Blick in den AbgrundErschütternde Doku über Jeffrey Epstein
SDA
4.6.2020 - 12:07
HANDOUT – Chauntae Davies und Jeffrey Epstein in einem Filmausschnitt aus der dritten Folge der Netflix-Serie «Jeffrey Epstein: Stinkreich». Foto: --/Netflix/dpa – ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit einer Berichterstattung über die Dokumentation und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
Source:Keystone/Netflix/--
Als Jeffrey Epstein im Juli 2019 festgenommen und wegen des Missbrauchs minderjähriger Mädchen angeklagt wurde, überschlugen sich weltweit die Schlagzeilen. Der Multi-Millionär soll Mädchen zur Prostitution gezwungen und einen Sexhandelsring betrieben haben.
Donald Trumps Arbeitsminister Alexander Acosta trat wegen seiner Rolle in dem Skandal zurück; auch gegen Prinz Andrew wurden Beschuldigungen publik. Im August brachte sich Epstein schliesslich in seiner Gefängniszelle um. Nun rollt eine Netflix-Doku-Serie mit dem reisserischen Titel «Jeffrey Epstein: Stinkreich» den Fall noch einmal auf.
Als erstes erscheint eine Warnung auf dem Bildschirm: Das, was folgt, könnte einige Zuschauer verstören. Die vierteilige Mini-Serie beginnt dann mit einzelnen Vorfällen Mitte der 90er Jahre, bis schliesslich 2005 die Polizei in Florida misstrauisch wird. Die Dokumentation folgt ihren Ermittlungen rund um Epsteins Villa in Palm Beach, akribisch, Schritt für Schritt.
Das Bild, das sich in den verschiedenen Folgen zusammensetzt, ist erschütternd. Es werden immer mehr Frauen vorgestellt, die bei der Polizei aussagen, von Epstein missbraucht worden zu sein. Das Muster ist bei allen ähnlich, alle waren damals minderjährig, viele von ihnen sind bis heute traumatisiert. Im Kern sind diese Anschuldigungen nicht neu – trotzdem ist es wichtig, dass diese Frauen gehört werden.
Denn auch das wird in der Serie deutlich: Erste Anzeigen von Frauen gab es schon viel früher. Doch lange Zeit passierte nichts. Und auch als immer mehr Beweise gegen Epstein gesammelt wurden, blieb er jahrelang von der Justiz verschont. Eine der drängendsten Fragen ist daher: Wie kann es sein, dass dieser Mann so lange geschützt wurde? Welche Rolle spielt es dabei, dass er weiss und reich war und hochrangige Politiker und Unternehmer wie Donald Trump kannte?
Das allerdings ist eine der Schwächen dieser True-Crime-Serie: Sie bohrt nicht nach, sie sucht keine neue Perspektive. So streift sie auch nur am Rande die Frage, wie Epstein überhaupt so reich und einflussreich wurde. Und wie tickt so ein Mensch überhaupt?
Spannend wäre ausserdem ein stärkerer Blick auf andere Beteiligte gewesen, darunter Epsteins rechte Hand, die Unternehmerin Ghislaine Maxwell. All dies bleiben jedoch offene Fragen – und damit greift «Jeffrey Epstein: Stinkreich» letztendlich etwas zu kurz.
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
Eine Person hat in Kanada zehn Menschen
getötet und etwa zwei Dutzend weitere verletzt
Polizei in Provinz British Columbia:
Unter den Toten sei auch eine Frau, die nach ersten
Erkenntnissen als Tatverdächtige gelte
Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
Motiv des Schützen ist zunächst nichts bekannt
Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
Identität der mutmasslichen Täterin inzwischen
12.02.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
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