Umfrage: Coronavirus führt zu Streit +++ 4319 Nebenwirkungs-Meldungen

Agenturen/red

23.7.2021

Laut Angaben der Johns-Hopkins-Universität liegt die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus in der Schweiz bei bislang insgesamt 712’668 Personen. 10’895   Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 verstorben. Weltweit stieg die Zahl der Infizierten auf 192’925’327 die Zahl der Toten auf 4’140’545.

Delta-Variante dominiert in grossen Teilen Europas

Zwischen dem 28. Juni und 11. Juli erfasste Daten zeigen, dass die Delta-Variante in 19 von 28 Ländern zur dominierende Variante geworden ist, teilen die EU-Gesundheitsbehörde ECDC und das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation WHO mit. Der durchschnittliche Anteil an den analysierten Corona-Fällen lag demnach in diesen 19 Staaten bei 68,3 Prozent. Die zuvor dominierende Alpha-Variante kam auf einen Anteil von 22,3 Prozent.

Angesichts steigender Infektionszahlen verschärft Italien die Corona-Regeln. Ab dem 6. August ist unter anderem für Restaurantbesuche im Innenbereich, in Museen, Fitnessstudios und Schwimmbädern mindestens ein einfacher Impfnachweis, ein negativer Corona-Test oder ein Genesungsnachweis notwendig.

In der Türkei ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Monaten gestiegen. Die deutsche Regierung stuft Spanien und die Niederlande von Dienstag an als Corona-Hochinzidenzgebiete ein.

Das Wichtigste aus der Schweiz in Kürze:

  • Das BAG meldet 791 Neuinfektionen bei 28'687 Tests. 2 Personen starben an Covid-19, 13 mussten hospitalisiert werden. 
  • 3'985'251 Menschen in der Schweiz sind bereits zweifach geimpft – 777'135 Personen haben immerhin eine Impfung erhalten. 
  • In der Schweiz wird offen diskutiert, ob am Arbeitsplatz für Geimpfte lockerere Regeln gelten sollten als für Ungeimpfte. Der Pharmakonzern Roche denkt laut darüber nach. In anderen Firmen ist dies bereits umgesetzt.
  • Bei den über 8,5 Millionen in der Schweiz verabreichten Impfdosen gegen das Coronavirus sind bislang 4319 unerwünschte Nebenwirkungen gemeldet worden.
  • Das Coronavirus belastet Staat und Gesellschaft – und es spaltet Familien oder entzweit Freunde ergab eine Umfrage des SRG-Corona-Monitors.

Agenturen/red

23.7.2021

  • Liveticker
    Neue Beiträge
  • Liveticker beendet
  • 21.55 Uhr
    Wir beenden unseren heutigen Live-Ticker

  • 21.19 Uhr
    USA kaufen weitere 200 Millionen Impfdosen von Biontech und Pfizer

    Damit treffe die Regierung Vorbereitungen für die Impfung jüngerer Kinder und möglicherweise nötige Auffrischungsimpfungen für Erwachsene, erklärte die Sprecherin des Weissen Hauses, Jen Psaki, am Freitag in Washington. «Wir bereiten uns auf alle Möglichkeiten vor.»

    Des fioles du vaccin Pfizer-BioNTech et une seringue sont photographiees, lors du dernier jour de vaccination dans les EMS du Canton de Vaud pendant la pandemie de Coronavirus Covid-19, ce jeudi, 18 mars 2021 a Nyon. (KEYSTONE/Martial Trezzini)
    Die US-Regierung hat 500 Millionen Dosen Impfstoff von Biontech/Pfizer bestellt, die an andere Länder abgegeben werden sollen.
    Bild: KEYSTONE/Martial Trezzini

    Gut die Hälfte der Dosen soll bis zum Jahresende geliefert werden, der Rest bis April 2022, wie das US-Pharmaunternehmen Pfizer erklärte. Damit seien von der US-Regierung bislang 500 Millionen Dosen bestellt worden. Washington hatte sich vergangenes Jahr Optionen für die Bestellung von bis zu 600 Millionen Dosen gesichert.

    Zusätzlich hat die US-Regierung 500 Millionen Dosen bestellt, die an andere Länder abgegeben werden sollen. Sie hat bereits damit begonnen, Impfdosen der Hersteller Moderna, Johnson & Johnson, Astrazeneca und Pfizer/Biontech zu verschicken. Allein in dieser Woche seien 22 Millionen Dosen verschickt worden, sagte Psaki.

    Die USA haben genügend Impfstoff für die eigene Bevölkerung von 330 Millionen Menschen. Bislang können dort alle Menschen ab 12 Jahren geimpft werden. Die Impfkampagne hat zuletzt jedoch an Schwung verloren.

