Calanda-Massiv

Hausfassade in Felsberg wegen Felssturz beschädigt

lm, sda

11.2.2021 - 12:01

Felsstürze haben die Einwohnerinnen und Einwohner der Bündner Gemeinde Felsberg immer wieder aufgeschreckt (Archivbild).
Felsstürze haben die Einwohnerinnen und Einwohner der Bündner Gemeinde Felsberg immer wieder aufgeschreckt (Archivbild).
Keystone

Vom Calanda-Massiv bei Felsberg GR hat sich am Donnerstagmorgen ein Felssturz gelöst. Verletzt wurde niemand, jedoch wurde eine Hausfassade beschädigt.

Schrecksekunde für die Bewohner von Felsberg. Um kurz nach 8 Uhr ging am Donnerstag ein Felssturz gleich neben der Gemeinde bei Chur nieder. Das ganze Ausmass des Abgangs war am Donnerstagmorgen wegen Nebels noch nicht in allen Teilen ersichtlich, wie das Bündner Amt für Wald und Naturgefahren mitteilte. 

Die Steine, die vom Calanda-Massiv nieder gingen, landeten ausserhalb des Siedlungsgebietes – ausser einem Splitterstein, der eine Hausfassade beschädigte. Die Kantonspolizei Graubünden ist nicht involviert in den Vorfall, wie es dort auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA hiess.

Kampf gegen Naturgewalten

Felsberg hatte über Jahrhunderte immer wieder gegen Naturkatastrophen zu kämpfen. Die Hochwasser des Rheins, Bergstürze und Feuersbrünste richteten oft grosse Schäden an.

Die Felsstürze vom Calanda, namentlich derjenige vom 3./4. September 1843, waren für die Gründung des Neudorfes ausschlaggebend. Unter grossem Krachen stürzten in jener Nacht hausgrosse Felsblöcke in die Tiefe und bedrohten das Dorf, ohne jedoch nennenswerten Schaden anzurichten.

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