England Mindestens drei Tote durch Sturm «Eustice»

dpa/tgab

18.2.2022 - 20:10

Ein herabgefallener Ast hat ein Auto in Lyme Regis, England, unter sich begraben. Der Aufenthalt im Auto während eines Sturms kann wegen umstürzender Bäume und umherfliegenden Trümmerteilen lebensgefährlich sein. 
Ein herabgefallener Ast hat ein Auto in Lyme Regis, England, unter sich begraben. Der Aufenthalt im Auto während eines Sturms kann wegen umstürzender Bäume und umherfliegenden Trümmerteilen lebensgefährlich sein. 
KEYSTONE/Andrew Matthews

Durch das heftige über Europa ziehende Sturmtief sind in England am Freitag mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Wegen umherwirbelnder Trümmerteile besteht Lebensgefahr.

18.2.2022 - 20:10

Im Norden der englischen Hauptstadt London starb nach Angaben der Polizei eine junge Frau in einem Auto, nachdem ein Baum auf das Fahrzeug gestürzt war. Im Nordwesten Englands kam der örtlichen Polizei zufolge ein Mann ums Leben, nachdem Trümmerteile auf die Windschutzscheibe seines Fahrzeugs fielen. Auch im Südosten des Landes starb ein junger Mann, genauso wie ein älterer Mann in Irland, der durch einen Baum erschlagen wurde.

In beiden Ländern waren wegen des Sturms, der in beiden Ländern «Eustice» genannt wird, Zehntausende Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten. Etliche Gebäude erlitten Schäden an ihren Dächern, der Bahnverkehr war in vielen Regionen unterbrochen.

Wegen umherfliegender Trümmerteile bestehe Lebensgefahr, warnte der Wetterdienst Met Office. Die Londoner Feuerwehr verzeichnete innerhalb von zweieinhalb Stunden 550 Anrufe – mehr als sonst in einem durchschnittlichen 24-Stunden-Zeitraum.

dpa/tgab