Blutiger Anschlag: Löwinnen fallen über «König» Jilani her

24.5.2018 - 14:32, red

In der Savanne, der Steppe und im Dschungel lauert der Tod ständig auf Beute. Manchmal wartet aber auch nur eine tierische Überraschung darauf entdeckt zu werden: Die Gesetze der Natur halten ein breites Spektrum bizarrer Begegnungen und Situationen bereit. Hier zeigen wir spektakuläre Begebenheiten aus dem Tierreich im Bild.

Löwe Jilani hat einen rabenschwarzen Tag. Das Männchen wird Opfer eines ausgewachsenen Mordkomplotts: Im Streit um Nahrung wird er von insgesamt neun Weibchen angefallen.
Bild: Dukas
Normalerweise ist der Löwe im englischen West Midlands Safari Park  gemeinsam mit seinen beiden Brüdern unterwegs kann die Weibchen so unter Kontrolle halten.
Bild: Dukas
An diesem Tag nutzen die kratzbürstigen Damen die Gelegenheit, dass sie Jilani ganz alleine erwischen. Gemeinsam stürzen sie sich auf den Löwen.
Bild: Dukas
Und sie lassen von dem Männchen auch dann nicht ab, als sich das auf einen kleinen Felsvorsprung rettet.
Bild: Dukas
Mit Zähnen und Klauen traktieren die Löwinnen den verwundeten und chancenlosen Jilani gnadenlos weiter.
Bild: Dukas
Erst herbeigeeilte Parkmitarbeiter beenden die Attacke, indem sie die Löwinnen aus ihrem Jeep heraus mit dem Feuerlöscher vertreiben. Weitere dramatische Tierbegegnungen in der Wildnis zeigen die Fotos auf den folgenden Seiten.
Bild: Dukas
Eine bedrohliche Situation für eine Giraffen-Mama und ihr wenige Tage altes Baby in der Steppe Kenias: Die beiden sind ins Visier eines Rudels hungriger Löwen geraten.
Bild: Dukas
Das Giraffenweibchen kickt so gut es kann in alle Richtungen, um sich und den Nachwuchs zu schützen. Und vor diesen Tritten haben die Löwen tatsächlich allergrössten Respekt, denn sie können ihnen tödliche Verletzungen zufügen.
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Doch die Räuber sind nicht nur wild entschlossen, sondern auch clever. Sie greifen die ausgewachsene Giraffe direkt an.
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Das Muttertier ist für die Raubkatzen schwer zu erlegen – aber nun ist es damit beschäftigt, die eigene Haut zu retten.
Bild: Dukas
Diesen Moment nutzen die Löwen für einen Angriff auf das Junge.
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Die kleine Giraffe hat keine Chance gegen die Raubkatzen.
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Schon Sekunden später schon ergibt sich das Kleine ganz ruhig seinem Schicksal.
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Einen Geier im «Encontro das Águas State Park» im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso in Brasilien plagt der Durst. Das Tier hat sich deshalb aus luftiger Höhe an das Ufer eines Gewässers aufgemacht – und sich so in grosse Gefahr begeben.
Bild: Dukas
Im Hinterhalt wartete bereits ein hungriger Jaguar auf Beute – und der ist nicht besonders wählerisch. An diesem Tag wäre der Raubkatze auch mageres Geflügel recht
Bild: Dukas
Allerdings verleiht dem Geier die Todesangst noch einmal Flügel. In einem Kraftakt schwingt er sich in die Luft.
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Doch so schnell gibt der Jaguar nicht auf: Mit Zähnen und Klauen setzt er seiner Beute nach ...
Bild: Dukas
... und bringt den Vogel wieder in die Reichweite seiner todbringenden Krallen.
Bild: Dukas
Am Boden ist der Jaguar der uneingeschränkte Chef: Ein Schlag mit der Tatze und die Angelegenheit ist erledigt.
Bild: Dukas
Zufrieden geht es für die Grosskatze mit dem Geflügelsnack an ein schattiges Plätzchen. 
Bild: Dukas
Als das Wasser im Brazos Bend State Park in Needville, Texas, plötzlich brodelt, zeigt sich die Natur von ihrer bestialischen Seite.
Bild: Dukas
Ein Alligator hat sich aus dem Untergrund auf seine Beute gestürzt. Durch heftige Schläge auf das Wasser macht er seinem Opfer endgültig den Garaus.
Bild: Dukas
Erst als der Angreifer still hält, kann man seine Beute erkennen: Der Alligator hat sich einen kleineren Artgenossen geschnappt.
Bild: Dukas
Der zarte Happen wird als Ganzes hinuntergewürgt.
