AktuellFelssturz an der Allmenalp am Dorfrand von Kandersteg
hn, sda
23.2.2023 - 18:17
Von der Fluh unterhalb der Allmenalp bei Kandersteg hat sich am Donnerstagabend ein Felspaket gelöst.
Keystone
An einer Felswand am Dorfrand von Kandersteg im Berner Oberland hat sich am Donnerstag ein Felssturz ereignet. Personen wurden nach Angaben der Berner Kantonspolizei keine verletzt.
Keystone-SDA, hn, sda
23.02.2023, 18:17
SDA
Auch Gebäude wurden nicht beschädigt, wie Polizeisprecherin Isabelle Wüthrich auf Anfrage sagte. Leserfotos auf den Onlineportalen von «Blick» und «20Minuten» zeigten, wie sich aus dem oberen Teil der Fluh ein grosses Felspaket löste und an den Wandfuss hinunter donnerte. Es entstand eine grosse Staubwolke.
Ein Angestellter des Hotels Doldenhorn sagte der Nachrichtenagentur Keystone-SDA: «Es hat gewaltig gestäubt.» Die Allmenalp befindet sich oberhalb von Kandersteg, von dort fällt eine Fluh jäh ab ins Tal. Der Wandfuss liegt am Dorfrand. Die Alp ist mit einer Seilbahn erschlossen.
In diesem Gebiet ist es schon vorher zu Steinschlägen gekommen, etwa 2018 oder 2008, als ein Felssturz ein Haus und Fahrzeuge auf dem Parkplatz der Allmenalpbahn beschädigte.
Gemeinderats-Präsident René Mäder schätzte gegenüber dem Online-Portal von «20Minuten», dass rund 15'000 bis 20'000 Kubikmeter ins Tal gestürzt sind. «Es entspricht ungefähr dem, was die Expertinnen und Experten prognostiziert hatten», wurde Mäder zitiert.
Kandersteg hat noch ein ganz anderes Sorgenkind in Sachen Felssturzgefahr: Auf der gegenüberliegenden Talseite liegt das Gebiet «Spitzer Stein» oberhalb des Oeschinensees. Dort ist ausserhalb des Siedlungsgebiets ein Teil einer Felsflanke in Bewegung. Auch dort gab es bereits grössere Abbrüche. Im Dezember 2019 brachen am Spitzenstein rund 15'000 Kubikmeter Fels weg.
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«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
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