Büezen in der Bruthitze: Das sind die Tipps der Profis

Nicolai Morawitz

2.8.2018

Abkühlung gefällig? Bei diesen Berufen haben Sie nur wenig Chancen.

Abkühlung gefällig? Bei diesen Berufen haben Sie nur wenig Chancen.

01.08.2018

Köche, Erntehelfer, Bauarbeiter oder Feuerwehrmänner: Sie sind echte Hitze-Profis, weil sie gelernt haben, mit hohen Temperaturen umzugehen. Was raten sie, wenn das Thermometer in diesen Tagen wieder weit über 30 Grad anzeigt?

Harte Zeiten sind für manche Wurstbräter im Land angebrochen: «In älteren Küchen mit Gasherden und schlechtem Abluftsystem können schnell 50 Grad erreicht werden, weiss Iwan Richner. Er ist stellvertretender Geschäftsführer von Wurst und Moritz in Bern. Dort profitieren er und seine Kollegen allerdings von sehr modernen Bedingungen: In der klimatisierte Ladenzeile in der Nähe des Bahnhofs sei es mit 21 Grad angenehm kühl, so Richner. 

Seine Kollegen in der Filiale in Zürich hätten es da schon um einiges schwerer, da sie bei Temperaturen um 40 Grad die Würste zubereiten müssen. Da hilft nur viel trinken. 

Feuerwehrmänner «löschen» ihre Arme in kaltem Wasser

Wer sich an Brandherde traut, die mehrere hundert Grad heiss sind, für den sollte ein heisser Sommertag kein Problem sein, könnte man denken?

Unter der speziellen Schutzkleidung könne sich aber rasch ein «Hitzestau» bilden, ohne dass dies sofort zu merken sei, sagt Thomas Jordi. Der Feuerwehrmann aus Bern legt deshalb immer wieder Pausen ein, um die Jacke zu öffnen und die Arme im kalten Wasser zu kühlen. Er trinke zudem ausreichend Wasser, am besten schon vor den jeweiligen Einsätzen.

Vor allem machen laut Jordi Ausseneinsätze bei der Hitze Probleme: Er muss neben der feuerresistenten Montur auch schwere Stiefel und einen Helm tragen, der zusätzlich mit einer Atemmaske ausgerüstet werden kann.

Muss bei der Feuerwehr Bern im Hochsommer nicht nur am Brandherd hohe Temperaturen aushalten: Thomas Jordi.
Bluewin/mn

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