Das Maul zu voll genommen? Schlange kämpft mit Chamäleon

19.4.2018 - 10:28, red

In der Savanne, der Steppe und im Dschungel lauert der Tod ständig auf Beute. Manchmal wartet aber auch nur eine tierische Überraschung darauf entdeckt zu werden: Die Gesetze der Natur halten ein breites Spektrum bizarrer Begegnungen und Situationen bereit. Hier zeigen wir spektakuläre Begebenheiten aus dem Tierreich im Bild.

Offensichtlich grossen Hunger hatte diese Schlange im kenianischen Naturschutzgebiet Masai Mara.
Bild: Dukas
Gleich ein ganzes Chamäleon stand als Happen auf dem Speiseplan.
Bild: Dukas
In nur 10 Minuten hatte die Schlange ihre Beute heruntergewürgt, wie Diana Knight leicht schockiert berichtet. Sie konnte die Szenen auf Bild bannen.
Bild: Dukas
Echten Grund zur Panik hatten diese Touristen im Yala-Nationalpark in Sri Lanka: Gerade noch ganz gemütlich in ihrem Safari-Jeep sitzend, wurden sie auf ihrer Tour unvermittelt von einem stattlichen Asiatischen Elefanten angegangen.
Bild: Dukas
Offenbar auf der Suche nach Fressbarem steckte der Dickhäuter seine Nase viel zu tief in fremde Angelegenheiten.
Bild: Dukas
Und gab sich dabei nicht nur mit der Fahrerkabine zufrieden.
Bild: Dukas
Im Passagierbereich wollte es der ungestüme Dickhäuter nochmal ganz  genau wissen.
Bild: Dukas
Er ging dabei so vehement zu Werke, dass er den Jeep der Safari-Gesellschaft fast zum «Kentern» brachte.
Bild: Dukas
Selbst nachdem der Safari-Truppe die Flucht geglückt war, mussten die Touristen noch etwas zittern, denn der impertinente Elefant nahm zunächst noch die Verfolgung auf. Weitere dramatische Tierbegegnungen in der Wildnis zeigen die Bilder auf den folgenden Seiten.
Bild: Dukas
Der Meru-Nationalpark gehört zu den artenreichsten Reservaten Kenias, doch auch hier sind viele seltene Tiere durch Wilderei und Verlust ihres Lebensraums bedroht. Nicht zuletzt die Breitmaulnashörner werden aufgrund des Keratins ihrer Hörner, das als Pulver in China als begehrtes Aphrodisiakum gehandelt werden, stark bejagt.
Bild: Keystone
Hier machen zum Glück aber keine Wilderer Jagd auf die Rhinozerosse, sondern Wildhüter zum Schutz der Tiere. Dieses zweieinhalbjährige Nashornweibchen durch einen Betäubungspfeil getroffen - und jetzt muss alles blitzschnell gehen, um das Tier und die Wildhüter nicht zu gefährden.
Bild: Getty Images
Nachdem das Betäubungsmittel seine Wirkung entfaltet hat und die Nashorndame zu Boden ging , beginnt die eigentliche Operation.
Bild: Keystone
Auch wenn die Angelegenheit nicht ohne Blut abgeht, ist der Eingriff harmlos. Das Tier bekommt lediglich einen Chip am Ohr eingepflanzt, damit man es leichter verfolgen und identifizieren kann.
Bild: Keystone
Hier dürfte tatsächlich den wenigsten Menschen zum Lachen sein: Im äthiopischen Harar wird eine Touristin hinterrücks von einer stattlichen Hyäne «umarmt».
Bild: Dukas/Abaca
Wohl wenige Kreaturen auf der Welt geniessen so wenige Symapthien wie die gedrungenen Raubtiere mit den kräftigen Kiefern.
Bild: Dukas/Abaca
Im äthiopischen Hochland hat man die Scheu vor den verpönten Raubtieren aber verloren. Die Fütterung der Biester hat lange Tradition und ist inzwischen auch eine Touristenattraktion. Ahmad Yusef (23) lockt die Tiere zunächst mit Schlachtabfällen an.
Bild: Dukas/Abaca
Gegen ein Entgelt können Touristen hier mittendrin in der Raubtierfütterung sein. Laut den äthiopischen Hyänenfütterern ist dabei noch nie was passiert - ob man sich aber auf diese Aussage verlassen will, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.
Bild: Dukas/Abaca
Tier-Drama im südindischen Alur: Ein junger Elefant ist in ein Schlammloch geraten. Die ganze Nacht lang hat sich der Dickhäuter bis zur absoluten Erschöpfung verausgabt um sich zu retten.
Bild: Dukas/Catersnews
In unmittelbarer Nähe hat sich seine Herde versammelt – helfen können die Artgenossen dem um sein Leben kämpfenden Jungtier aber nicht.
Bild: Dukas/Catersnews
Als Bewohner der Stadt durch das laute Rufen des Tieres aufmerksam werden und herbei eilen, unternimmt der Elefant immer wieder Anläufe, um der tödlichen Falle zu entkommen ...
Bild: Dukas/Catersnews
... und scheitert dabei stets. Es ist zu befürchten, dass das Jungtier an Entkräftung sterben wird oder im Schlamm erstickt.
Bild: Dukas/Catersnews
Zum Glück kommt in höchster Not ein Helfer mit einem Bagger hinzu. Der Mann stützt den Elefanten von hinten mit der Baggerschaufel, so dass dieser sich zuletzt auf festen Boden retten kann.
Bild: Dukas/Catersnews
Bei der Gelegenheit beweist der Elefant noch, dass es tatsächlich für Helfer gefährlich geworden wäre, ihm ohne Schutz zu nahe zu kommen: Er attackiert nämlich noch ein paar Mal den Bagger, bevor er sich schnell zu seinen Artgenossen flüchtet.
Bild: Dukas/Catersnews
In einer eigentlich aussichtslosen Situation befindet sich diese junge Antilope im Mala Mala Game Reserve in Südafrika: Gleich mehrere Wildhunde haben sich in das Tier verbissen.
Bild: Getty Images
Doch plötzlich kommt Hilfe aus unerwarteter Richtung. Ein Flusspferd fühlt sich durch den Lärm der Wildhunde in seiner Ruhe gestört, stürzt sich auf das Rudel, und ermöglicht so der Antilope den Jägern zu entkommen.
Bild: Getty Images
Der vermeintliche Sprung in die Freiheit endet jedoch im zähen Schlamm des Wasserlochs.
Bild: Getty Images
Die Antilope wird hier nicht nur durch die zurückgekehrten Wildhunde bedrängt, sondern auch durch das mächtige Hippo.
Bild: Getty Images
Das Flusspferd beweist schon wenige Sekunden später, warum es zu den aggressivsten und gefährlichsten Wildtieren gezählt wird: Es hat den kleinen Hornträger als Ursache des störenden Tumults ausgemacht und greift nun die Antilope an.
Bild: Getty Images
Mit einem einzigen Biss ins Genick tötet es den Paarhufer und wirft die Antilope anschliessend den Wildhunden zum Frass vor.
Bild: Getty Images
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