  • 20.53 Uhr
    Umfrage: Coronavirus führt zu Streit und zerstört Freundschaften

    Das Coronavirus belastet Staat und Gesellschaft – und es spaltet Familien oder entzweit Freunde. Eine Umfrage ergab, das 62 Prozent der Befragten schon in solche Konflikte involviert waren wegen unterschiedlicher Ansichten über den Umgang mit dem Virus.

    Fast die Hälfte (48 Prozent) erlebte solche Konflikte schon im engeren Umfeld, 26 Prozent brachen sogar Kontakte gänzlich ab. Dies ergab eine Spezialauswertung im Rahmen des 8. SRG-Corona-Monitors durch die Forschungsstelle Sotomo für die Sendung «Schweiz aktuell» von Fernsehen SRF.

    Zwischen den verschiedenen Altersgruppen gibt es Unterschiede: Bei Jüngeren polarisiert das Thema eher als bei Älteren. Bei den über 65-Jährigen waren 51 Prozent schon in solche Konflikte involviert, bei den 35 bis 65-Jährigen und bei den 15 bis 34-Jährigen sind es 65 Prozent, wie «Schweiz aktuell» am Freitag berichtete.

    Das Thema Impfen scheint zudem besonders Anlass zu Konflikten zu geben. Dabei bekommen deutlich häufiger Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen, Streit mit ihrem Umfeld wegen Corona. Mehr als drei Viertel der Nicht-Impfwilligen hatten schon Streit deswegen, fast ein Drittel von ihnen hat deswegen schon einmal Kontakt zu Bekannten, Kollegen, Freunden oder Verwandten abgebrochen.

    Bei den Geimpften waren 57 Prozent der Befragten in einen Konflikt involviert und 25 Prozent brachen deswegen den Kontakt zu einer Bezugsperson ab. In ihrem engeren Umfeld erlebten 44 Prozent der Geimpften und 64 Prozent der Nicht-Impfwilligen solche Konflikte.

    Die Datenerhebung zur 8. Befragung des SRG-Corona-Monitors fand zwischen dem 1. und dem 5. Juli 2021 statt. Befragt wurden 23'337 Personen über 15 Jahre (Deutschschweiz: 16‘695, Romandie: 5738, italienische Schweiz: 904).

  • 19.31 Uhr
    Impfpflicht-Gegner gehen in Frankreich erneut auf die Strasse

    In Frankreich haben Gegner der geplanten Impfpflicht für das Gesundheitspersonal für Samstag erneut zu Demonstrationen aufgerufen. Kundgebungen sind unter anderem in Paris, Lyon, Rennes und anderen Städten geplant. Dabei soll auch gegen den Gesundheitspass protestiert werden, der Aufschluss über eine Impfung oder einen Negativ-Test gibt. Seit dieser Woche ist der Pass in Kinos oder Museen Pflicht, ab August auch in Cafés und Restaurants. Die Regierung will die gesetzliche Grundlage bis Sonntag im Schnellverfahren vom Parlament besiegeln lassen.

    People walk through the entrance of the Carrousel du Louvre in Paris, Friday, July 23, 2021. (AP Photo/Rafael Yaghobzadeh)
    Passanten im «Carrousel du Louvre», einer Einkaufspassage in Paris am 23,. Juli 2021. 
    Foto: AP/Rafael Yaghobzadeh

    Am vergangenen Samstag hatten in Frankreich mehr als 110'000 Menschen vor einer «Gesundheits-Diktatur» gewarnt. Auch Anhänger der «Gelbwesten»-Bewegung und Rechtsaussen-Politiker mischten sich unter die Demonstranten. Die Regierung will mit den neuen Auflagen die massiv gestiegenen Infektionszahlen eindämmen.

  • 19.17 Uhr
    Corona-Neuinfektionen in Türkei auf höchstem Stand seit Mitte Mai

    In der Türkei ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus auf den höchsten Stand seit mehr als zwei Monaten gestiegen. Das Gesundheitsministerium meldete am Freitag 11'094 Neuinfektionen – so viele wie seit Mitte Mai nicht mehr. Innerhalb eines Tages starben 60 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19. Das 82 Millionen-Einwohner-Land hatte Anfang Juli alle Ausgangsbeschränkungen wegen der Pandemie aufgehoben. Seitdem steigen die Fallzahlen wieder.