Bild: Dukas
Gut versorgt kann der Alligator daraufhin wieder abtauchen und wochenlang auf das nächste Opfer warten. 
Bild: Dukas
Bei diesem Anblick macht man sich unweigerlich grösste Sorgen um den eigentlichen Besitzer der Kamera. Und tatsächlich war die Fotografin Barbara Jensen Vorster irgendwie zu nahe dran an ihrem Objekt.
Bild: Dukas
Die 57-Jährige war in ihrem Jeep im Mashatu Game Reserve in Botswana scheinbar etwas aufgeregt, als sie mit ihrer rund 2500 Franken teuren Kamera die Löwen ins Visier nahm. Jensen Vorster fiel die Kamera aus dem Fahrzeug auf den Boden. Als die Löwin den Aufprall bemerkte kam sie schnell vorbei und machte ihrer Bezeichnung als «Raubkatze» alle Ehre.
Bild: Dukas
Als Spielzeug leistete das Präzisionsgerät dann dem Löwennachwuchs gute Dienste. Jensen Vorster bekam ihre Kamera später vom Teilnehmer einer nachfolgenden Safarigruppe zurück. Die Löwen hatten ihr Interesse daran verloren gehabt und sie liegen lassen. Nach einer 250 Franken teuren Reparatur erinnern heute noch tiefe Zahnabdrücke im Gummi der Kamera an die ungewöhnliche Fotosafari. 
Bild: Dukas
Vor den Augen von Safari-Touristen im Moremi-Wildreservat in Botswana spielt sich ein Tierdrama ab: Eine Löwin wird mit ihrem letzten überlebenden Jungen von einer Meute hungriger Wildhunde gestellt.
Bild: Dukas
Die Löwenmutter stellt sich vor ihr Junges, während die Wildhunde von allen Seiten angreifen.
Bild: Dukas
Die Löwin zieht die Attacken der Wildhunde auf sich. Einen unbemerkten Moment nutzt ihr Junges, um sich davonzustehlen. Es rennt davon und beobachtet die Situation von einem umgestürzten Baum im Hintergrund aus.
Bild: Dukas
Während die Löwin erschöpft ausruht und von den auch Hyänenhunden genannten Rudeltieren weiter gepiesackt wird, rennt der der kleine Löwe weiter und verschwindet schliesslich ganz von der Bildfläche.
Bild: Dukas
Nachdem sich die Angreifer verzogen haben, macht sie sich auch die Löwenmama auf die Suche nach ihrem Jungen. Es bleibt zu hoffen, dass ihr die Wildhunde nicht zuvor gekommen sind. 
Bild: Dukas
Genüsslich hat sich der König der Savanne über einen Kaffernbüffel hergemacht. Doch die Artgenossen des Opfers haben offensichtlich Wut im Bauch.
Bild: hgm-press
Die Büffel rotten sich zusammen und halten auf den Löwen zu, der sich am Rand eines Wasserlochs niedergekauert hat.
Bild: hgm-press
Immer näher rückt die Herde dem Raubtier auf die Pelle. Der Schwanz des Löwen zeigt kerzengerade Alarmbereitschaft an.
Bild: hgm-press
Kurz vor dem Feindkontakt bläst der Löwe angesichts der gewaltigen Übermacht zum Rückzug …
Bild: hgm-press
… und springt davon, was die Tatzen hergeben.
Bild: hgm-press
So hat sich bei dieser Szene im kenianischen Masai Mara Naturreservat der König der Savanne vor versammelter Büffelmannschaft einmal zum hasenfüssigen Bettvorleger gemacht! 
Bild: hgm-press
Bis zu 3,40 Meter lang und eine Tonne schwer, sind Kapbüffel Kolosse der Savanne. Und wenn es um die knappe Ressource Wasser geht, auch aggressive Platzhirsche, die keinem noch so rücksichtslosen Konflikt aus dem Weg gehen.
Bild: Dukas
Während der Trockenzeit im Addo-Elefanten-Nationalpark in Südafrika nehmen diese beiden Bullen den Kampf um den Platz am Wasserloch miteinander auf.
Bild: Dukas
Die Schädel der Bullen sind beim Zusammenstoss durch einen massiven Knochenschild zwischen den Hörnern, den sogenannten Helm, gut geschützt.
Bild: Dukas
Doch die spitzen Hörner selbst bleiben eine tödliche Gefahr, zumal diese beiden Bullen damit offenbar gezielt auf die Augen des Gegners losgehen.
Bild: Dukas
In diesem Fall endet die Auseinandersetzung in einer klassischen Pattsituation. Es bleibt zu hoffen, dass die beiden Streithähne ihren Konflikt zuletzt so behutsam entwirren konnten, dass sie das Schlachtfeld wieder sehenden Auges verlassen konnten.
