Kabinett beschloss zudem am Freitag eine Ausweitung der landesweiten Massentests. Alle Schülerinnen und Schüler mit Ausnahme der Geimpften müssen künftig wöchentlich einen Antigentest absolvieren. Auch in den Firmen müssen Ungeimpfte wöchentlich getestet werden. Rund ein Drittel der Unternehmen macht dies bereits freiwillig.

  • 17.15 Uhr
    Wegen Corona gab es 2020 weniger Hospitalisierungen

    2020 ist zum ersten Mal seit 2011 die Anzahl der stationär behandelten Menschen in den Schweizer Spitälern und Geburtshäusern gesunken. Im Vergleich zum Vorjahr gab es 5,8 Prozent weniger Hospitalisierungen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Freitag mitteilte.

    Grund für die geringeren Fallzahlen sei Covid-19, erläuterte der Verband «H+ Die Spitäler der Schweiz»: Zum einen, weil der Bund im Frühjahr 2020 während der ersten COVID-19-Welle ein Behandlungsverbot erlassen habe, zum anderen, weil die Spitäler und Kliniken viele an Corona Erkrankte stationär behandeln mussten und Nicht-Covid-Patienten mit planbaren Eingriffen aufgrund der starken Auslastung nicht oder verspätet behandeln konnten.

  • 17.00 Uhr
    Spürhunde können Sars-CoV-2 von 15 anderen Erregern unterscheiden

    Medizinische Spürhunde sind einer Untersuchung zufolge in der Lage, das Coronavirus Sars-CoV-2 mit hoher Genauigkeit von 15 anderen viralen Atemwegserregern zu unterscheiden. Wie die Tierärztliche Hochschule Hannover (Deutschland) am Freitag mitteilte, zeige die Studie eines internationalen Forscherteams erstmals, dass die Stoffe, die die Tiere bei Corona-Infizierten riechen, spezifisch für Sars-CoV-2 seien.

    Den Angaben zufolge riechen die Spürhunde nicht die Viren selbst, sondern flüchtige organische Verbindungen, die bei Stoffwechselvorgängen nach einer Virusinfektion entstehen. Die Forscherinnen und Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift «Frontiers in Medicine».

  • 16.40 Uhr
    Kommission fordert Wiedereinführung von Gratis-Tests

    Der Bund soll nach dem Willen der Gesundheitskommission des Nationalrats (SGK-N) die Kosten für Corona-Tests wieder übernehmen. Auch bei Zertifikaten aufgrund von Massentests in Betrieben will die Kommission Ungeimpften entgegenkommen.

    Die nationalrätliche Gesundheitskommission hat die Verlängerung einzelner Bestimmungen des Covid-19-Gesetzes beraten – und dabei eine alte Forderung wieder aufs Tapet gebracht: Der Bund solle die Kosten tragen, wenn sich Ungeimpfte auf das Coronavirus testen lassen, um ein Covid-Zertifikat zu erhalten.

    Der Entscheid zugunsten der Gratis-Tests fiel mit 15 zu 9 Stimmen bei einer Enthaltung, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Der Bundesrat hatte die Gratis-Tests auf den 1. Oktober hin abgeschafft. Schon im September hatte die Kommission an die Landesregierung appelliert, von diesem Schritt abzusehen.

    In einer weiteren Bestimmung will die SGK-N festschreiben, dass Kantone Personen ein Zertifikat ausstellen müssen, die bei regelmässig durchgeführten Tests in Betrieben, Schulen oder Pflegeeinrichtungen negativ getestet werden. Einige Kantone lehnen dies unter Verweis auf Umsetzungsprobleme bislang ab.

  • 16.08 Uhr 
    Lombardei bietet Deutschland Plätze auf Intensivstationen an

    Die norditalienische Region Lombardei hat Deutschland die Aufnahme von Corona-Intensivpatienten angeboten. Das teilte Letizia Moratti, die Vizepräsidentin der Regionalregierung und Assessorin für Gesundheit, am Freitag mit. Die deutschen Spitäler seien in einer dramatischen Notlage, die Intensivstationen stünden kurz vor dem Kollaps, schrieb sie bei Facebook. Rückblickend auf die deutsche Hilfe für Italien im Frühjahr 2020 «halte ich es für angemessen und unsere Pflicht, Deutschland heute anzubieten, Patienten in unseren Krankenhäusern aufzunehmen, Einrichtungen und Intensivbehandlungen zur Verfügung zu stellen», meinte Moratti.