    Tourists visit the beach of Antalya, southern Turkey, on Sunday, June 20, 2021. Hotels in Turkey's Antalya region, a destination beloved by holidaymakers, are preparing to finally resume operations as they expect the return of international tourists after months of setbacks caused by the pandemic that halted travel. (AP Photo/Emrah Gurel)
    Der Strand von Antalya im Juni 2021. Nach der Aufhebung der Ausgangsbeschränkungen Anfang Juli steigen die Fallzahlen wieder.
    Bild: KEYSTONE/Emrah Gurel

    Gesundheitsminister Fahrettin Koca hatte erst kürzlich eindringlich an seine Landsleute appelliert, sich impfen zu lassen. Die Türkei setzt die Impfstoffe des chinesischen Herstellers Sinovac sowie von Biontech/Pfizer ein. Etwa 46 Prozent der Bevölkerung haben mindestens eine Impfdosis erhalten. Mehr als ein Viertel (26 Prozent) sind vollständig geimpft. Der Anteil der ansteckenderen Delta-Variante steigt auch in der Türkei. Wie viel Prozent diese zurzeit ausmacht, wurde aber bislang nicht bekanntgegeben.

  • 17:55 Uhr
    FDP fordert kostenpflichtige Tests für Personen ohne Covid-Symptome

    Die FDP fordert, dass Personen, die geimpft werden könnten, dies aber ablehnen, Antigen-Schnelltests selber bezahlen müssen, wenn sie symptomlos sind. Zudem sollen künftige Massnahmen nur noch für Personen ohne Covid-Zertifikat gelten.

    Weiter verlangt die FDP, dass Unternehmen im Gesundheitssektor dafür sorgen müssen, dass die Mitarbeitenden mit Kontakt zu Risikogruppen geimpft sind. Die Behörden müssten die Unternehmen dazu anhalten. Eine Impfpflicht für das gesamte Personal wird aber nicht gefordert, schreibt die Partei am Freitag in einer Mitteilung.

    Die FDP versteht dies als Appell an die Eigenverantwortung und will damit erreichen, dass flächendeckenden Schliessungen verhindert werden können. Ziel sei es, dass trotz höheren Fallzahlen möglichst viele Menschen das «normale Leben» weiterführen können und eine Überlastung in den Spitälern vermieden wird.

    Diese Massnahmen müssten jetzt unternommen werden, um bei dem «langsamen Tempo» der Impfungen einer Verschlechterung der Lage entgegenzuwirken. Weitere Massnahmen seien derzeit nicht nötig, schreibt die Partei, erst wenn sich die Lage in den Spitälern «rapide» verschlimmere.

    Der Impfstoff sei aktuell die einzige Möglichkeit, das Virus «wirklich zu bekämpfen» und damit das Leben zu schützen und zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Normalität zurückzukehren, begründete die Partei ihre Haltung. Es liege daher in der Verantwortung jedes einzelnen, die Konsequenzen der eigenen Entscheidungen zu tragen. Freiheitsbeschränkungen gegenüber der gesamten Bevölkerung - also auch den Genesenen und Geimpften - seien nicht mehr zu rechtfertigen.

  • 17.27 Uhr
    Vietnam verzeichnet so viele Corona-Neuinfektionen wie noch nie

    Vietnam hat am Freitag innerhalb von 24 Stunden mehr als 7300 Corona-Neuinfektionen registriert - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie.

    Die Zahl sei fünf Mal so hoch wie die im Gesamtjahr 2020 verzeichneten Infektionen in dem südostasiatischen Land, teilten die Gesundheitsbehörden mit. Am schlimmsten betroffen ist die grösste Stadt Ho-Chi-Minh-Stadt. Hier, wie auch in der Hauptstadt Hanoi, gelten strenge Einschränkungen. Die Menschen sollen nur noch ihre Häuser verlassen, wenn es absolut notwendig ist.

    Im vergangenen Jahr galt Vietnam mit 98 Millionen Einwohnern noch als Vorzeigestaat im Kampf gegen die Pandemie. Seit April sind die Zahlen aber immer weiter gestiegen. Insgesamt wurden bisher rund 78'000 Infektionen bestätigt. 370 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Geimpft ist wegen fehlender Vakzine bisher nur ein Bruchteil der Bevölkerung.

  • 16.25 Uhr
    Deutschland verschärft Corona-Bewertung für Spanien und Niederlande

    Die deutsche Regierung stuft Spanien und die Niederlande von Dienstag an als Corona-Hochinzidenzgebiete ein. Das gab das staatliche Robert Koch-Institut am Freitag bekannt.

    Die Entscheidung folgt auf einen deutlichen Anstieg der Infektionszahlen in beiden Ländern in den vergangenen Wochen. Wer aus einem Hochinzidenzgebiet nach Deutschland zurückkehrt und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne, kann diese aber durch einen negativen Test nach fünf Tagen verkürzen.

    Seit Ende Juni sind die Corona-Zahlen praktisch überall in Spanien rapide in die Höhe geschossen. Das Land hat mit die schlechtesten Werte ganz Europas. Binnen eines Monats wurden rund 475 000 Neuinfektionen gezählt, die Sieben-Tage-Inzidenz stieg von 42 im Juni auf jetzt 333.

