Flammen wüten auf Ferieninsel Sardinien

SDA

25.7.2021 - 14:37

epa03307530 A general view of the big fire between San Teodoro e Padru, Sardinia Island, Italy, 15 July 2012. A rapidly spreading fire has forced about 500 hotel guests and local residents to be evacuated from the region surrounding San Teodore on Sardinia's northern coast, reported the Ansa news service Sunday. The fire, which has been drawing strength from heat and dry conditions, has already destroyed several houses. Strong winds have only increased the spread. EPA/DIEGO TARALLETTO BEST QUALITY AVAILABLE
Schon 2012 hatte Sardinien mit Waldbränden zu kämpfen. Nun sind auf der Ferieninsel erneut verheerende Feuer ausgebrochen. (Archivbild)
Bild: EPA/Diego Taralletto

Wegen grossflächiger Waldbrände mussten auf Sardinien hunderte Menschen ihre Häuser verlassen. Es ist von «enormen Feuern» die Rede.

SDA

25.7.2021 - 14:37

Ein grosser Flächenbrand im Westen der italienischen Insel Sardinien hat Medienberichten zufolge in der Nacht zum Sonntag mehrere Hundert Einwohner in die Flucht gezwungen. Rund 400 Menschen mussten ihre Häuser verlassen, berichteten italienische Medien. Betroffen waren unter anderem Einwohner des Ortes Cuglieri. Einige Anwohner hätten am Morgen zurückkehren können, als sich die Lage leicht besserte, hiess es. Das «enorme Feuer» zerstöre seit Samstag die Felder in der Region, schrieb die Zeitung «Nuova Sardegna».

Einsatzkräfte setzen den Kampf gegen die Flammen demnach am Sonntag fort. Mehrere Löschflugzeuge und Helikopter waren über der Insel im Einsatz, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung auf Behörden meldete. Die Brandgefahr blieb demnach weiter hoch. Medienberichten zufolge waren auch in anderen Teilen des Landes Feuer entbrannt. Behörden warnten für Montag vor weiterhin hohen Temperaturen.

Die Flammen im Westen der Insel zwischen Santu Lussurgiu und Cuglieri hatten nach ersten Schätzungen der Behörden mehrere Tausend Hektar erfasst. Auch Häuser wurden beschädigt, wie Medien berichteten. Der Agrarverband Coldiretti sprach von einer «Katastrophe» und erheblichen Schäden für die Landwirtschaft. Weiden, Wälder und in einigen Fällen auch Tiere seien verloren worden, hiess es.

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