    Sie habe die Generaldirektion im Gesundheitssektor der Region bereits angewiesen, diesbezüglich aktiv zu werden. In der Lombardei waren am Freitag nur vier Prozent der Intensivbetten belegt, wie die nationale Agentur für das Sanitätswesen der Regionen mitteilte. Landesweit lag die Auslastung der Intensivstationen demnach bei sechs Prozent. In der vorigen Woche hatte die Provinz Südtirol zwei Intensivpatienten aus dem bayerischen Freising in Bozen und Meran aufgenommen.

  • 15.25 Uhr
    Tschechien verzichtet auf Lockdown

    Trotz hoher Corona-Zahlen will Tschechien im Gegensatz zum Nachbarland Österreich auf einen landesweiten Lockdown vorerst verzichten. «Tschechien wird nicht dem Beispiel Österreichs folgen – auf keinen Fall», sagte der geschäftsführende Ministerpräsident Andrej Babis am Freitag in Prag. Gegen flächendeckende Schliessungen hatte sich zuvor auch sein designierter Nachfolger, der liberalkonservative Wahlsieger Petr Fiala, ausgesprochen.

    Von Montag an wird Tschechien in vielen Bereichen wie in Gaststätten und Hotels die 2G-Regel gelten. Zugang haben also nur noch Geimpfte und Genesene. Das Kabinett beschloss zudem am Freitag eine Ausweitung der landesweiten Massentests. Alle Schülerinnen und Schüler mit Ausnahme der Geimpften müssen künftig wöchentlich einen Antigentest absolvieren. Auch in den Firmen müssen Ungeimpfte wöchentlich getestet werden. Rund ein Drittel der Unternehmen macht dies bereits freiwillig.

    Nach aktuellen Zahlen gab es in Tschechien innerhalb von sieben Tagen 847 Neuinfektionen je 100'000 Einwohner. Am stärksten sind die östlichen Landesteile betroffen. Der scheidende Regierungschef Babis wandte sich mit einer emotionalen Botschaft an die Menschen: «Begreift doch endlich, dass es die Impfung gibt, um zu verhindern, dass die Spitäler überlastet werden und Menschen sterben.» Nur 6,2 Millionen der 10,7 Millionen Einwohner des EU-Mitgliedstaats sind vollständig geschützt.

  • 14.43 Uhr
    Bund stellt wieder Schweizer Antikörper-Zertifikate aus

    Genesene können in der Schweiz wieder aufgrund eines Antikörpertests ein Covid-Zertifikat erhalten. Das Bundesamt für Technik und Informatik (BIT) hat das entsprechende Teilsystem wieder in Betrieb genommen.

    Es habe zu keinem Zeitpunkt ein Datenschutz- oder Sicherheitsproblem gegeben, teilte das BIT am Freitag mit. Es hatte die Ausstellung von Antikörper-Zertifikaten am Dienstag deaktiviert. Vorausgegangen war ein Hinweis, ein derartiges Zertifikat sei nicht korrekt ausgestellt worden.

    In der Folge habe sich dieser Verdacht nicht bestätigt, hiess es im Communiqué. Vorsichtshalber habe das BIT beim technischen Monitoring dennoch zusätzliche Massnahmen umgesetzt.

    Die System-Überprüfung betraf nur Genesene, die zum Zeitpunkt der Erkrankung keinen PCR-Test machen liessen, aber über Antikörper gegen das Coronavirus verfügten.

    Das Ausstellen und Prüfen herkömmlicher Covid-Zertifikate lief in den vergangenen Tagen störungsfrei. Dies gilt nicht nur für Zertifikate von Geimpften und Getesteten, sondern auch für jene von Genesenen, die eine vorangegangene Erkrankung mittels eines PCR-Tests belegen können.

  • 14.13 Uhr 
    Pfizer/Biontech beantragt Impfstoff-Zulassung für Kinder ab fünf Jahren

    Die Pfizer Schweiz AG hat heute bei der  Arzneimittelbehörde Swissmedic die Zulassung des Impfstoffs Comirnaty für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren beantragt. Das berichten die Zeitungen von CH Media. Damit sind inzwischen zwei Gesuche für eine Impfstoff-Zulassung für Kinder bei Swissmedic eingegangen. Bereits gestern hatte Moderna einen entsprechenden Antrag für das Vakzin Spikevax gestellt.

