Büffel nehmen Löwen in die Mangel

24.5.2018 - 14:32, red

In der Savanne, der Steppe und im Dschungel lauert der Tod ständig auf Beute. Manchmal wartet aber auch nur eine tierische Überraschung darauf entdeckt zu werden: Die Gesetze der Natur halten ein breites Spektrum bizarrer Begegnungen und Situationen bereit. Hier zeigen wir spektakuläre Begebenheiten aus dem Tierreich im Bild.

Revolte gegen den König der Tiere: Im Nairobi-Nationalpark in Kenia ist ein junges Löwenmännchen in eine vertrackte Situation geraten. Eine Herde Büffel hat es scheinbar auf die Raubkatze abgesehen.
Bild: Dukas
Nicht einmal vom grösstmöglichen Imponiergehabe lassen sich die Hornträger beeindrucken. Ganz im Gegenteil, rücken sie dem Löwen noch mehr auf die Pelle.
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Die Grosskatze bleckt die Zähne und faucht – nur die Büffel kratzt das kein bisschen.

Bild: Duaks
Wirklich auf Krawall gebürstet sind die Paarhufer in diesem Moment dann aber doch nicht. Nachdem sie dem Löwen einen ordentlichen Schreck eingejagt haben, treten sie zurück und lassen ihn laufen. Weitere skurrile wie dramatische Begegnungen in der Wildnis zeigen die Fotos auf den folgenden Seiten.
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Eine dramatische Jagdszene spielt sich vor der Kameralinse des Fotografen Jeffrey Wu im Masai Mara Naturschutzgebiet in Kenia ab: Ein Leopard stürzt sich auf eine junge Gazelle.
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Schon Sekundenbruchteile später ist das Schicksal des Paarhufers so gut wie entschieden, denn sie wird von beiden Pranken der Raubkatze in die Zange genommen.
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Aus dem vollen Lauf reisst der Leopard die Gazelle zu Boden.
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Und noch während die Gazelle fällt, setzt der Leopard bereits zu einem tödlichen Genickbiss an.
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Fotograf Wu meint, dass die ganze Szene nicht länger als zwei Sekunden gedauert hat. 
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Ganz üble Aussichten hat der jüngste Spross einer Hyänen-Familie im Timbavati Game Reserve in Südafrika.
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Zum Glück der kleinen Hyäne ist es aber kein Fressfeind, der hier das Maul so weit aufreisst. Es handelte sich lediglich um einen mächtigen Anschiss durch die Hyänenmama. Und die lässt sich schnell durch Liebesbezeugungen wieder beruhigen.
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Grossen Eindruck hat das mütterliche Gebiss beim Raubtier-Nachwuchs aber offenbar trotzdem gemacht. Sichtlich eingeschüchtert schaut die kleine Hyäne aus der Wäsche. 
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Zeuge brutaler Szenen wird der Fotograf Paul Goldstein im «Olare Motorogi Conservancy» in Kenia. Zunächst beobachtet Goldstein, wie der junge Leopard im Bau eines Warzenschweins verschwindet und hier ein Ferkel erbeutet.
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Anschliessend lässt die Raubkatze ihr Opfer fallen und erjagt auch das zweite Ferkel, das zunächst aus der Höhle entkommen konnte.
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Als das Warzenschweinweibchen schliesslich mit ihrem jüngsten Zögling zurück kommt ...
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... greift der Leopard das jüngste der Ferkel an.
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Auch hier ist die Raubkatze erfolgreich. Innert weniger Minuten hat der Leopard den gesamten Warzenschwein-Nachwuchs getötet. Fotograf Goldstein vermutet, dass es sich um den ersten Jagderfolg des Jaguars gehandelt haben dürfte. 
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Nicht nur die Savanne Afrikas kennt dramatische Tierbegegnung, auch im hohen Norden geht es an den Futterstellen und Wasserlöchern wild zu – und das mitunter auch zwischen zwei Spitzenprädatoren, wie diesem Wolf und einem Eisbären.
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Normalerweise gehen sich die Tiere auf der Suche nach Nahrung natürlich aus dem Weg. An der Hudson Bay in Kanada ist es aber ein junger und unerfahrener Eisbär, der auf den Wolf trifft und wohl noch nicht so recht weiss, wen er da wirklich vor sich hat. Da ist erst mal «Beschnuppern» angesagt.
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Doch dann siegt die angeborene Antipathie: Der kleinere Wolf geht urplötzlich auf den Eisbären los ...
Bild: Dukas
... und schlägt den bereits körperlich überlegenen Eisbären aus dem Feld. Bei der nächsten Begegnung der beiden wird sich diese Szenerie so sicher nicht wiederholen und der Eisbär den Spiess umdrehen. Weitere skurrile wie dramatische Begegnungen in der Wildnis zeigen die Fotos auf den folgenden Seiten.
Bild: Dukas
Wenn Millionen Gnus auf ihrer grossen Wanderung von Kenia nach Tansania ziehen, lauern Raubtiere in grosser Zahl auf fette Beute. Vor allem für die Krokodile in den Flüssen, die die Hornträger durchqueren müssen, sind dann Zeiten wie im Schlaraffenland angebrochen.
