Eiger, Mönch und Jungfrau als Panorama: Skifahrer am 30. Dezember.
«Sünnele» geht auch ohne körperliche Anstrengung: Jungfrau-Gebiet am 30. Dezember.
Schnee, Schnee, Schnee: Junger Skifahrer bei Grindelwald.
Ab in die Höhe: Gleitschirmflieger am Männlichen im Berner Oberland.
Schnee und Sonne zogen Scharen in die Höhe
Eiger, Mönch und Jungfrau als Panorama: Skifahrer am 30. Dezember.
«Sünnele» geht auch ohne körperliche Anstrengung: Jungfrau-Gebiet am 30. Dezember.
Schnee, Schnee, Schnee: Junger Skifahrer bei Grindelwald.
Ab in die Höhe: Gleitschirmflieger am Männlichen im Berner Oberland.
Viel Schnee in den Bergen, Sonnenschein in der Höhe bei Nebel im Flachland – und nicht zuletzt gut gelegene Feiertage: Der Ansturm auf die Wintersportgebiete hat über die Festtage zu manchem Rekord geführt.
In praktisch allen Wintersportregionen der Schweiz herrschten über Weihnachten und den Jahreswechsel perfekte Bedingungen. «Es waren die besten Festtage der vergangenen zehn Jahre», sagte Peter Reinle, Marketingleiter der Titlis Bergbahnen in der Zentralschweiz, am Sonntag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
Auch die ersten Januar-Tage seien sehr gut besucht gewesen, konkrete Zahlen liegen allerdings erst bis Ende des Jahres vor. Im ganzen Dezember verzeichnete das Gebiet 110'000 Gäste. Das sind laut Reinle vier Prozent mehr als im Vorjahr und 13 Prozent mehr als im Fünfjahresschnitt.
Als Gründe nennt Reinle die hervorragenden Schneeverhältnisse und das «Prachtswetter» in der Höhe bei Nebel im Flachland: «Es war oben blau und unten grau.» Ferner lagen die Festtage optimal. Dies habe es Wintersportlern und Sonnenhungrigen erlaubt, nur wenige Ferientage für eine lange Brücke zu opfern.
Sonnenbaden statt schlottern
Zufrieden ist man auch in der Ostschweiz. Im Skigebiet Flumserberg im Kanton St. Gallen strömten laut Katja Wildhaber an drei Tagen jeweils rund 13'000 Gäste ins Gebiet. «Diese Dichte ist doch sehr speziell», sagte die Marketingleiterin der Bergbahnen auf Anfrage.
Zwar lägen auf 2000 Metern Höhe nur sechzig Zentimeter Schnee, doch dank der künstlichen Beschneiung hätten die Pistenverhältnisse überzeugt. Am Flumserberg kann rund ein Drittel der Pisten beschneit werden. Zudem führten Sonnenschein und milde Temperaturen laut Wildhaber dazu, dass die Gäste die Tage geniessen konnten und nicht schlottern mussten.
Auch zu Fuss ins Gletschergebiet
Das Gebiet Glacier 3000 im Berner Oberland blickt ebenfalls auf starke Festtage zurück. Die Gästezahlen seien gleich hoch wie im Vorjahr, sagte Glacier-3000-Chef Bernhard Tschannen auf Anfrage. Trotz guten Naturschnees und vollständig geöffneten Gebiets hätten die Anlagen aber noch Kapazität gehabt, sagte Tschannen.
Der Grund liege darin, dass das Gebiet aufgrund seiner Höhe vor allem dann sehr gut besucht werde, wenn unten die Verhältnisse schlechter seien. In den vergangenen Tagen hätten Wintersportler jedoch auch in Gstaad oder Les Diablerets gute Bedingungen vorgefunden, sodass sich der Ansturm besser verteilt habe. Vierzig Prozent der Gäste im Gletschergebiet seien Fussgänger gewesen, sagt Tschannen. Konkrete Zahlen kommuniziert das Gebiet nicht.