    Dr. Kathy Merritt vaccinates 8 year-old Daniel McCullock with the Pfizer child COVID-19 vaccination at Chapel Hill Pediatrics and Adolescents in Chapel Hill, N.C., Thursday, Nov. 4, 2021. (AP Photo/Gerry Broome)
    In den USA werden Kinder bereits mit dem Pfizer/Biontech-Vakzin geimpft. 
    Bild: Keystone
  • 13.33 Uhr
    Das BAG meldet 6169 neue Fälle

    In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit BAG am Freitag 6169 neue Coronavirus-Ansteckungen bei 49'522 Tests gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 15 neue Todesfälle und 64 Spitaleinweisungen.

    Vor einer Woche hatte das BAG 3922 neue Ansteckungen registriert. Zudem gab es sieben neue Todesfälle und 68 Spitaleinweisungen.

    Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 602,34 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor rund zehn Tagen bei 1,28.

    Die Auslastung der Intensivstationen in den Spitälern beträgt zurzeit 80 Prozent. 17,5 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten besetzt.

    Insgesamt erhielt die Armeeapotheke als Logistikzentrale bislang 13'453'425 Impfdosen. Davon wurden 11'542'100 Dosen verabreicht. 65,16 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft. Bislang wurden 7'482'238 Zertifikate für vollständig Geimpfte ausgestellt.

    In den vergangenen 24 Stunden wurden dem BAG 49'522 neue Corona-Tests gemeldet. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Schweiz und in Liechtenstein 12'339'927 Tests auf Sars-CoV-2 durchgeführt, den Erreger der Atemwegserkrankung Covid-19, wie das BAG weiter mitteilte. Insgesamt gab es 941'216 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus.

    34'689 Personen mussten bisher wegen einer Covid-19-Erkrankung im Spital behandelt werden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung belief sich auf 10'999.

    Kontrolle und Sortieren der Proben
durch der Labor Mitarbeiter der Stadt Spital Triemli fotografiert am 2. Februar 2021 in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
DAS BILD WURDE DIGITAL BEARBEITET, DAMIT AUF DEN BEHAELTERN KEINE NAMEN SICHTBAR SIND
    Corona-Proben im Spital Triemli Zürich. (Symbolbild)
    Bild: Keystone
  • 13.23 Uhr 
    Bayern sagt alle Weihnachtsmärkte ab

    Bayern hat wegen der Corona-Lage die Massnahmen in vielen Bereichen verschärft. Kontakt-Einschränkungen wird es dabei für alle geben, die nicht gegen Covid-19 geimpft sind. Künftig dürfen sich dann nämlich nur noch maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen. Kinder unter 12 Jahren werden dabei ebenso wie Geimpfte indes nicht mit eingerechnet.

    Auch werden sämtliche Weihnachtsmärkte im Bundesland abgesagt und Klubs, Bars und die gesamte Nachtgastronomie wieder geschlossen, wie Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Freitag nach einer Sitzung seines Kabinetts in München sagte. Es müsse dort vorgegangen werden, wo es die meisten Ansteckungen gebe, sagte der Regierungschef zur Begründung.

  • 13.01 Uhr 
    Seilbahnen machen im Sommer deutlich weniger Umsatz

    Die Schweizer Seilbahnen haben im Sommer deutlich weniger Gäste befördert als in der Vor-Corona-Zeit. Vor allem das Fehlen der asiatischen Gäste schlug negativ zu Buche, wie der Verband Seilbahnen Schweiz am Freitag mitteilte.

    Insgesamt sank die Zahl der beförderten Personen von Mai bis Oktober im Vergleich zu 2019 um 24 Prozent. Auch der Umsatz ging im gleichen Umfang zurück. Zwar kamen wegen der vergleichsweise geringen Corona-Massnahmen im Sommer mehr Touristen aus dem europäischen Ausland in die Schweiz, diese konnten jedoch nicht das Ausbleiben der asiatischen Gäste kompensieren, schreibt der Verband weiter.

