Antilope erteilt frechem Honigdachs Flugstunden

24.5.2018 - 14:32, red

In der Savanne, der Steppe und im Dschungel lauert der Tod ständig auf Beute. Manchmal wartet aber auch nur eine tierische Überraschung darauf entdeckt zu werden: Die Gesetze der Natur halten ein breites Spektrum bizarrer Begegnungen und Situationen bereit. Hier zeigen wir spektakuläre Begebenheiten aus dem Tierreich im Bild.

Was hat diesen Kleinräuber nur geritten, sich mit einer zehnmal grösseren Antilope anzulegen? Die Sogwirkung des Wasserlochs, umkämpfter Lebensspender für kleine und grosse Bestien in der afrikanischen Savanne!
Bild: Dukas/Dirk Theron/Caters News
Honigdachse gelten als ausserordentlich furchtlos und aggressiv. Sie scheuen auch nicht die Auseinandersetzung mit Rindern, Büffeln oder in diesem Falle einer ausgewachsenen Oryxantilope im Etosha-Nationalpark im Norden Namibias.
Bild: Dukas/Dirk Theron/Caters News
Zwischen den Wildtieren entbrennt eine bizarre Auflage des Kampfes David gegen Goliath.
Bild: Dukas/Dirk Theron/Caters News
Die Antilope findet eine spektakuläre Antwort auf den Angriff des «Frechdachses» und schleudert diesen mit ihren ellenlangen Hörnern sechs Meter weit von sich.
Bild: Dukas/Dirk Theron/Caters News
Das sollte dem streitsüchtigen Rabauken eine Lehre sein, möchte man meinen. Doch der schüttelt sich nach der unsanften Landung nur, erdreistet sich zu einer weiteren Frontalattacke ohne Helm und Visier …
Bild: Dukas/Dirk Theron/Caters News
… und kassiert einen weiteren Freiflug durch die vor Hitze flirrende Luft.
Bild: Dukas/Dirk Theron/Caters News
Ob sich der reichlich zerzauste Honigdachs durch seinen tollkühnen Kampfesmut am Ende einen Trunk aus dem Wasserloch erstreiten konnte, ist nicht überliefert.
Bild: Dukas/Dirk Theron/Caters News
Doch Dirk Theron (45) aus Südafrika hat der Aussenwelt auf jeden Fall eine aussergewöhnliche Fotogeschichte beschert. Weitere dramatische Tierbegegnungen in der Wildnis zeigen die Fotos auf den folgenden Seiten.
Bild: Dukas/Dirk Theron/Caters News
Zwischen Lachen und Schlottern ist schlagartig dieser Safari-Truppe in Tansania: Den Touristen in ihrem Jeep ist eine ausgewachsene Raubkatze aufs Dach gestiegen.
Bild: Dukas/Yossi Leibovich/Mercury Press
Auf der Suche nach einem kühlen Plätzchen im Schatten zeigt der Gepard wenig Respekt vor den menschlichen Platzhirschen.
Bild: Dukas/Yossi Leibovich/Mercury Press
Ganz im Gegenteil, spannt sich die Situation noch an, als die Grosskatze zielstrebig auf einen der Männer zutapert.
Bild: Dukas/Yossi Leibovich/Mercury Press
Für aggressive Action ist dem Tier an diesem Tag aber wohl zu heiss. Es nutzt den Schattenplatz auf dem Jeep lediglich für eine Siesta.
Bild: Dukas/Yossi Leibovich/Mercury Press
Auch wenn es denn Anschein macht, gingen die Touristen um den Israeli Yossi Leibovich, der die Fotos schoss, nicht soweit, den Geparden zu streicheln.
Bild: Dukas/Yossi Leibovich/Mercury Press
Nachdem die Katze sich genug ausgeruht hatte, verschwand sie genauso geräuschlos, wie sie gekommen war. Den Männern blieben unvergessliche Eindrücke aus den Safari-Ferien.
Bild: Dukas/Yossi Leibovich/Mercury Press
Noch steht die gesamte Elefantenherde ruhig am Ufer des Flusses im Kruger-Nationalpark in Südafrika, doch das soll sich schon Sekundenbruchteile später ändern.
Bild: Dukas
Beim Trinken aus dem Wasser des Flusses bricht das Ufer unter einem Jungtier ein.