Elf Prozent mehr Gäste in Graubünden
Die Bergbahnen Graubünden hatten bereits am Dienstag rekordverdächtige Zahlen zur Festtagsbilanz mitgeteilt – wenn auch mit Zurückhaltung. Denn abgerechnet werde bekanntlich erst am Saisonende, hiess es. Gleichwohl: Bis Ende Jahr konnten die Bergbahnen deutlich zulegen.
Gegenüber dem Vorjahr stiegen – dank prächtigen Wetters und bester Pistenverhältnisse – die Gästezahlen um 11,1 Prozent und die Transportumsätze um 9,2 Prozent. Im Vergleich der vergangenen fünf Jahre konnte der Umsatz gar um fast dreissig Prozent gesteigert werden. Der Monitor der Bergbahnen Graubünden umfasst 23 Unternehmen oder neunzig Prozent des Bündner Transportumsatzes.
Historisches im Wallis
Gar einen «historischen Rekord» vermeldet Anzère im Wallis. An vier Tagen seien jeweils über 5000 Gäste ins Gebiet geströmt, sagte Sébastien Travelletti, Verwaltungsratspräsident von Télé Anzère, auf Anfrage von Keystone-SDA. Die bisherige Rekordmarke lag bei 4800 und stammte aus dem vergangenen Winter. Auch einen Tagesrekord verbucht Anzère: Am 30. Dezember kamen 5700 Wintersportlerinnen und -sportler in die Höhe.
Auch Verbier im Wallis verzeichnete einen Ansturm und seit drei Jahren in Folge einen Anstieg. Konkrete Zahlen nannte Laurent Vaucher auf Anfrage nicht. Der Direktor von Téléverbier berichtet aber von hervorragenden Schneeverhältnissen und von Anlagen, die alle bereits seit Mitte Dezember offen sind.
Bilder des Tages
Evakuierungsaktion bei der Seilbahn Lungern-Turren in Lungern im Kanton Obwalden: Wegen einer technischen Panne mussten rund 27 Personen mit dem Helikopter gerettet werden.
Zu zweit durch dick und dünn – und durch heiss und eiskalt: Dieses Liebespaar sprang am Valentinstag in Hamburg ins kalte Wasser.
Fasnächtliche und farbenfrohe Puppen zieren das Dorf Seelisberg im Kanton Uri über die Fasnachtstage. Die Fasnacht 2021 ist im Kanton Uri aufgrund der Corona-Ppandemie praktisch verboten, es duerfen maximal nur 5 Personen unterwegs sein, aber als einer der wenigen Kantone ist in Uri das Spielen von Musikinstrumenten erlaubt. (13.02.2021)
Die Pandabären-Geschwister Paule (r) und Pit (l) spielen in ihrem Gehege im Zoo Berlin im Schnee. (13.02.2021)
Halb Euroopa friert. Diese Heidschnucken in Braunschweig jedoch lassen sich von den frostigen Temperaturen nicht beeindrucken. (13.02.2021)
Sahara-Sand färbt Schnee und Himmel orange im Skigebiet Anzère in der Schweiz.
Menschen drängen sich in der Einkaufsstrasse Via del Corso in Rom nachdem die Corona-Massnahmen gelockert wurden.
Irgendwo dort versteckt sich die A7: Nahe Hannover herrscht dichtes Schneetreiben auf der Autobahn.