    Daher brachen vor allem in der Zentralschweiz und im Berner Oberland die Umsätze deutlich ein. Das Umsatzminus lag in der Zentralschweiz bei satten 56 Prozent.

    Regional fallen die Unterscheide jedoch sehr gross aus. Die Kantone Tessin und Graubünden konnten den Umsatz aufgrund des besseren Wetters und mehr Sonnenschein sogar um 20 Prozent steigern. Das Wallis und die Ostschweiz schlossen zumindest auf dem Niveau von 2019 ab.

    Seilbahnen transportierten im Sommer erneut deutlich weniger Menschen als vor Corona (Symbolbild)
    Seilbahnen transportierten im Sommer erneut deutlich weniger Menschen als vor Corona (Symbolbild)
    Bild: Keystone
  • 12.42 Uhr
    Tessin bietet Gratistests für Impfwillige

    Wer beim Covid-19-Test im Tessin in eine Impfung bis Ende Jahr einwilligt, erhält die Kosten zurückerstattet: Mit dieser Strategie will die Tessiner Regierung mehr Menschen zum Impfen bewegen, wie sie am Freitag in einer Mitteilung schreibt.

    Voraussetzung sei, dass sich die getestete Person bis Ende Jahr impfen lasse, heisst es im Communiqué weiter. Bei einem positiven Testresultat würde wie bisher nur eine Impfdosis verabreicht. Maximal werden Kosten bis 96.50 Franken rückerstattet, wie es in der Mitteilung heisst. Die Regelung ist bereits seit Dienstag in Kraft.

    Das Tessin ist einer der Kantone mit der höchsten Impfquote der Schweiz. Gemäss dem Tessiner Gesundheitsdepartement sind im Südkanton bereits 70,5 Prozent vollständig geimpft. Gesamtschweizerisch beträgt die Impfquote 66,9 Prozent.

  • 12.33 Uhr 
    Mehr Covid-Patienten in Basler Spitälern

    Im Kanton Basel-Stadt nehmen die Spitaleintritte wegen Covid-19 zu. Am Freitag mussten insgesamt 60 Personen in einem Basler Spital wegen Corona behandelt werden. Das sind 11 mehr als am Vortag.

    Von den 60 Patientinnen und Patienten haben 37 (+4) den Wohnsitz im Stadtkanton. Auf einer Basler Intensivstation befanden sich 11 (+5) Personen, wie aus der am Freitag aktualisierten Fallstatistik hervorgeht.

    Zudem vermeldete der Kanton insgesamt 203 Neuansteckungen mit dem Coronavirus. Eine weitere Person ist an den Folgen von Covid-19 gestorben. 912 Personen befanden sich in Isolation, 518 in Quarantäne.

    Am Donnerstag hatte Basel-Stadt mit 223 Neuinfektionen den bisher höchsten Wert seit Ausbruch der Pandemie registriert.

    Aerzte und Pflegende kuemmern sich um Covid-Patienten in einer Intensivstation im Universitaetsspital Basel, am Montag, 28. Dezember 2020, in Basel. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
    Ärzte und Pflegende kümmern sich um Covid-Patienten in einer Intensivstation im Universitätsspital Basel. (Archiv)
    Bild: Keystone
  • 11.14 Uhr
    Österreichs Tourismus sieht grossen Imageschaden

    Der Lockdown für ganz Österreich bedeutet nach Ansicht der Hotelbranche einen erheblichen Imageschaden für den Tourismus. Das völlige Ausufern der Corona-Krise werfe ein schlechtes Licht auf das Land, sagte Susanne Kraus-Winkler vom Fachverband Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Die Gäste seien nicht nur wegen der schönen Landschaft gekommen, sondern auch wegen des Gefühls der Sicherheit. «Sicherheit ist die neue Währung im Tourismus.»

    Der Lockdown selbst sei alternativlos. «Wir müssen das jetzt mittragen», sagte Kraus-Winkler. Der klassische Weihnachtsurlaub sei wohl gelaufen. Da sei allenfalls noch mit ein paar Stammgästen zu rechnen. Die Branche setze auf ein Durchstarten in der zweiten Saisonhälfte ab Mitte Januar. «Wir hoffen, dass noch was zu retten ist», so die Expertin.

    Durch die Schliessung aller Hotels und Lokale im Lockdown verzögert sich der Saisonstart. So wollte der Tiroler Skiort Ischgl am 25. November die Skisaison eröffnen.

