BrasilienRios Karneval glänzt mit historischen Themen und Innovationen
SDA
21.2.2023 - 14:53
Darstellerinnen und Darsteller der Sambaschule Paraiso de Tuiuti paradieren während des Karnevals im Sambadrom in Rio. Foto: Bruna Prado/AP/dpa
Keystone
Zum Abschluss der weltberühmten Umzüge im Sambodrom haben die besten Sambaschulen Rio de Janeiros brilliert.
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21.02.2023, 14:53
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Sechs der Top-Schulen zogen am letzten Tag des Wettbewerbs bis in den frühen Dienstagmorgen mit überbordenden Kostümen, spektakulären Wagen und innovativen Spezialeffekten durch das Samba-Stadion mit Platz für mehr als 70 000 Zuschauer.
So liess die Schule «Vila Isabel» Tänzer fliegen und zeigte einen futuristisch anmutenden «São Jorge», einen Schutzheiligen Rios, im Kampf gegen den Drachen. Viele Sambaschulen widmeten ihre Umzüge auch historischen brasilianischen Themen oder Figuren – wie die Schule «Paraíso do Tuiuti», die die Geschichte der ursprünglich aus Indien stammenden Büffel auf der Insel Marajó im Norden Brasiliens erzählte.
Oder die «Imperatriz Leopoldinense», die sich für die Darstellung von Banditenkönig Lampião aus dem Nordosten von kleinformatigen Heften der Volksliteratur inspirieren liess. Die «Portela» feierte ihr eigenes Jubiläum, Drohnen formten den Schriftzug «100 Jahre».
Am vergangenen Sonntag hatten bereits sechs der zwölf Sambaschulen der ersten Liga bis in den frühen Montagmorgen im Sambodrom begeistert, am Freitag und Samstag in zwei Gruppen die Schulen der Aufstiegsklasse. Am Mittwoch kürt nun eine Jury, die wie beim Eiskunstlauf Noten vergibt, die diesjährige Siegerin.
Auch danach geht der Karneval in Rio noch etwas weiter: Am Samstag ziehen die sechs bestplatzierten Sambaschulen erneut durch das Sambodrom. Und beim Strassenkarneval sind in vielen Stadtvierteln immer noch Musikgruppen unterwegs.
Der Karneval von Rio gilt als «grösste Party der Welt». Nachdem er in den vergangenen zwei Jahren wegen der Corona-Pandemie gar nicht oder nur mit Einschränkungen gefeiert worden war, kamen die Feierlichkeiten in diesem Jahr in all ihren Facetten zurück.
Dies wirkte sich auch auf den Tourismus in der Metropole am Zuckerhut aus. Die Hotels verzeichneten eine Auslastung von 91,5 Prozent, die ausländischen Gäste waren wieder da. «Ich habe die Umzüge schon im Fernsehen gesehen, aber hier bekommt man einen anderen Eindruck», sagte etwa der Deutsche Christian Decker.
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
Eine Person hat in Kanada zehn Menschen
getötet und etwa zwei Dutzend weitere verletzt
Polizei in Provinz British Columbia:
Unter den Toten sei auch eine Frau, die nach ersten
Erkenntnissen als Tatverdächtige gelte
Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
Motiv des Schützen ist zunächst nichts bekannt
Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
Identität der mutmasslichen Täterin inzwischen
12.02.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
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