Eine Replik der Saffa-Schnecke fotografiert vor der Schweizer Nationalbank während einer Jubiläumsaktion organisiert von Bern Welcome, zu 50 Jahren Frauenstimm- und -wahlrecht. (06.02.2021)
Ein Porträt von Elisabeth Vischer-Alioth wartet darauf, an eine Hauswand geklebt zu werden, während der Vorbereitungen zur Ausstellung «Hommage 2021: Porträts von mutigen Frauen in der Berner Altstadt». (06.02.2021)
Abgeschirmte Speisekuppel. So geht es auch. Im israelischen Jerusalem speisen Restaurantbesucher abgeschirmt von anderen Gästen in einer Kuppel. Israel plant trotz anhaltend hoher Infektionszahlen erste Lockerungen einleiten. (06.02.2021)
Ein überfluteter Platz beim Flussufer in Saint-Ursanne. Der Fluss Doubs trat nach starken Regenfällen über die Ufer. (31.1.2021)
Während einer Demonstration gegen die Inhaftierung von Kremlkritiker Nawalny führen russische Polizisten einen Mann ab. (31.1.2021)
Imposante Kulisse: In Los Angeles können sich die Menschen unter anderem auf dem Parkplatz des Dodger Stadium gegen Corona impfen lassen. (31.1.2021)
Mehr als zwei Kilometer durch den eiskalten Bodensee: Der Extremschwimmer Paul Bieber hat mit seinem Versuch den deutschen Rekord im Distanz-Eisschwimmen gebrochen. Der 37-Jährige schwamm bei unter fünf Grad Wassertemperatur 2210 Meter weit. 43,03 Minuten brauchte er dafür. (30.1.2021)
Gleich zwei Mal binnen 48 Stunden gab es in Raron im Kanton Wallis infolge der Schlechtwettersituation in den letzten Tagen Felsstürze. (30.1.2021)
Vor einem pittoresken Wolkenhimmel zeigt Max Ross auf einer Slackline im Hillcrest Park im kalifornischen Fullerton sein Können. (30.1.2021)
Ein internationales Forscherteam hat auf Madagaskar eine neue Chamäleonart entdeckt, bei der das Männchen lediglich 13,5 Millimeter lang ist. Obwohl das männliche Tier das kleinste unter rund 11‘050 Reptilienarten ist, verfügt es in Relation zur Körpergrösse über die die grössten Genitalien. Der Grund: Eine erfolgreiche Paarung mit den bedeutend grösseren Weibchen wäre sonst nicht möglich. (28.1.2021)
Und dann hatte Hamburg eine Mülldeponie mehr: Im Stadtteil Norderstedt der Hansestadt türmt sich in einem Gewerbegebiet bis zu sechs Meter Müll wie Bauschutt, Teerpappe, Dämmstoffe, Asbest und anderes. Der Unternehmer, der dort bestimmte Stoffe nur zwischenlagern durfte, ist verschwunden. Die Staatsanwaltschaft sucht nun nach ihm. (27.1.2021)
«Minor Canyon»: Schwere Regenfälle haben im kalifornischen Monterey County zu Schlammlawinen, Überschwemmungen und zu dieser beeindruckenden Mini-Schlucht geführt. (28.1.2021)
Gedenken: Die New Yorker Verkehrsbetriebe ehren 136 Mitarbeiter, die am Coronavirus gestorben sind, mit einer digitalen Gedenkstätte an 107 U-Bahn-Stationen – wie hier in der Moynihan Train Hall im New Yorker Stadtteil Manhattan. (29.1.2021)
Schlange an der Notaufnahme: Rettungssanitäter warten vor dem Santa Maria Krankenhaus in Lissabon, um Covid-19-Patienten zu übergeben. Portugal gehört momentan zu den Ländern mit den weltweit höchsten Neuinfektionszahlen im Verhältnis zur Einwohnerzahl. (28.1.2021)
Feuer an der Tankstelle: Die deutsche Rastanlage Hunsrück Ost an der Autobahn A61 ist einer nur knapp einer Katastrophe entgangen, nachdem hier ein Kleintransporter beim Betanken in Vollbrand geriet. Erst die Feuerwehr konnte das Feuer löschen – zuvor hatte der Kassier allerdings richtig reagiert und per Notschalter die ganze Tankanlage ausser Betrieb genommen. (28.1.2021)
Strand ohne Leben: Ein Bademeister arbeitet am leeren Strand von Palma auf Mallorca. Derzeit gibt es Corona-bedingt kaum Touristen auf der Ferieninsel. (28.1.2021)
