AktuellNeuseeland kämpft mit den Folgen von Zyklon «Gabrielle» – sieben Tote
SDA
17.2.2023 - 03:43
dpatopbilder - HANDOUT - Neuseeland ringt mit den Folgen des Tropensturms «Gabrielle». Foto: Hogp/New Zealand Defense Force/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
Keystone
In Neuseeland werden im Zuge des Zyklons «Gabrielle» immer mehr Einzelheiten über die verheerenden Schäden bekannt.
Keystone-SDA
17.02.2023, 03:43
SDA
Die Zahl der Todesopfer ist bis Freitag auf sieben gestiegen, nachdem ein Mann von etwa 70 Jahren in der schlimm betroffenen Region Hawke's Bay tot aus den Fluten geborgen worden war, wie der Sender Radio New Zealand unter Berufung auf die Behörden berichtete. Nach Angaben der Polizei gibt es weiter grosse Sorge um mehr als 3000 Menschen, die bislang noch nicht kontaktiert werden konnten. Die Kommunikation mit einigen abgeschnittenen Gebieten war noch immer schwierig. Zehntausende Menschen sind weiter ohne Strom.
In der Ortschaft Muriwai nahe der Grossstadt Auckland wurden am Freitag Evakuierungsbefehle erteilt. Dort drohten Erdrutsche, teilte der Notdienst von Auckland auf Twitter mit. Anwohner wurden aufgefordert, sich umgehend zu Fuss in Sicherheit zu bringen, alles hinter sich zu lassen und lediglich ihre Haustiere mitzunehmen. In Muriwai waren in den vergangenen Tagen zwei Feuerwehrmänner ums Leben gekommen, als ein Haus durch einen Erdrutsch in sich zusammenstürzte.
In der Stadt Gisborne im Nordosten des Pazifikstaats gab es kaum noch Trinkwasser. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, kein Wasser mehr zu nutzen, nachdem die örtliche Kläranlage im Zuge der Überschwemmungen ausgefallen war. «Dies ist eine grosse Krise, unsere Stadt hat kein Wasser», teilte der örtliche Zivilschutz mit. «Öffnen Sie Ihre Wasserhähne nicht.»
Marineschiffe, Transportflugzeuge der Luftwaffe und LKW-Konvois waren auf dem Weg in abgelegene Gebiete rund um die Weinregion Hawke’s Bay und die Küstenstadt Gisborne. Helfer versuchten, mehrere Gemeinden zu erreichen, die wegen unpassierbarer Strassen weiter von der Aussenwelt abgeschnitten waren.
Der Tropensturm war seit Montag mit orkanartigen Winden und Starkregen über die Nordinsel gezogen. Am Dienstag hatte die Regierung den Nationalen Notstand ausgerufen – erst zum dritten Mal in der Geschichte des Landes. Die Wassermassen standen in einigen Gegenden zeitweise so hoch, dass nur noch Hausdächer zu sehen waren. Die Regierung sprach von einem «beispiellosen Wetterereignis».
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
Brandtragödie in Crans-Montana: Suche nach Ursache
Nach der Brandtragödie in der Silvesternacht im Nobel-Skiort Crans-Montana sind am Freitag viele Fragen offen. Politiker, Staatsanwältin und Polizei bringen ihre Erschütterung zum Ausdruck.
09.01.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Brandtragödie in Crans-Montana: Suche nach Ursache