Heftige Gewitter erwartet

Nun fegen Starkregen, Hagel und Sturmböen die Hitze weg

uri

21.6.2022

Bislang zeigt sich der Dienstag hochsommerlich – doch das Gewitterpotenzial steigt stetig. Ab dem Nachmittag ist mit Sturmböen und Hagelgewittern zu rechnen. Sie setzen der Hitzewelle dann ein Ende. 

uri

21.6.2022

30 Grad und mehr: Pünktlich zum astronomischen Sommeranfang werden auch heute in der Schweiz zumeist hohe Temperaturen erreicht. Heftige Gewitter werden dann aber im Laufe des Nachmittags und vor allem zum Abend hin das Ende der aktuellen Hitzeperiode einleiten.

Ab Mittwoch werden dann nämlich «zumeist nicht mehr 30 Grad erreicht», wie Meteorologe Roger Perret von Meteonews mitteilt. «Die Hitzewelle ist somit zu Ende.»

«Das grösste Potenzial» in Sachen Gewitter hat dabei nach derzeitigem Stand die Nordostschweiz, erklärt Perret auf Nachfrage von blue News. Allerdings sei es generell schwer vorherzusagen, wo sich die Gewitter dann wirklich zuletzt ereigneten: «Sie sind häufig nicht da, wo das Potenzial am höchsten ist.»

Nach allen Modellen sind heftige Gewitter möglich

Nach allen Modellen seien zum Abend aber «heftige Gewitter möglich», ist sich Perret sicher. Zu erwarten sind laut Meteonews-Prognose neben Starkregen auch Hagel und Sturmböen.

Unbeständig mit Schauern und Gewittern bleibt es gemäss dem Wetterdienst bis Freitag, wobei die Temperaturen immer noch «schwülwarme Werte zwischen etwa 26 und 29 Grad erreichen» dürften – und im Süden auch mehr.

Nach der heissen und trockenen Phase seien die zu erwartenden Regenmengen nicht zuletzt wegen der hohen Waldbrandgefahr aber sehr willkommen, schreibt Meteonews. Zu erwarten seien bis Samstag «zwischen knapp 10 Liter und bis über 50 Liter Regen pro Quadratmeter im Süden». Die Verteilung der Niederschläge werde aufgrund des «gewittrigen Regens» aber «sehr ungleichmässig» ausfallen.

Berechnete Niederschlagssumme bis Samstag 14 Uhr.
Handout Meteonews