  • 10.55 Uhr 
    Spahn attestiert Deutschland «nationale Notlage»

    Der geschäftsführende deutsche Bundesgesundheitsminister Jens Spahn dringt wegen der rasanten Corona-Ausbreitung im Land auf das schnelle Reduzieren von Kontakten. «Wir sind in einer nationalen Notlage», sagte der CDU-Politiker am Freitag in Berlin. «Es ist zehn nach zwölf.»

    Jetzt brauche es daher eine nationale Kraftanstrengung, um gegenzusteuern. «Allein mit Impfen, mit Boostern werden wir das Brechen der Welle, das wir kurzfristig brauchen, nicht mehr erreichen.»

    Spahn: «Es ist fünf nach Zwölf»

    Spahn: «Es ist fünf nach Zwölf»

    Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn hat ein dramatisches Bild der Corona-Lage gezeichnet.

    19.11.2021

    Spahn verwies auf die von Bund und Ländern am Donnerstag vereinbarten einheitlichen Schwellenwerte bei der Belastung der Spitäler, ab denen in den Ländern schärfere Corona-Massnahmen greifen müssen. Die vorgesehenen Schritte mit flächendeckenden Zugangsregeln nur für Geimpfte und Genesene (2G) müssten konsequent umgesetzt und konsequent kontrolliert werden. Es gehe um einen «Lockdown für Ungeimpfte» und deutliche Kontaktbeschränkungen.

    Der Minister verwies auch auf die Notwendigkeit, Intensivpatienten in andere Kliniken zu verlegen. Hier komme man in die Situation, nicht nur innerhalb der dafür vorgesehenen fünf Regionen in Deutschland, sondern erstmals in grösserem Umfang auch überregional Patienten in andere Klinken verlegen zu müssen – und möglicherweise auch ins benachbarte Ausland. Darüber gebe es jede Woche Abstimmungen zwischen Bund und Ländern.

  • 10.30 Uhr
    Österreich beschliesst Impfpflicht und geht in den Lockdown 

    Jetzt ist es entschieden: Österreich geht wegen der Corona-Krise erneut in einen Lockdown und wird im Februar eine generelle Impfpflicht einführen. Das kündigte Bundeskanzler Alexander Schallenberg am Freitag an.

    Österreich leidet derzeit unter einer massiven vierten Infektionswelle, die mit den bisherigen Massnahmen nicht gebrochen werden konnte.

    ABD0088_20210811 - WIEN - ÖSTERREICH: ++ THEMENBILD ++ Illustration zum Thema Corona-Impfung. Im Bild: Ein Corona-Impfpatient aufgenommen am Mittwoch, 11. August 2021, im Rahmen der Eröffnung einer Corona-Impfstelle in der Barbarakapelle im Wiener Stephansdom. - FOTO: APA/HERBERT NEUBAUER
    In Österreich kommt zum 1. Februar 2022 die Impfpflicht. (Symbolbild)
    Bild: Keystone
  • 11.21 Uhr 
    Bayerische Spitäler stehen vor dem Kollaps

    Die bayerischen Spitäler warnen angesichts der ungebremst steigenden Corona-Infektionszahlen vor einer unmittelbar drohenden Überlastung der Intensivstationen und fordern deutlich härtere Kontaktbeschränkungen im Freistaat. «Die aktuelle Lage ist so dramatisch, wie sie noch nie in der gesamten Pandemie-Zeit in Bayern war», sagte der Geschäftsführer der Bayerischen Krankenhausgesellschaft, Roland Engehausen, der «Augsburger Allgemeinen» vom Freitag.

    «Wir haben schon jetzt kaum noch Kapazitäten», berichtete Engehausen. In bayerischen Spitälern müssten sogar Krebs-Operationen auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Auch die Verlegung von Patienten in angrenzende Bundesländer werde immer schwieriger.

    «Die Infektionszahlen müssen runter, um die planbaren Behandlungen, die wir jetzt verschieben, durchführen zu können», forderte der Krankenhaus-Vertreter. «Wir brauchen deutliche Kontaktvermeidung», forderte Engehausen. «Ob man das Lockdown oder anders nennt, ist für uns Kliniken zweitrangig.»

