KriminalitätTessiner Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen vier Polizisten
evpf, sda
21.2.2023 - 22:01
Wollten laut Staatsanwaltschaft Alkohol-Test fälschen: Mitglieder der Tessiner Kantonspolizei. (Symbolbild)
Keystone
Die Tessiner Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen vier Polizisten erhoben. Die Anklage steht im Zusammenhang mit einem Autounfall bei Mendrisio, bei dem drei Polizisten das Resultat des Atem-Alkoholtests ihrer Kollegin zu vertuschen versucht haben sollen.
Keystone-SDA, evpf, sda
21.02.2023, 22:01
SDA
Ereignet habe sich der Verkehrsunfall vor rund einem Jahr auf der Süd-Nord-Spur bei der Autobahnausfahrt Mendrisio, schreibt die Tessiner Staatsanwaltschaft.
Dem Unfallverursacher, der zum betreffenden Zeitpunkt bei der Gendarmerie der Kantonspolizei tätig war, werde Fahren in fahruntüchtigem Zustand sowie schweres und leichtes Widerhandeln gegen die Verkehrsregeln vorgeworfen.
Falsche Atem-Alkoholkontrolle
Die beiden am Unfallort anwesenden Kantonspolizisten würden wegen versuchter Beihilfe angeklagt, heisst es in der Medienmitteilung weiter. Der erste, weil er die Atem-Alkoholkontrolle anstelle seines Kollegen durchgeführt und das negative Ergebnis an die Gendarmerie weitergegeben habe.
Der zweite werde angeklagt, weil er die gleiche Falschinformation an die mit den Ermittlungen beauftragte Polizeidienststelle weitergegeben habe. Rund eine halbe Stunde später hätten die beiden Beamten ihren Betrugsversuch jedoch aufgegeben und ihren Kollegen doch noch einem Alkoholtest unterzogen. Bei diesem sei das Resultat positiv ausgefallen, schreibt die Tessiner Staatsanwaltschaft weiter.
Auch der diensthabende Gruppenleiter der Kantonspolizei werde wegen versuchter Beihilfe angeklagt. Der Mann habe das Atem-Alkoholtestgerät bei sich aufbewahrt statt es den Ermittlern auszuhändigen. Erst am nächsten Tag habe er die Straftat gestanden.
Für die vier Polizisten beantragt die Tessiner Staatsanwaltschaft Geldstrafen von 15 bis 90 Tagessätzen sowie Bussen.
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Tumbler Ridge, 11.02.2026:
Schüsse an weiterführender Schule
Eine Person hat in Kanada zehn Menschen
getötet und etwa zwei Dutzend weitere verletzt
Polizei in Provinz British Columbia:
Unter den Toten sei auch eine Frau, die nach ersten
Erkenntnissen als Tatverdächtige gelte
Wahrscheinlich zwei Tatorte
Zunächst werden sieben Leichen in der Schule,
an einem zweiten Ort zwei weitere Tote gefunden
Polizei ermittelt auf Hochtouren
Über den Hintergrund der Tat und das mögliche
Motiv des Schützen ist zunächst nichts bekannt
Laut dem TV-Sender CBC kennt die Polizei die
Identität der mutmasslichen Täterin inzwischen
12.02.2026
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
Schüsse an Schule in Kanada: Mehrere Tote, viele Verletzte
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte