Gegenstände von Petitos Freund in Naturreservat gefunden

dpa/toko

20.10.2021 - 20:50

Gabrielle «Gabby» Petito spricht mit einem Polizisten, nachdem dieser den Van, in dem sie mit ihrem Freund Brian Laundrie einen emotionalen Streit hatte, anhielt. (Archivbild)
Die 22-jährige Gabrielle Petito war im Sommer nicht von einer gemeinsamen Reise durch die USA mit ihrem Freund zurückgekommen. Der Todesfall um «Gabby» sorgt weltweit für Aufsehen. 
Uncredited/The Moab Police Department/AP/dpa (Archivbild)

Im Fall Gabby Petito haben Ermittler Berichten zufolge persönliche Gegenstände des vermissten Freundes in einem Naturreservat gefunden.

dpa/toko

20.10.2021 - 20:50

Im Fall Gabby Petito haben Ermittler bei der Suche nach dem vermissten Freund «Gegenstände von Interesse» in einem Naturreservat gefunden. Diese seien am Mittwochmorgen im Carlton Reservat entdeckt worden, teilte das FBI in Tampa im US-Bundesstaat Florida mit. Auf TV-Bildern war zu sehen, wie Spürhunde und Polizei das Gelände des Myakkahatchee Creek Environmental Park, der zum Carlton Reservat gehört, durchkämmten. Zuvor sollen sich die Eltern des jungen Mannes in dem Park mit Ermittlern getroffen haben, wie US-Medien unter Berufung auf den Anwalt der Familie des 23-Jährigen berichteten. Demnach soll es sich bei dem Fund um persönliche Gegenstände des Freundes handeln.

Die 22-jährige Gabby Petito war im Sommer nicht von einer gemeinsamen Reise durch die USA mit ihrem Freund zurückgekommen. Der Fall findet sowohl in den USA als auch international Beachtung - nicht zuletzt, weil das Paar aus Florida zahlreiche Bilder und Videos von seiner Reise in sozialen Netzwerken teilte. Petitos Leiche war nach intensiver Suche schliesslich im September im Bundesstaat Wyoming gefunden worden. Dem Gerichtsmediziner zufolge wurde die junge Frau erwürgt.

Petitos Freund war im September allein von der Reise mit Petito zurückgekehrt. Kurz darauf verschwand auch er spurlos. Seit Wochen sucht die Polizei nach dem 23-Jährigen – vor allem in dem Naturschutzgebiet, in dem jetzt die Gegenstände entdeckt wurden. Warum die Reise des Paares, das auf Bildern glücklich wirkte, ein tödliches Ende nahm, ist offen.

dpa/toko