    Die derzeit geplanten Schritte reichten nicht aus, um den Anstieg der Infektionszahlen zu bremsen: «Wir sehen im Moment keine ausreichend wirksamen Gegenmassnahmen, die uns in den Kliniken in den nächsten zwei bis vier Wochen eine Entlastung bringen würden», warnte der Vertreter der bayerischen Kliniken. «Das macht die Lage sowohl jetzt als auch in der Perspektive der nächsten Wochen so dramatisch.»

  • 10.10 Uhr
    Vorarlberg führt FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen ein

    In Vorarlberg muss ab Freitag in allen öffentlichen Innenräumen und am Arbeitsplatz die FFP2-Maske getragen werden. Überall dort, wo es Kundenkontakt gibt, also im Handel, in der Gastronomie oder bei körpernahen Dienstleistungen sowie bei Veranstaltungen herrscht Maskenpflicht, ohne Unterschied zwischen Geimpften und Ungeimpften.

    Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) sprach am Donnerstag von einem «ersten Verschärfungsschritt». Über weitere zusätzliche Massnahmen wird am Freitag gemeinsam mit den anderen Bundesländern bei der Landeshauptleutekonferenz entschieden.

    FFP2-Masken schützen im Vergleich zu Alltagsmasken besser vor dem Coronavirus.
    Im österreichischen Bundesland Vorarlberg müssen in Inenräumen nun FFP2-Masken getragen werden. (Symbolbild)
    Bild: dpa
  • 9.25 Uhr 
    Nidwalden führt Maskenpflicht an Schulen wieder ein

    Weil die Zahl der Coronainfektionen steigt, kehrt der Kanton Nidwalden zur Maskenpflicht an den Schulen zurück. Sie gilt ab Montag ab der Sekundarstufe 1 und für sämtliche Lehrpersonen. Rund die Hälfte der Neuinfizierten steckten sich zuletzt im schulischen Umfeld an.

    Die Zahl der Neuansteckungen in Nidwalden liegt bei durchschnittlich 60 bis 70 Infektionen pro Tag, Ende Oktober waren es noch zwischen 20 und 30 gewesen, wie die Staatskanzlei am Freitag mitteilte. Der Kanton hat im Verhältnis zur Bevölkerungszahl die meisten Ansteckungen.

    Die wiedereingeführte Maskenpflicht gilt für Schülerinnen und Schüler der Orientierungsschule, des gesamten Kollegiums und der Berufsfachschule. Während des Sportunterrichts und bei kulturellen Aktivitäten muss keine Maske getragen werden. Im Turnen sind allerdings Kontaktsportarten verboten und im Musik- und Instrumentalunterricht müssen hinreichende Abstände eingehalten werden.

    Eine Schuelerinnen der Klasse 21-M2.21 der Wirtschaftsschule KV Zuerich arbeitet Maske tragend selbststaendig waehrend des Deutschunterrichts, fotografiert am 25. Maerz 2021 in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)
    Ab Montag gilt an den Nidwaldner Schulen ab der Sekundarstufe 1 wieder eine Maskenpflicht. (Symbolbild)
    Bild: Keystone
  • 8.01 Uhr 
    Ganz Österreich geht ab Montag in den Lockdown

    Ab Montag soll in Österreich wegen der rasant steigenden Corona-Fallzahlen ein zehntägiger Lockdown gelten. Das für alle, unabhängig, ob sie gegen Corona geimpft sind oder nicht, wie österreichische Medien übereinstimmend berichten. 

    Beim Bund-Länder-Gipfel sei demnach auch der Entscheid gefallen, dass Ungeimpfte auch nach Ablauf der 20 Tage im Lockdown bleiben sollen, berichtet die «Kronen Zeitung»

    Ein Polizist in Niederösterreich ist bei einer Verkehrskontrolle im Einsatz. Kurz nach Einführung immer schärferer Corona-Massnahmen für Ungeimpfte in Österreich fordern viele Ärzte weitere Einschränkungen für die Gesamtbevölkerung.
    Ein Polizist in Niederösterreich ist bei einer Kontrolle im Einsatz: Ab Montag soll es in ganz Österreich einen Lockdown geben. 
    Hans Punz/APA/dpa
  • 7.50 Uhr
    Philippinen kündigen Tourismus-Öffnung an

    Die Philippinen werden schon bald wieder ihre Grenzen für internationalen Tourismus öffnen – jedoch nur für vollständig geimpfte Urlauber aus «grünen» Ländern mit einer hohen Impfquote und niedrigen Infektionszahlen. Die nationale Taskforce zur Eindämmung der Corona-Pandemie arbeite noch an den letzten Details für die Regeln, sagte Präsidentensprecher Karlo Nograles am Freitag. «Aber wir informieren die ganze Welt schon im Voraus, dass wir unsere Küsten bald für Touristen aus Ländern auf der Grünen Liste öffnen werden.»