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Im Wasser haben die Säugetiere den mächtigen Reptilien wenig entgegenzusetzen: Ein Krokodil nutzt seine Überlegenheit aus und  katapultiert sich aus dem Untergrund heraus mit unbändiger Gewalt in Richtung seines Opfers.
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Dabei bekommt es das Gnu mit seinen spitzen Zähnen auch zu fassen.
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Der Tod sitzt dem Gnu während Sekundenbruchteilen buchstäblich im Nacken. Es Ist jedoch immer noch nicht ausgemacht, dass es auch wirklich im Magen des Krokodils landen wird. Der Panzerechse gelingt es nämlich nicht, einen tödlichen Biss zu setzen.
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Stattdessen schafft das Gnu sogar wieder, sich leicht vom Krokodil abzusetzen.
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Und es kann sich in diesem Fall sogar ans Ufer retten, während das Krokodil erstmal leer ausgeht. Allerdings ist es für die Echse nur eine Frage der Zeit, bis ein anderes Gnu auf seiner grossen Wanderung zwischen seinen Kiefern landet. 
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Einen Schakal im Kgalagadi-Transfrontier-Nationalpark zwischen Südafrika und Botswana zieht es ans Wasserloch. Denn eine grössere Menge Federvieh nimmt hier regelmässig ein Bad.
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Gebratene Tauben wie im Schlaraffenland fliegen dem Wildhund allerdings nicht ins Maul. Die Vögel erweisen sich als aufmerksam und flink. Alles Strecken und Recken bringt dem Schakal zunächst keinen Erfolg.
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Im Nu haben sich die Vögel hochgeschwungen – der Schakal hat das das Nachsehen.
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Der Räuber kann zuletzt aber doch beweisen, dass sich Ausdauer lohnt. Bei den Vögeln ist es halt auch wie überall: Nicht alle sind gleich schlau und fit. Man muss nur den richtigen erwischen. 
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Ein Gnu hat gerade noch in der Savanne des Etosha-Nationalparks in Namibia friedlich gegrast. Doch schlagartig springt eine hungrige Löwin ins Bild.
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Die Grosskatze setzt zum Sprint auf ihr Opfer an.
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Nur wenige Meter trennen das Raubtier von der Antilope.
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Und die Aussichten auf einen Festtagsbraten werden immer besser für die Löwin, denn der Abstand zum Gnu wird kleiner.
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Doch dieses Mal siegt die Ausdauer des Gnus über die Schnellkraft der Löwin. Die Raubkatze kann ihren Spurt nicht lange durchhalten und muss erschöpft in die Eisen steigen. Vom davon stürmenden Gnu sieht sie nur die Rücklichter. 
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Es wirkt fast wie gestellt, als zwei Impalas anmutig die Hörner kreuzen. Doch die beiden Wiederkäuer sind in ihrem Brunftgebaren nicht allein.
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Die Geschäftsfrau Caron Steele hat in der Masai Mara bei einer Safari echte Prachtexemplare vor die Linse bekommen.
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Die 53-Jährige hat dafür gegenüber dem Magazin «MSN» auch eine Erklärung: «Es sind wunderschöne Tiere. Es hat dieses Jahr viel geregnet, das Gras ist gut gewachsen. Sie sehen stark und gesund aus».
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Oft sind die Gesichter der Impalas voller Narben und von Fliegen besiedelt, doch diese zwei Exemplare wirken makellos wie aus dem Tierbuch. Und sie haben Gesellschaft, die ihnen in nichts nachsteht.
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Im Hintergrund sind zwei Artgenossen ebenfalls auf Konfrontationskurs.
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Und so ergibt sich das witzige wie spektakuläre Bild eines Synchronkampfes von vier Wildtieren, die nach allen Regeln der sportlichen Fairness derselben Gewichts- und Horngrössenklasse anzugehören scheinen.
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Ein Jaguarweibchen und ihr Junges nehmen im Rio São Lourenço in Brasilien das Maul recht voll: Sie haben eine staatliche Anakonda zwischen den Zähnen.
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Erst zurück auf dem Trockenen zeigt sich aber, wie gross die Würgeschlange wirklich ist.
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Offenbar hat der kapitale Fang auch eine pädagogische Funktion: Die Jaguar-Mutter zeigt ihrem Nachwuchs, dass man nichts im Leben einfach bekommt und der Nahrungserwerb einem ständigen Tauziehen mit anderen Wettbewerbern gleichkommt.
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Der Niederländer Arjan Jongeneel schoss die spektakulären Bilder. Er berichtete, dass die Raubkatzenmama zuletzt doch nachgab und ihrem Jungen die nahrhafte Schlange überliess.
Bild: Dukas
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