Renovation im Weissen Haus Neues Klo für Donald Trump

dpa

8.8.2018

Wenn Donald Trump im Regierungsflügel des Weissen Hauses auf Toilette muss, muss er dort bislang mit rund 40 Jahre alten Badezimmern vorlieb nehmen. Damit soll nun Schluss sein.

Der Präsident bekommt ein neues Klo: Die Badezimmer im Erdgeschoss des Weissen Hauses, wo Trump im Oval Office sein Büro hat, und im ersten Stock des West Wing «sind seit ungefähr 40 Jahren nicht modernisiert worden», begründet ein Sprecher Trumps. Mit der Renovierung der Sanitäranlagen sollten auch «Sicherheitsbedenken» ausgeräumt werden - welche das sind, wurde nicht mitgeteilt.

Auch andere Teile des Weissen Hauses sind anscheinend in einem so schlechten Zustand, dass sie dem Präsidenten gefährlich werden könnten: Risse in der Decke der «Executive Residence», dem Wohnbereich, stellten «Sicherheitsbedenken für die Präsidentenfamilie, Mitarbeiter und Besucher» dar, hiess es weiter. Auch in den Grünflächen um das Weisse Haus gibt es einiges zu tun: Unter anderem sollen dort Pflastersteine gerichtet werden, von denen den Regierungsangaben zufolge «Stolpergefahr» ausgeht.

Kostenpunkt unbekannt

Importware muss Trump in seinen neuen Badezimmern nicht befürchten - das hätte auch schlecht gepasst, schliesslich hat der Präsident mit zahlreichen Ländern Handelskonflikte vom Zaun gebrochen. Die Renovierung des Weissen Hauses scheint daher eher seinem Motto «America First» («Amerika zuerst») zu folgen: «Alle Materialien sind in Amerika hergestellt worden», versicherte das Weisse Haus. Zu den Kosten für die Modernisierungen wurden keine Angaben gemacht.

Trump selber ist es aus seinem früheren Leben nicht gewöhnt, in renovierungsbedürftigen Behausungen zu leben: Der Immobilienmogul und Milliardär residierte bis zu seinem Einzug ins Weisse Haus in einem opulenten Penthouse im Trump-Tower in New York. Unter Baulärm wird Trump übrigens nicht leiden: Er weilt während der Renovierung im Golfurlaub.

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