Hassmail

Russe aus Zürich bedroht deutsche Aussenministerin – Prozess

fn, sda

25.11.2022 - 05:52

Die deutsche Aussenministerin Annalena Baerbock am 24. November 2022 bei der UN in Genf.
Die deutsche Aussenministerin Annalena Baerbock am 24. November 2022 bei der UN in Genf.
Bild: Keystone/Martial Trezzini

Ein gebürtiger Russe aus Zürich steht am heutigen Freitag vor Gericht, weil er die deutsche Aussenministerin Annalena Baerbock per E-Mail beschimpfte. «Jemand sollte dich zerstückeln», hatte er Baerbock geschrieben.

fn, sda

25.11.2022 - 05:52

Ein 39-jähriger gebürtiger Russe aus Zürich hat die deutsche Aussenministerin Annalena Baerbock per E-Mail übel beschimpft: Er schrieb ihr im Oktober 2021, dass «jemand sie zerstückeln sollte». Am heutigen Freitag steht er deswegen in Zürich vor Gericht.

Annalena Baerbock war damals noch Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, als sie die bedrohliche E-Mail erhielt. Die Politikerin schaltete die Staatsanwaltschaft in Deutschland ein.

Der E-Mail-Verfasser schrieb zwar anonym, dennoch wurde die Polizei fündig. Absender war ein gebürtiger Russe, der in Zürich lebt. Die Zürcher Staatsanwaltschaft verurteilte den Studenten daraufhin per Strafbefehl zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu 30 Franken.

Diese 1800 Franken wollte er jedoch nicht bezahlen, weshalb es nun zum Prozess am Bezirksgericht Zürich kommt.

fn, sda