    Derzeit stehen 43 Staaten und Territorien auf der Liste, darunter China, Taiwan, Japan, Pakistan, Ruanda und die Falklandinseln. Europäische Länder sind bislang nicht dabei. Der südostasiatische Inselstaat, der für seine herrlichen Landschaften, Vulkane und Traumstrände bekannt ist, hat seine Grenzen seit März 2020 für internationale Feriengäste geschlossen. Die schrittweise Öffnung solle dazu beitragen, die lokale Wirtschaft wiederzubeleben, sagte Tourismusministerin Berna Romulo Puyat.

  • 6.24 Uhr
    Experten: Starkes Übergewicht erhöht Covid-19-Risiko

    Stark übergewichtige Menschen haben laut Fachleuten ein erhöhtes Risiko für Komplikationen bei einer Corona-Infektion, auch wenn sie noch nicht das Seniorenalter erreicht haben. «Je schwerer ein Mensch, desto höher ist das Risiko an Covid-19 zu versterben. Das sehen wir in den wissenschaftlichen Daten, vor allem bei Erwachsenen zwischen 40 und 60 Jahren», erklärte der Präsident der Deutschen Adipositas Gesellschaft, Jens Aberle. Die Fachgesellschaft rät noch Ungeimpften aus der Gruppe zu einer schnellstmöglichen Corona-Impfung beziehungsweise bereits Geimpften zur raschen Auffrischimpfung.

    Zu den Gruppen mit erhöhtem Risiko für schwere Covid-19-Verläufe zählt Deutschlands Ständige Impfkommission unter anderem Menschen mit einem Body Mass Index (BMI) von mehr als 30. Der BMI wird aus Körpergrösse und -gewicht berechnet.

  • 6 Uhr
    Befragung: In Krise sind Mitarbeiter bescheidener

    In der Corona-Krise sind viele Angestellte bescheidener als zu normalen Zeiten. Sie schätzen, dass sie in dieser schwierigen Zeit ihre Arbeit haben. Das zeige die Befragung von über 46’000 Mitarbeitenden aus 165 Unternehmen in der Schweiz für den Arbeitgeber Award 2021, berichtet «20 Minuten». In der Arbeitswelt fänden sie Halt und Orientierung. Das fehle zunehmend im privaten Umfeld wegen der Spaltung in der Impffrage. Die Gesamtzufriedenheit über den Arbeitgeber oder die Arbeitgeberin sei gross. 

  • 5.45 Uhr
    In Deutschland steigt Sieben-Tage-Inzidenz weiter an

    Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland ist erneut gestiegen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner und Woche am Freitagmorgen mit 340,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 336,9 gelegen, vor einer Woche bei 263,7 (Vormonat: 75,1). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI innert eines Tages 52'970 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 03:48 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 48'640 Ansteckungen.

    Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben innert 24 Stunden 201 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 191 Todesfälle.

  • 5.30 Uhr
    Hotelleriesuisse diskutiert neue Corona-Welle

    Heute findet die Delegiertenversammlung des Branchenverbandes Hotelleriesuisse in Lausanne statt. Kurz vor der Abstimmung zum Covid-Gesetz dürften die Wogen hochgehen. Diskussionen sind ferner darüber zu erwarten, wie schwer die Hotellerie von der neuen Corona-Welle erfasst werden könnte. 

  • 2 Uhr
    Tiermarkt in Wuhan wohl doch Corona-Ursprungsort

    Zwei Jahre nach dem Ausbruch der Pandemie liefert ein renommierter Evolutionsbiologe weitere Belege für den Huanan-Tiermarkt in der chinesischen Metropole Wuhan als wahrscheinlichen Ursprungsort des Virus. In einem im Fachjournal «Science» veröffentlichten Artikel fasst Michael Worobey entscheidende Ereignisse, die sich im Dezember 2019 und Januar 2020 in Wuhan abspielten, zusammen. Dabei zeichnete er eine Zeitleiste der ersten bekannten Fälle, die er unter anderem aus Zeitungsberichten und zugänglichen Spitaldaten zusammentrug.