    Auf Mallorca lag die Inzidenz zuletzt sogar bei 365. Vor allem junge, noch nicht geimpfte Menschen infizierten sich bei Partys und Musikfestivals, meist mit der ansteckenderen Delta-Variante. Im Corona-Hotspot Katalonien mit Barcelona als Touristenmetropole liegt die 14-Tage-Inzidenz bei den 20- bis 29-Jährigen derzeit bei schwindelerregenden fast 3200.

    Die Niederlande waren am vergangenen Sonntag als erstes der neun Nachbarländer Deutschlands von Berlin wieder ganz als Risikogebiet eingestuft worden. Seit Anfang Juli waren dort die Infektionszahlen um 500 Prozent innerhalb einer Woche gestiegen. Höhepunkt war eine Sieben-Tage-Inzidenz von etwa 415 am Dienstag. Zuvor hatte die Regierung fast alle Corona-Massnahmen aufgehoben.

  • 15.57 Uhr
    Über 4300 Meldungen über Nebenwirkung nach Covid-Impfung

    Bei den über 8,5 Millionen in der Schweiz verabreichten Impfdosen gegen das Coronavirus sind bislang 4319 unerwünschte Nebenwirkungen gemeldet worden. Zwei Drittel davon waren nicht schwerwiegend.

    Betroffen waren vor allem Frauen und ältere Personen, im Mittel waren diese 60,2 Jahre alt, wie Swissmedic am Freitag mitteilte. 25,7 Prozent waren gar 75 Jahre oder älter. Bei den Meldungen, bei denen die Nebenwirkung als schwerwiegend eingestuft wurde, waren die Betroffenen im Mittel 63,7 Jahre alt.

    In 128 der schwerwiegenden Fälle sind die betroffenen Personen in unterschiedlichem zeitlichen Abstand zur Impfung gestorben. Gemäss Swissmedic gibt es trotz der zeitlichen Nähe in keinem Fall konkrete Hinweise, dass die Impfung zum Tod geführt hat. Das mittlere Alter dieser Personen lag bei 80,5 Jahren.

    Weiterhin führt der Impfstoff von Moderna häufiger (60,4 Prozent) zu Nebenwirkungen als jener von Pfizer/Biontech (37,8 Prozent). Bei 76 Fällen respektive bei 1,8 Prozent wurde der Impfstoff nicht angegeben.

    Gemäss Swissmedic ändern die gemeldeten und analysierten Nebenwirkungen das Nutzen-Risiko-Profil der beiden in der Schweiz zugelassenen Impfstoffe nicht.

  • 15.40 Uhr 
    Delta-Variante dominiert in grossen Teilen Europas

    Zwischen dem 28. Juni und 11. Juli erfasste Daten zeigen, dass die Delta-Variante in 19 von 28 Ländern zur dominierende Variante geworden ist, teilen die EU-Gesundheitsbehörde ECDC und das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation WHO mit. Der durchschnittliche Anteil an den analysierten Corona-Fällen lag demnach in diesen 19 Staaten bei 68,3 Prozent. Die zuvor dominierende Alpha-Variante kam auf einen Anteil von 22,3 Prozent.

    Die in Kopenhagen und Stockholm ansässigen Gesundheitsinstitutionen machten zugleich darauf aufmerksam, dass die Bemühungen wieder verstärkt werden müssten, um Corona-Übertragungen zu verhindern. Die Zahl der bestätigten Fälle sei in Europa in jeder der vergangenen vier Wochen gestiegen, besonders schnell unter Jüngeren. Die Delta-Variante B.1.617.2 werde sich weiter ausbreiten und andere Varianten verdrängen, sofern kein neuer Erreger auftauche.

    «Wir sind bezüglich eines Endes der Pandemie noch lange nicht über dem Berg», erklärte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge. Traurigerweise erlebe man verbunden mit der Delta-Variante einen signifikanten Anstieg der Fallzahlen. Die gute Nachricht sei, dass vollständige Corona-Impfungen das Risiko schwerwiegender Erkrankungen und Todesfälle den Daten zufolge erheblich verringerten. Die Menschen sollten sich deshalb impfen lassen.

