Grossflächige Unwetterwarnung – weiterer Regen erwartet

dpa

15.9.2021 - 05:13

Eine Regenfront zieht vom Elsass kommend auf die deutsche Grenze zu. Sommergewitter sorgen derzeit für häufige Regenfälle in Südbaden, über dem Schwarzwald und dem Elsass.
Blockierte Strassen, von Wasser überflutete Ortskerne und ein vermisster Mensch – Teile Südfrankreichs werden von schweren Unwettern heimgesucht. (Symbolbild)
Bild: Keystone/dpa/Philipp von Ditfurth

Nach einem heftigen Unwetter in Südfrankreich wird weiterer Regen erwartet. Für 13 Départements gibt es für Mittwoch eine Unwetterwarnung. Teils sind Schulen geschlossen, ein Mensch wird noch vermisst.

dpa

15.9.2021 - 05:13

In Teilen Südfrankreichs werden am Mittwoch erneut grosse Regenmassen erwartet, während die Aufräumarbeiten nach einem heftigen Unwetter am Vortag noch andauern. Es wurde eine Unwetterwarnung der zweithöchsten Stufe Orange für 13 Départements ausgesprochen. Im am Dienstag bereits betroffenen Départements Gard sollten am Mittwoch alle Schulen geschlossen bleiben. Etliche Strassen waren blockiert und Ortskerne von Wasser überflutet. Ein Mensch wurde am Abend noch vermisst, ein von einem Blitzschlag getroffener Arbeiter wurde leicht verletzt.

Bis in die Nacht waren Räum- und Reinigungsfahrzeuge auf der Autobahn A9 zwischen Nîmes und Montpellier im Einsatz, um die von Geröll und Wassermassen zeitweise blockierte Verbindung wieder befahrbar zu machen. Zunächst auf einer Spur fuhr der aufgestaute Verkehr ab. Die Reparaturarbeiten an Bahngleisen werden nach Angaben des Betreibers SNCF teils bis zum Wochenende dauern.

Innenminister Gérald Darmanin hatte die betroffene Region am Abend aufgesucht und Unterstützung zugesichert. Zeitnah solle der Katastrophenfall festgestellt werden, dies hilft den Betroffenen unter anderem bei der Abwicklung von Schäden über die Versicherung. «Ich sichere den Bewohnern, die von dem Unwetter betroffen sind, alle meine Unterstützung zu und rufe in den nächsten Tagen zu grösster Vorsicht auf», sagte der Minister. 900 Feuerwehrleute und Zivilschutzhelfer seien in der Region zu 450 Einsätzen ausgerückt.

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