    Dass die meisten frühen symptomatischen Fälle mit dem Huanan-Tiermarkt in Verbindung gebracht werden konnten, sei ein «starkes Indiz» dafür, dass die Pandemie auf dem Markt ihren Ursprung hatte, schlussfolgerte der Wissenschaftler vom Institut für Ökologie und Evolutionsbiologie der Universität Arizona.

    epa08242603 A worker disinfects a recovered COVID-19 patient departing a temporary hospital in Wuhan, Hubei province, China, 22 February 2020 (issued 24 February 2020). The outbreak of Covid-19 and the coronavirus, which is believed to have originated in the Chinese city of Wuhan, has so far killed at least 2,467 people and infected over 78,000 others worldwide.
    Ein genesener Covid-19-Patient erhält beim Verlassen eines provisorisch errichteten Spitals eine Ganzkörper-Desinfizierung. (Archivbild)
    Bild: Keystone/EPA/Shi Zhi China Out

    Schlüssige Beweise könnten etwa durch die Analyse räumlicher Muster früher Fälle in Wuhan und zusätzlicher Gendaten aus weiteren Proben damaliger Patienten gewonnen werden. «Von dieser Anstrengung hängt die Verhinderung zukünftiger Pandemien ab», so Worobey.

    Das Virus tauchte Ende 2019 erstmals in Wuhan auf. Ein Expertenteam der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durfte jedoch erst mehr als zwölf Monate später nach China reisen und war ohne klare Ergebnisse zurückgekehrt. Das Team teilte im Anschluss mit, dass nicht völlig klar sei, ob der Markt der tatsächliche Ausgang der Pandemie war.

  • 1.10 Uhr
    Skibetrieb auf Zugspitze startet nach Corona-Pause

    Nach gut eineinhalbjähriger Pause in der Pandemie soll auf der Zugspitze (2962 Meter), dem höchsten Berg Deutschlands, heute der Skibetrieb starten. Erstmals sollen wieder Lifte laufen und Skifahrerinnen und Skifahrer ihre Schwünge auf präparierten Pisten ziehen. Das Skigebiet zwischen Süddeutschland und Tirol unweit des Bodensees ist das erste dieser Wintersaison, das in Deutschland öffnet.

  • 0.17 Uhr
    Regierungschefs von Kanada und Mexiko bei Biden

    US-Präsident Joe Biden will die Beziehungen zu den Nachbarländern Kanada und Mexiko stärken. Bei einem Treffen mit Kanadas Regierungschef Justin Trudeau und Mexikos Präsident Andrés Manuel López Obrador im Weissen Haus sagte Biden am Donnerstag (Ortszeit), gemeinsame Herausforderungen seien unter anderem der Kampf gegen die Pandemie und den Klimawandel sowie Migration und die wirtschaftliche Erholung. Es war das erste persönliche Treffen in diesem Format seit 2016. In der Amtszeit von Bidens Vorgänger Donald Trump hatte es keine solche Runde der drei Länder gegeben.

  • 0 Uhr
    Neue Auflagen gegen vierte Corona-Welle in Deutschland

    Angesichts der immer bedrohlicheren Corona-Welle in Deutschland mit Rekord-Infektionszahlen kommen neue Auflagen auf Millionen Bürgerinnen und Bürger zu. Weitreichende praktische Folgen könnten die Beschlüsse von Bundestag, Bundesländern und Bundesregierung vom Donnerstag für Ungeimpfte haben. So sollen dort, wo eine bestimmte Anzahl an Corona-Patienten ins Spital eingewiesen wird, nur noch Geimpfte und Genesene Zutritt zu Freizeitveranstaltungen, Gastronomie und Hotels haben (2G). Einige Bundesländer haben solche Regeln bereits. Der Bundestag beschloss ferner Pläne von SPD, FDP und Grünen, die 3G (2G plus Getestete) am Arbeitsplatz, in Bussen und Bahnen vorsehen.