Starkes Erdbeben erschüttert Fukushima – keine Tsunami-Gefahr

sda/dpa/toko

13.2.2021 - 15:51

Ein starkes Erdbeben hat am späten Samstagabend Ortszeit die japanische Provinz Fukushima erschüttert. Das Beben hatte die Stärke von 7,1. Über Schäden oder Verletzte gab es zunächst keine Informationen. (Symbolbild)
Keystone

Ein schweres Erdbeben hat am späten Samstagabend (Ortszeit) die japanische Provinz Fukushima erschüttert. Das Beben hatte eine Stärke von 7,1, wie der Fernsehsender NHK berichtete.

Ein schweres Erdbeben hat am späten Samstagabend (Ortszeit) den Nordosten Japans erschüttert. Es gebe keine Gefahr durch einen Tsunami, gab die Wetterbehörde bekannt. Die Erschütterung hatte eine Stärke von 7,1, wie der Fernsehsender NHK berichtete. Über Schäden oder Verletzte gab es zunächst keine Informationen. Das Erdbebenzentrum lag vor der Provinz Fukushima in einer Tiefe von 60 Kilometern.

2011 waren Fukushima und andere Gebiete im Nordosten des Inselreiches von einer Tsunami-Katastrophe heimgesucht worden. Damals starben mehr als 18'500 Menschen in den Fluten. Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi kam es in der Folge zu Kernschmelzen.

Der Atombetreiber Tepco prüfe nun zunächst, ob die Atomruine durch das neue Beben weiter beschädigt wurde, berichtete NHK weiter. Die Erschütterung vom Samstag liess auch im Grossraum Tokio die Gebäude lange Zeit schwanken. Berichte über Schäden oder Verletzte gab es zunächst auch von dort nicht.

Japan gehört zu den am stärksten von Erdbeben gefährdeten Ländern weltweit. In seiner Nähe treffen vier tektonische Platten zusammen, die Pazifische, die Nordamerikanische, die Eurasische und die Philippinische Platte. Dies verursacht immer wieder Beben.

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