«Wir denken, dass die neuen Massnahmen einen Effekt haben»

lmy

4.12.2021

Guy Parmelin, President of the Swiss Confederation, speaks on a press conference during an official visit to Switzerland, at the Lohn Residence in Kehrsatz near Bern, Switzerland, on Friday, November 26, 2021. (KEYSTONE/Anthony Anex)
Guy Parmelin ist noch bis Ende Jahr Bundespräsident der Schweiz.
KEYSTONE

Bundespräsident Guy Parmelin glaubt, dass die verschärften Massnahmen einen Effekt haben – wenn auch nicht sofort. Wenn nicht, werde man neue Massnahmen nur für Ungeimpfte in Betracht ziehen.

lmy

4.12.2021

Ab Montag gelten neue Corona-Massnahmen in der Schweiz. Der Bundesrat hat dabei auf die Wünsche der Kantone Rücksicht genommen und nur moderat verschärft. «Wir denken, dass die neuen Massnahmen einen Effekt haben, wenn auch vielleicht nicht sofort», sagte Bundespräsident Guy Parmelin nun in der «Samstagsrundschau» von Radio SRF. 

Doch wenn diese Massnahmen keine Wirkung zeigen, werde man neue Massnahmen nur für Ungeimpfte in Betracht ziehen. Viel bleibe allerdings nicht mehr übrig. Die Einführung einer 2G-Regel schloss er nicht aus.  Die Situation sei momentan für alle schwierig und sehr ernst, so Parmelin. Er betonte aber, dass der Bundesrat keinen Impfzwang wolle.

Die Statistik zeige allerdings, dass doppelt geimpfte oder geboosterte Personen in der Regel nicht auf den Intensivstationen landen. Er könne die Frustration in den Spitälern verstehen, so Parmelin. Es helfe aber nicht, die Ungeimpften für die schlechte Lage verantwortlich zu machen.

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