Bild: Dukas
Eine Situation, die schnell eskalieren kann: Es ist ein heisser Tag in der nördlichen Serengeti in Tansania. Am Wasserloch hat es sich ein Rudel Löwen bequem gemacht, zugleich zieht es mehrere stattliche Kaffernbüffel ans kühle Nass.
Bild: Dukas
Eines der Rinder ist sich seiner Sache ziemlich sicher. Schnurstracks macht es sich auf ins Wasser. Und vergisst dabei wohl, dass Löwen plötzlich gar nicht mehr so wasserscheu sind, wenn sie hungrig sind.
Bild: Dukas
Eine Löwin springt mit Anlauf auf den in seiner Bewegung eingeschränkten Büffel.
Bild: Dukas
Nur wenige Sekunden später hat sich eine weitere Raubkatze in das Huftier verbissen.
Bild: Dukas
Obwohl der Büffel in höchster Bedrängnis ist, schafft er es aus dem Wasserloch auf festen Boden zu entkommen.
Bild: Dukas
Im Galopp unternimmt das Tier einen Ausbruchsversuch ...
Bild: Dukas
... doch in diesem Fall war alle Gegenwehr vergebens. Der Übermacht hatte das verletzte Opfer nicht mehr genug entgegenzusetzte. Das Rudel Löwen bringt den Büffel gemeinsam zu Boden und macht kurzen Prozess. 
Bild: Dukas
Was hat diesen Kleinräuber nur geritten, sich mit einer zehnmal grösseren Antilope anzulegen? Die Sogwirkung des Wasserlochs, umkämpfter Lebensspender für kleine und grosse Bestien in der afrikanischen Savanne!
Bild: Dukas/Dirk Theron/Caters News
Honigdachse gelten als ausserordentlich furchtlos und aggressiv. Sie scheuen auch nicht die Auseinandersetzung mit Rindern, Büffeln oder in diesem Falle einer ausgewachsenen Oryxantilope im Etosha-Nationalpark im Norden Namibias.
Bild: Dukas/Dirk Theron/Caters News
Zwischen den Wildtieren entbrennt eine bizarre Auflage des Kampfes David gegen Goliath.
Bild: Dukas/Dirk Theron/Caters News
Die Antilope findet eine spektakuläre Antwort auf den Angriff des «Frechdachses» und schleudert diesen mit ihren ellenlangen Hörnern sechs Meter weit von sich.
Bild: Dukas/Dirk Theron/Caters News
Das sollte dem streitsüchtigen Rabauken eine Lehre sein, möchte man meinen. Doch der schüttelt sich nach der unsanften Landung nur, erdreistet sich zu einer weiteren Frontalattacke ohne Helm und Visier …
Bild: Dukas/Dirk Theron/Caters News
… und kassiert einen weiteren Freiflug durch die vor Hitze flirrende Luft.
Bild: Dukas/Dirk Theron/Caters News
Ob sich der reichlich zerzauste Honigdachs durch seinen tollkühnen Kampfesmut am Ende einen Trunk aus dem Wasserloch erstreiten konnte, ist nicht überliefert.
Bild: Dukas/Dirk Theron/Caters News
Zwischen Lachen und Schlottern ist schlagartig dieser Safari-Truppe in Tansania: Den Touristen in ihrem Jeep ist eine ausgewachsene Raubkatze aufs Dach gestiegen.
Bild: Dukas/Yossi Leibovich/Mercury Press
Auf der Suche nach einem kühlen Plätzchen im Schatten zeigt der Gepard wenig Respekt vor den menschlichen Platzhirschen.
Bild: Dukas/Yossi Leibovich/Mercury Press
Ganz im Gegenteil, spannt sich die Situation noch an, als die Grosskatze zielstrebig auf einen der Männer zutapert.
Bild: Dukas/Yossi Leibovich/Mercury Press
Für aggressive Action ist dem Tier an diesem Tag aber wohl zu heiss. Es nutzt den Schattenplatz auf dem Jeep lediglich für eine Siesta.
Bild: Dukas/Yossi Leibovich/Mercury Press
Auch wenn es denn Anschein macht, gingen die Touristen um den Israeli Yossi Leibovich, der die Fotos schoss, nicht soweit, den Geparden zu streicheln.
Bild: Dukas/Yossi Leibovich/Mercury Press
Nachdem die Katze sich genug ausgeruht hatte, verschwand sie genauso geräuschlos, wie sie gekommen war. Den Männern blieben unvergessliche Eindrücke aus den Safari-Ferien.
Bild: Dukas/Yossi Leibovich/Mercury Press
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