    Das Bundesamt für Gesundheit schätzt, dass im 7-Tages-Schnitt 77,6 Prozent der relevanten Virusvarianten auf die Delta-Variante fallen. Mithilfe der Genomsequenzierung können die verschiedenen Varianten des Coronavirus ausfindig gemacht  werden. (Archivbild)
    Mithilfe der Genomsequenzierung können die verschiedenen Varianten des Coronavirus ausfindig gemacht werden. (Archivbild)
    Bild: Keystone
  • 15.25 Uhr
    EU-Behörde empfiehlt Moderna-Impfstoff ab 12 Jahren

    Die Europäische Arzneimittel-Agentur EMA hat eine Vorentscheidung hinsichtlich der Zulassung des Moderna-Impfstoffs für Kinder und Jugendliche getroffen. Die Agentur empfiehlt die Indikationserweiterung des Moderna-Vakzins Spikevax auf die Altersgruppe zwischen 12 und 17 Jahren. Bislang war der Impfstoff in der EU, wie auch in der Schweiz, nur für Personen ab 18 Jahren zugelassen.  

    Für eine Zulassung muss noch die EU-Kommission zustimmen, was jedoch als eine reine Formsache gilt, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland RND berichtet. 

    Vials of the Moderna COVID-19 vaccine are placed next to a loaded syringe at the Throop Civic Center in Throop, Pa. during a clinic on Saturday, Jan. 9, 2021. The Lackawanna County Medical Society had about 400 doses of the Moderna vaccine on hand to administer to those in the Phase 1A group of Pennsylvania's vaccine rollout plan, which is limited to healthcare personnel and long-term care facility residents. (Christopher Dolan/The Times-Tribune via AP)
    Impfstoff von Moderna: Die Zulassung des Vakzins für Kinder ab 12 Jahren in der EU dürfte bald kommen. (Symbolbild)
    Bild: Keystone
  • 14.54 Uhr
    Corona-Infizierter gibt sich auf Flug als seine Frau aus

    In Indonesien hat ein Mann in der Kleidung seiner Frau und mit ihrem negativen PCR-Test eine Flugreise angetreten. Er sei am vergangenen Wochenende vollverschleiert von der Hauptstadt Jakarta auf die knapp 2500 Kilometer entfernte Insel Ternate geflogen, teilte am Freitag der Generaldirektor des Flughafens Halim Perdanakusuma in Jakarta mit. Wie Medien berichteten, wurde der Mann später positiv auf das Coronavirus getestet. Ein Flugbegleiter habe beobachtet, wie der Mann im Flugzeug kurz vorm Aussteigen die Kleidung wechselte und habe daraufhin die Flughafenbehörde alarmiert.

    Das viertbevölkerungsreichste Land der Erde gilt derzeit als globaler Corona-Hotspot. Grund ist vor allem die Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante. Besonders betroffen sind die Hauptinsel Java und die berühmte Touristeninsel Bali. Am Donnerstag wurden in dem Inselstaat fast 50'000 Neuinfektionen verzeichnet.

    Insgesamt haben sich damit mehr als 3 Millionen Menschen mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert. Die Behörden meldeten ausserdem 1149 neue Todesfälle innerhalb von 24 Stunden in Verbindung mit Covid-19 - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie.

  • 13.45 Uhr
    46,1 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft

    Vom 16. Juli bis 22. Juli sind in der Schweiz 318'749 Impfdosen gegen Covid-19 verabreicht worden. Damit sind 46,1 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Freitag auf seiner Website veröffentlichte.

    Insgesamt wurden seit Beginn der Impfkampagne 8'747'637 Impfungen verabreicht. 3'985'251 Personen haben zwei Impfdosen erhalten, bei 777'135 Personen wurde bislang nur die Erstimpfung vorgenommen.

    Pro Tag wurden letzte Woche durchschnittlich 45'536 Impfungen durchgeführt. Im Vergleich zur Woche davor sank die Impfkadenz um 17 Prozent.

  • 13.32 Uhr
    BAG meldet 791 Neuinfektionen und 2 Tote

    In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit BAG am Freitag 791 neue Coronavirus-Ansteckungen bei 28'687 Tests gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG zwei Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 und 13 Spitaleinweisungen.

    Am Freitag vor einer Woche waren 619 neue Ansteckungen, ein neuer Todesfall und fünf Spitaleinweisungen gemeldet worden.

    Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 87,38 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag vor rund zehn Tagen bei 1,31.

  • 12.54 Uhr
    Junge Erwachsene in England am stärksten betroffen

    Junge Erwachsene werden in der jüngsten Infektionswelle in England am stärksten getroffen. Das geht aus Zahlen der Gesundheitsbehörde Public Health England hervor, die in dieser Woche veröffentlicht wurden.

    Demnach lag die Zahl der Neuinfektionen auf 100'000 Menschen innerhalb einer Woche in dieser Altersgruppe bei zuletzt knapp 1155 – der höchste je festgestellte Wert seit Ausbruch der Pandemie im vergangenen Jahr. Insgesamt wurde die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz in Grossbritannien zuletzt mit 488 angegeben.

