Juul LabsErmittlungen gegen E-Zigaretten-Hersteller
SDA
24.9.2019 - 02:35
Gegen den E-Zigaretten-Hersteller Juul Labs soll einen strafrechtliche Untersuchung in den USA laufen. (Archivbild)
Source:Keystone/KPINL
Juul macht seit Monaten negative Schlagzeilen. Jetzt soll die US-Staatsanwaltschaft in Kalifornien gegen den E-Zigaretten-Hersteller aus San Francisco ermitteln.
Der E-Zigaretten-Hersteller Juul Labs ist einem Zeitungsbericht zufolge ins Visier der US-Justizbehörden geraten. Gegen das Start-up laufe eine strafrechtliche Untersuchung der US-Staatsanwaltschaft in Kalifornien.
Dies schrieb das regelmässig gutunterrichtete «Wall Street Journal» am Montag (Ortszeit) unter Berufung auf eingeweihte Kreise.
Juul liess eine Anfrage zu dem Bericht zunächst unbeantwortet. Ein Justizsprecher sagte dem «Wall Street Journal», er könne eine laufende Ermittlung weder bestätigen noch verneinen.
Die Firma aus San Francisco steht wegen zweifelhafter Methoden bei der Vermarktung ihrer E-Zigaretten an Jugendliche schon länger in der Kritik. Auch andere US-Behörden ermitteln gegen Juul.
Rätselhafte Lungenverletzungen nach Gebrauch
E-Zigaretten sind in den USA mittlerweile sehr umstritten. Präsident Donald Trump kündigte bereits «sehr strenge» Vorschriften an und bezeichnete die Nutzung von E-Zigaretten als «grosses Problem».
Laut aktuellen Angaben der US-Gesundheitsbehörde CDC sind in den USA inzwischen 530 Fälle von Lungenverletzungen nach dem Gebrauch von E-Zigaretten erfasst. Juul ist der führende Hersteller in den USA, der Tabakriese Altria (Marlboro) hält einen grossen Anteil.
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Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
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