Bild: Dukas
Der kleine Elefant fällt ins Wasser und kann aus eigener Kraft nicht mehr auf festen Boden gelangen. Tatsächlich ist die Situation viel bedrohlicher, als sie auf den ersten Blick wirkt, denn häufig ertrinken Jungtiere in den Gewässern, nachdem sie sich total verausgabt haben.
Bild: Dukas
Doch dieses Elefantenbaby kann sich auf seine Verwandtschaft verlassen. Mit dem Rüssel ziehen sie an dem Unglücksraben, der aber immer wieder am glitschigen Ufer abrutscht.
Bild: Dukas
Schliesslich braucht es robustere Methoden, um das Junge zu retten. Ein anderer Elefant macht sich in den Fluss auf und bugsiert den «Dumbo» von hinten an Land. 
Bild: Dukas
Eigentlich läuft es rund für zwei junge Löwen im Kruger-Nationalpark in Südafrika: Vor wenigen Sekunden haben sie einen zarten Waran erbeutet, über den sie sich nun genüsslich hermachen. Dummerweise haben sie dabei aber komplett ihre Aussenwelt vergessen. Und da braut sich was zusammen: Sie stören nämlich das Wohlbehagen eines mächtigen Büffels - und der fackelt nicht lange.
Bild: Dukas
Der Büffel geht sofort um Angriff über, nimmt einen der Löwen auf die Hörner und schleudert ihn senkrecht in die Luft.
Bild: Dukas
Für die kleine Grosskatze mag man hoffen, dass es sich um eine einmalige Erfahrung handelt: Meterhoch segelt sie durch die Luft ...
Bild: Dukas
... und dreht sich hier einmal um sich selbst, bevor sie schliesslich wieder auf allen Vieren landet. Dann trollt sich der Löwe scheinbar unverletzt und mit eingeklemmtem Schwanz von dannen. 
Bild: Dukas
Auf 48 Grad Celsius ist das Thermometer im indischen Ranthambhore-Nationalpark gestiegen – einen Sprung Rehe zieht es unweigerlich an das kühle Nass des Wasserlochs. Und dass hier Betrieb herrschen wird, das weiss auch der Spitzenprädator im Nationalpark.
Bild: hgm
Ein Königstiger lauert im Gebüsch auf Beute - und schiesst pfeilschnell auf die Herde zu.
Bild: hgm
Die etwa zweieinhalb Jahre junge Grosskatze hält kurz verwirrt inne ob des Überangebots. Im selbst angerichteten Chaos muss sich der Tiger erst einmal orientieren.
Bild: hgm
Dann erblickt der Räuber in einem jungen Reh eine lohnende Beute. Kurzerhand setzt sich der Tiger auf die Fersen des Paarhufers.
Bild: hgm
Der Festtagsbraten ist in greifbarer Nähe – eigentlich braucht der Tiger nur wenige beherzte Sprünge, um sein Opfer einzuholen.
Bild: hgm
Doch an diesem heissen Tag hat der junge Tiger die eigenen Fähigkeiten womöglich überschätzt. Die Rehe erweisen sich als flink und ausdauernd – und selbst das Jungtier geht der Raubkatze durch die Lappen.
Bild: hgm
In dem Fall hilft nur, den eigenen Mut zu kühlen: Ab ins Wasserloch und dann im Gebüsch auf die nächste Chance warten.
Bild: hgm
Urplötzlich fängt das Wasser im Südluangwa-Nationalpark in Sambia zu kochen an.
Bild: Dukas
Erst bei genauerem Hinsehen wird klar, was sich hier ereignet: Eines der stattlichen Krokodile im Wasser hat Beute gemacht.
Bild: Dukas
Nachdem das Krokodil sein Opfer zwischen die mörderischen Kiefer genommen hat, wird es mit unbändiger Wucht auf die Wasseroberfläche geschlagen.
Bild: Dukas
Dann taucht der Jäger wieder auf – mit einem Artgenossen im Maul!
Bild: Dukas
Das kleinere Krokodil hat seinen Ausflug in die Nähe des «Platzhirsches» nicht überlebt.
Bild: Dukas
Genüsslich verspeist der Spitzenprädator seinen Artgenossen.
Bild: Dukas
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