«Kleine Zahl» Verletzter nach Zugunfall in England im Krankenhaus

SDA

1.11.2021 - 10:43

Polizisten und Rettungskräfte arbeiten am Unfallort mit zwei Zügen in der Nähe des Fisherton-Tunnels zwischen Andover und Salisbury. Mehre Menschen sind mit leichten Verletzungen in Krankenhäusern gebracht worden. Foto: Steve Parsons/PA Wire/dpa
Keystone

Nach dem Zugunfall in Südengland sind mehrere Menschen mit leichten Verletzungen in Krankenhäuser gebracht worden. Es handle sich um eine «kleine Zahl», teilte die Transportpolizei in der Nacht zum Montag mit.

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1.11.2021 - 10:43

Darunter sei auch einer der Lokführer, der vorübergehend in seiner Kabine eingeklemmt gewesen sei. Es gebe keine Toten. Nach Informationen der BBC kamen 17 Menschen in Kliniken. Die Feuerwehr teilte mit, sie habe etwa 100 Menschen in Sicherheit gebracht.

Am Sonntagabend gegen 19.45 Uhr (MEZ) war der letzte Waggon eines Passagierzugs kurz vor der Einfahrt in den Bahnhof von Salisbury gegen einen «Gegenstand» gestossen und von den Schienen abgekommen. Fotos zeigten, dass der Zug, der von Portsmouth nach Bristol unterwegs war, im 45-Grad-Winkel stand. Weil durch den Unfall die Signalanlagen ausfielen, fuhr ein anderer Personenzug, der in London gestartet war, gegen den Waggon.

Verkehrsminister Grant Shapps kündigte eine Untersuchung an. «Wir müssen die Hintergründe des Unfalls verstehen, um zu vermeiden, dass sich so etwas in der Zukunft wiederholt», twitterte Shapps. Der Chef der Transportgewerkschaft Transport Salaried Staffs' Association, Manuel Cortes, sagte, der Unfall sei «eine sehr ernüchternde Erinnerung daran, warum die Sicherheit auf unseren Bahnen immer an erster Stelle steht».

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