    Gründe für die hohe Ansteckungsrate dürfte nach Ansicht von Experten unter anderem sein, dass die Impfrate bei jüngeren Menschen niedriger ist als bei den Älteren. In Grossbritannien wurde streng nach Altersgruppen geimpft, angefangenen bei den Ältesten. Knapp 60 Prozent der 20- bis 29-Jährigen haben erst eine Impfung bekommen. Hinzu komme, dass Menschen dieser Altersgruppe mehr soziale Kontakte pflegen als ältere Menschen.

  • 12.17 Uhr 
    Kanton Bern integriert Impfzentren in die Regionalspitäler

    Im Kanton Bern werden die meisten Impfzentren Ende August in die Spitäler integriert. Die Gesundheitsdirektion ruft die Bevölkerung dazu auf, noch bis Ende August von der grossen Infrastruktur zu profitieren und sich – auch spontan – impfen zu lassen.

    Über 52 Prozent der «impfbaren» Bevölkerung ab 12 Jahren hat im Kanton Bern die beiden Impfdosen bereits erhalten, über 70'000 Personen erhalten bald die zweite Spritze, teilte die Gesundheits-, Sozial und Integrationsdirektion (GSI) am Freitag mit. Spontanimpfungen seien jederzeit und fast überall möglich.

    Auch nach der Integration der meisten Impfzentren in die Spitalinfrastruktur bleibe kantonsweit ein dichtes Impf-Netzwerk bestehen, da in den Regionalspitälern neue Kapazitäten geschaffen würden.

  • 11.20 Uhr 
    Mehr als 70 Prozent der Freiburger haben Antikörper

    Rund. 73 % der Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Freiburg im Alter von 20 Jahren und drüber weisen bereits Antikörper gegen das Coronavirus auf. Das ist das vorläufigen Ergebnisse der Corona-Immunitas-Studie Freiburg, wie die Universität Freiburg mitteilt.

    In der Altersgruppe zwischen 20 und 64 Jahr haben demnach fast 69 % Antikörper gebildet,  bei den über 65-Jährigen seien es sogar fast 90 %, was sich nicht zuletzt durch den hohen Anteil der Geimpften in dieser Altersgruppe erklären lässt. Zwischen den Geschlechtern gab es laut der Studie keine Unterschiede in Sachen Immunisierung.

    Wie es in der Mitteilung der Uni weiter heisst, habe der Anteil von Erwachsenen mit Antikörpern nach der ersten Corona-Welle im Sommer 2020 noch bei 8 % gelegen. Nach der zweiten Welle zu Beginn des Jahres 2021 sei der Anteil auf 19 % hochgegangen.

    Eine Wissenschaftlerin bei der serologischen Untersuchung auf Corona-Antikörper. (Symbolbild)
    Bild: Keystone
  • 10.35 Uhr 
    Impfquote in den USA sinkt, die Fallzahlen steigen

    In den USA nimmt die Zahl der an einem Tag erfassten Corona-Neuinfektionen weiter zu. Die Behörden meldeten am Donnerstag 56'069 neue Fälle, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore vom Freitagmorgen (MESZ) hervorging.

    Das sind etwa 27'600 mehr als vor genau einer Woche. Die Zahl der Toten mit einer bestätigten Corona-Infektion stieg im Wochenvergleich von 283 auf 330. Die bisherigen Höchstwerte wurden am 2. Januar mit 300'462 Neuinfektionen sowie am 12. Januar mit 4461 Toten verzeichnet.

    Wie der Corona-Koordinator der Regierung, Jeff Zients, am Donnerstag in einer Pressekonferenz mitteilte, steigt die Zahl der Neuinfektionen in Landesteilen mit niedrigerer Impfquote besonders stark an. Derzeit machten die Gliedstaaten Florida, Texas und Missouri, die im landesweiten Vergleich weniger Impfungen verzeichneten, rund 40 Prozent aller neuen Fälle in den USA aus. Nach Schätzungen der Gesundheitsbehörde CDC ist die besonders ansteckende Delta-Variante inzwischen für rund 83 Prozent aller erfassten Infektionen im Land verantwortlich.

  • 8.45 Uhr 
    Behörden in Sydney erklären den Notstand

    Angesichts der sprunghaft ansteigenden Corona-Infektionen in der australischen Metropole Sydney haben die Behörden den Notstand ausgerufen. Die Regierung des Bundesstaats New South Wales, dessen Hauptstadt Sydney ist, räumte am Freitag ein, dass es trotz eines einmonatigen Lockdowns nicht gelungen sei, die Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante zu stoppen. Sie rief die Regierung in Canberra auf, Impfstoffe und Ressourcen in den Bundesstaat zu schicken.

