Greta Thunberg demonstriert wieder fürs Klima – mit Aufruf zum Abstandhalten

dpa/uri

25.9.2020 - 14:28

Greta Thunberg: Wir müssen die Klima-Krise wie eine Krise behandeln

Greta Thunberg: Wir müssen die Klima-Krise wie eine Krise behandeln

Greta Thunberg ist mit anderen Klimaaktivisten in der schwedischen Hauptstadt Stockholm dem Aufruf zu einem globalen Klimastreik gefolgt. Sie fordert, dass die Klima-Krise endlich wie eine echte Krise behandelt wird.

25.09.2020

Greta Thunberg hat sich am globalen Klimaprotesttag mit einem guten Dutzend weiterer Demonstranten wieder an bewährter Stelle postiert – vor dem Parlament in Stockholm.

Greta Thunberg, die Anführerin der weltweiten Klimaschutzbewegung Fridays for Future protestierte am Freitagmorgen, gemeinsam mit einem guten Dutzend weiterer Demonstranten vor dem Parlament in Stockholm, für einen stärkeren Kampf gegen die Klimakrise. «Heute ist unser globaler Klimaaktionstag, und wir streiken an über 3100 Orten!», schrieb die 17-jährige Schwedin zu einem Foto von der Aktion.

In der Hand hielt Thunberg dabei neben ihrem berühmt gewordenen Protestschild mit der Aufschrift «Skolstrejk för klimatet» (Schulstreik fürs Klima) ein weiteres Schild, auf dem sie darauf hinwies, Abstand zu halten und sich – in Schweden – nicht mit mehr als 50 Teilnehmern zu versammeln. «In Schweden sind Versammlungen mit mehr als 50 Personen wegen Covid-19 nicht erlaubt, deshalb passen wir uns an», schrieb Thunberg dazu, die ausserdem einen Mund-Nasen-Schutz mit dem Emblem von Fridays for Future trug. Parallel teilte sie am Morgen fleissig Eindrücke von Protestaktionen aus anderen Weltteilen, etwa Australien, Bangladesch und Japan.

Rund um die Erde wollten Klimaschützer am Freitag auf die Strasse gegen, um für mehr Tempo im Kampf gegen die Klimakrise zu demonstrieren. Die Bewegung Fridays for Future hat trotz der Corona-Krise dazu aufgerufen, nachdem die Proteste monatelang hauptsächlich im Internet stattgefunden haben. Allein in Deutschland sind Fridays for Future zufolge mehr als 400 Aktionen und Demonstrationen geplant, darunter eine Mahnwache am Brandenburger Tor in Berlin.

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