Da kann man auch grosse Augen machen: Auf einer österreichischen Landstrasse ist eine Waldohreule mit einem Auto zusammengestossen. Der Vogel überstand den Crash mit dem Bruch eines Flügels und wird derzeit auf einer Greifvogelstation aufgepäppelt. (28.1.2021)
Phantompatienten: An der Universität Leipzig warten Dummys mit einem Metallkopf, in den künstliche Gebisse hineingeschraubt werden können, auf Zahnmedizinstudenten. (28.1.2021)
Winston hat das Coronavirus besiegt: Der Gorilla erholt sich im Zoo von San Diego nach einer umfangreichen medikamentösen Behandlung von einem schweren Verlauf seiner Corona-Infektion. Bei dem 48-jährigen Silberrücken Winston waren im Zuge der Infektion eine Lungenentzündung und Herzprobleme aufgetreten. Er wurde daraufhin mit einer Antikörper-Therapie, Herzmedikamenten und Antibiotika behandelt. (26.1.2021)
Auf glühenden Kohlen: Ein Mann produziert im Gaza-Streifen beim dort grössten Produzenten Holzkohle. Als bestes und teuerstes Holz für diesen Zweck gilt das von Zitrusbäumen, aber auch das von Olivenbäumen wird gerne verwendet. (26.1.2021)
Von Ruhe auf einer Parkbank kann hier nicht die Rede sein: Möwen und Tauben schwirren und fliegen um eine Frau in Tokio umher. (26.1.2021)
Schnack beim Snack: Fischer Willy Rivas scherzt im peruanischen Lima mit einem Freund beim Essen in der Fischerbucht in Chorrillos. (26.1.2021)
Banger Blick zum Horizont: Ein freiwilliger Helfer benutzt sein Walkie-Talkie, während er den Vulkan Mount Merapi während einer Eruption überwacht. Der Vulkan, der als einer der gefährlichsten der Welt gilt, ist erneut ausgebrochen und spukte mehrere Stunden glühende Asche und Gestein. (27.1.2021)
Stausee verkommt zu «fliessenden Müllhalde: Ein Mann geht an Tonnen von Müll vorbei, die am Fusse des Wasserkraftwerks am Potpecko-Stausee in Serbien schwimmen. Vor allem Plastikabfälle gelangen durch Nebenflüsse in den Stausee und sammeln sich hier an. Eine serbische Zeitung schrieb bereits von einer «fliessenden Müllhalde». (26.1.2021)
Dickschädeltest: Stirn an Stirn messen zwei Rinder im deutschen Naturschutzgebiet Boberger Niederung ihre Kräfte. (25.1.2021)
Nasskaltes Ende: Zwischen Frauenfeld und Matzingen ist eine 33-jährige Wagenlenkerin bei Glatteis von der Strasse abgekommen und im Murgkanal gelandet. Die Frau wurde mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht. (26.1.2021)
Opfer der Zerstörungswut: Ein Mann räumt in einem Fast-Food-Restaurant in Rotterdam auf. Die Niederlande sind erneut von sogenannten Corona-Krawallen erfasst worden. Hunderte gewaltbereite Jugendliche hatten nach Polizeiangaben in mehreren Städten randaliert und dabei auch die Polizei angegriffen. (25.1.2021)
Auf den Hund gekommen: Vierbeiner der Indian Railway Protection Force zeigen anlässlich des indischen Nationalfeiertags ihre Kunststückchen.
Galionsfigur mit Kettensäge: Im ungarischen Szilvásvárad streckt sich ein Feuerwehrmann auf dem Dach eines Zugs, um einen Ast abzusägen, der unter der Schneelast heruntergebrochen ist und die Bahnstrecke blockiert. (25.1.2021)
Und sie tun es immer noch: In Rio De Janeiro tummeln sich grosse Menschenmengen auf engem Raum am Strand von Ipanema in Rio de Janeiro. Und das obwohl Brasilien nach wie vor sehr hohe Corona-Fallzahlen hat.
Himmlische Hilfe: Feuerwehrfrau Tegan Rayner von der Belair Brigade CFS freut sich über den Regen, während sie nach Löscharbeiten der Buschbrände in Cherry Gardens in der Nähe von Adelaide, Australien, steht. (25.1.2021)
Winterfest: Stammrosen sind im Rosenpark Dräger in Steinfurth, Deutschland, mit Folie kältesicher verpackt. (25.1.2021)
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