    «Es gibt keinen Zweifel, dass die Zahlen nicht in die richtige Richtung gehen», sagte die Regierungschefin von New South Wales, Gladys Berejiklian. Sie rief die australische Regierung auf, ihre schleppende Impfkampagne zu beschleunigen. Da sich das Virus «überall ausbreitet» und die Hälfte der 25 Millionen Einwohner Australiens sich im Lockdown befinde, müsse die Regierung ihre Impfpolitik «neu ausrichten», forderte Berejiklian.

    Die Millionenstadt Sydney befindet sich seit rund einem Monat im Lockdown, der Corona-Ausbruch konnte aber bislang nicht vollständig eingedämmt werden. New South Wales verzeichnete am Freitag einen neuen Höchststand von 136 Neuinfektionen. Besonders betroffen sind die westlichen und südwestlichen Vororte Sydneys.

    epa09357660 A pedestrian wearing a face mask in the central business district (CBD) of Sydney, New South Wales, Australia, 22 July 2021. The stay-at-home orders for coronavirus-hit Greater Sydney and surrounds have been tightened with non-essential retail to close and all construction paused until 30 July. EPA/JOEL CARRETT AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT
    Eine einsame Frau mit Schutzmaske bewegt sich am 22. Juli durchs zentrale Geschäftsviertel von Sydney. 
    Bild: Keystone
  • 7.53 Uhr 
    Neuseeland setzt Corona-Regelung mit Australien aus

    Nach einem Anstieg der Corona-Neuinfektionen in Australien wegen der hochansteckenden Delta-Variante hat Neuseeland das quarantänefreie Reisen zwischen beiden Ländern vorerst ausgesetzt. Die Regelung gelte ab Freitagnacht (Ortszeit) für mindestens zwei Monate, kündigte die neuseeländische Ministerpräsidentin Jacinda Ardern an. «Dies ist keine Entscheidung, die wir leichtfertig getroffen haben, aber es ist die richtige Entscheidung, um die Sicherheit der Neuseeländer zu gewährleisten», betonte sie.

    In Australien sind die Corona-Zahlen zuletzt gestiegen. Besonders betroffen ist der Bundesstaat New South Wales mit der Metropole Sydney. Landesweit befindet sich etwa die Hälfte der Bevölkerung in Down Under im Lockdown. «Meine starke Botschaft an jeden Neuseeländer in Australien, der nicht auf Dauer dort bleiben möchte, ist: Komm nach Hause», sagte Ardern.

    Beide Länder hatten Mitte April erstmals wieder quarantänefreies Reisen zwischen beiden Ländern erlaubt. Ansonsten sind die Grenzen seit März 2020 weitgehend geschlossen.

  • 6.57 Uhr 
    Höchstwert an neuen Fällen bei Olympia

    Am Tag der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Tokio haben die Organisatoren 19 weitere Corona-Fälle veröffentlicht. Das ist der bisherige Höchstwert seit Beginn der Erfassung der Tests am 1. Juli. Damit stieg die Zahl der positiven Tests auf insgesamt 106. Wie das Organisationskomitee in dem am Freitag veröffentlichten Tagesbericht bekannt gab, gehören zu den Betroffenen drei Athletinnen oder Athleten, die nicht aus Japan kommen. Namen oder Herkunftsländer werden vom Organisationskomitee nicht genannt.

    epa09358074 People visit Odaiba Marine Park to see the Olympic Ring Monument at Odaiba, a day before the Tokyo 2020 Olympic Games Opening Ceremony in Tokyo, Japan, 22 July 2021. The Tokyo Metropolitan Government announced on the day 1,979 new COVID-19 cases. The number of new infected cases in Japan increased to over 5,000 in a day. The Tokyo 2020 Olympic Games are scheduled to start on 23 July. EPA/KIMIMASA MAYAMA
    Menschen vor dem Monument der Olympischen Ringe in der Bucht von Odaiba in Tokio kurz vor Beginn der Spiele. (Symbolbild)
    Bild: Keystone
  • 6 Uhr
    Firmen wollen Impfnachweise der Mitarbeiter sehen

    Roche-Chef Severin Schwan möchte gerne wissen, wer von den Angestellten gegen das Coronavirus geimpft ist und wer nicht. «In den USA dürfen wir die Mitarbeiter fragen, ob sie geimpft sind, in der Schweiz nicht», sagte er im «Tages-Anzeiger».

    Die rechtliche Lage zu diesem Vorschlag ist heikel und vom Bundesrat gibt es dazu keine Anleitung: Der Arbeitsplatz gehört wie der öffentliche Verkehr oder Schulen zu jenen Bereichen, für die kein Zertifikat nötig ist. Laut einem Unia-Sprecher gibt es für den Einsatz des Covid-Zertifikats durch den Arbeitgeber «keinerlei Rechtsgrundlage». 

