Jedes Jahr zwei Tote und 110 Schwerverletzte wegen zu wenig Abstand

SDA

23.2.2021 - 14:13

Mehrere Kilometer Stau vor dem Gotthard Nordportal in Silenen, am Freitag, 19. April 2019. Am Karfreitag-Vormittag stauten sich die Fahrzeuge zwischen Erstfeld UR und Goeschenen UR bereits auf bis zu 14 Kilometern. Das bedeutete eine Wartezeit von voruebergehend bis zu zweieinhalb Stunden. (KEYSTONE/Alexandra Wey) 

Several kilometres of traffic jam in front of the Gotthard North Portal in Silenen, Switzerland, on Friday, on 19 April 2019. On Good Friday morning, the vehicles between Erstfeld and Goeschenen already jammed up to 14 kilometres. This meant a waiting time of temporarily up to two and a half hours. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Abstand, bitte: Stau vor dem Gotthard-Nordportal in Silenen, am 19. April 2019.
Bild: Keystone

Wegen zu geringem Abstand werden im Schweizer Strassenverkehr jährlich über 110 Menschen schwer verletzt und zwei getötet. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (BFU) reagiert mit einer Plakatkampagne.

Gerade auf Autobahnen mit einem höheren Tempo ist das Risiko für Auffahrunfälle mit Schwerverletzten besonders hoch, wie die BFU am Dienstag warnte. Der Abstand muss umso grösser sein, je höher das Tempo.

Die beste Methode zum Einschätzen des richtigen Abstands ist gemäss der Stelle die 2-Sekunde-Regel. Zum vorausfahrenden Fahrzeug muss mindestens die Strecke frei bleiben, die in zwei Sekunden zurückgelegt wird. Der Mindestabstand erhöht sich je nach Strassenzustand und Sichtverhältnissen.

In der Plakatkampagne vergleicht die BFU Autos mit Eierkartons und die Insassen mit Eiern. Die Plakate sind ab sofort an den über 60 BFU-Mahnwänden an Autobahnzufahrten zu sehen.

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