    Der Arbeitgeberverband und der Industrieverband Swissmem unterstützen indes die Kontrolle des Impfstatus. «Wir müssen alle Instrumente nutzen, die wir haben, um einen weiteren Lockdown zu verhindern», sagt Valentin Vogt, Präsident des Arbeitgeberverbands.

    Severin Schwan, CEO der Roche Gruppe, fotografiert waehrend eines Gespraechs am 5. Maerz 2021 am Hauptsitz der Roche in Basel. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
    Severin Schwan, CEO der Roche Gruppe, möchte das Covid-Zertifikat auch im Unternehmen nutzen.
    KEYSTONE
  • 5.12 Uhr
    Währungsfonds lobt US-Notenbank

    Das Gremium des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat der US-Notenbank Fed eine hohe Effektivität bei der Bewältigung der Corona-Pandemie bescheinigt. Das Gremium veröffentlichte am Donnerstag (Ortszeit) seinen Bericht über die jährliche Bewertung der US-Wirtschaftspolitik.

    Im Bericht erklärte der IWF, dass die Fed ihre Überlegungen zukünftig sorgfältig kommunizieren müsse, um sicherzustellen, dass der eventuelle Rückzug der geldpolitischen Anpassung und der Ankäufe von Vermögenswerten geordnet und transparent verlaufe.

    Nur so könne man Missverständnisse am Markt, Volatilität in der Marktpreisbildung und/oder eine ungerechtfertigte Verschärfung der finanziellen Bedingungen vermeiden.

    Der Vorstand des Fonds hiess die Vorschläge der US-Regierung, in die Infrastruktur zu investieren, gefährdete Haushalte zu unterstützen, die Erwerbsbeteiligung zu erhöhen und die Produktivität zu verbessern, willkommen.

    Der IWF merkte an, dass die Vereinigten Staaten ihre Ausgaben auf Programme konzentrieren sollten, die Einfluss auf die Produktivität, die Erwerbsbeteiligung, die Armutsbekämpfung und den Übergang zu einer emissionsärmeren Wirtschaft hätten.

    Laut dem IWF-Bericht könne die USA ausserdem mehr tun, um die Steuereinnahmen zu erhöhen: «Eine solche Neuausrichtung der Steuer- und Ausgabenvorschläge der Regierung würde wahrscheinlich zu einem langsameren, aber nachhaltigeren Nachfrageimpuls führen, das Gesamtangebot stärker ankurbeln und damit die kurzfristigen Risiken eines anhaltenden Inflationsaufschwungs verringern.»

    The U.S. Federal Reserve Bank Building, home to the Board of Governors of the Federal Reserve System, is seen in Washington, Friday, April 25, 2014. Often referred to as “the Fed,” it is the nation's central banking system and sets monetary policy for the United States. (AP Photo/J. Scott Applewhite).
    Das Gebäude der US-Zentralbank Fed (Federal Reserve Bank) in Washington. (AP Photo/J. Scott Applewhite).
    KEYSTONE
  • 4 Uhr
    Italien verschärft Massnahmen in Innenräumen

    Angesichts steigender Infektionszahlen verschärft Italien die Corona-Regeln. Ab dem 6. August ist unter anderem für Restaurantbesuche im Innenbereich, in Museen, Fitnessstudios und Schwimmbädern mindestens ein einfacher Impfnachweis, ein negativer Corona-Test oder ein Genesungsnachweis notwendig. Dies gab der italienische Ministerrat am Donnerstagabend bekannt. Der Notstand wurde einer Mitteilung zufolge bis zum 31. Dezember verlängert.

    In dem Land mit rund 60 Millionen Einwohnern ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen zuletzt wieder gestiegen. Experten zufolge wurden vor allem bei jungen Menschen mehr Ansteckungen registriert. «Die Delta-Variante ist bedrohlich, weil sie sich schnell ausbreitet», sagte Ministerpräsident Mario Draghi bei einer Pressekonferenz am Abend. Gesundheitsminister Roberto Speranza betonte, dass sich die Menschen impfen lassen sollten.

    Den Angaben zufolge sollen für die Einteilung der Risiko-Zonen gegen die Pandemie (weisse, gelbe, orange und rote Zonen) ab August neue Regeln gelten. Statt der Inzidenz werden demnach künftig die Auslastung der Krankenhausbetten auf den Covid-19-Stationen sowie auf den Intensivstationen die entscheidenden Parameter sein.

    Wer sich an diesen gedeckten Tisch in Venedig setzen will, muss geimpft, genesen oder negativ getestet sein. (Symbolbild)
    Getty Images