KostenüberwälzungÜberwälzung von Demo-Kosten in Bern sind rechtskräftig
razw, sda
16.2.2023 - 11:18
Die Stadt Bern hat einzelne Demonstrierende aufgrund der entstandenen Polizeikosten zur Kasse gebeten. (Symbolbild)
Keystone
Die ersten sechs Fälle der Kostenüberwälzung der Stadt Bern auf Demonstrierende sind rechtskräftig. Weitere Fälle sind noch hängig. Dadurch sollen insgesamt bis zu 5000 Franken in die Stadtkasse fliessen.
Keystone-SDA, razw, sda
16.02.2023, 11:18
16.02.2023, 12:31
SDA
Das berichteten die Berner Tamedia-Nachrichtenportale am Mittwochnachmittag. Acht weitere solche Fälle seien noch nicht rechtskräftig, sagte die Kommunikationsbeauftragte der Stadtberner Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage.
Im November wurde publik, dass die Stadt Bern erstmals vom Artikel 54 des revidierten Berner Polizeigesetzes Gebrauch macht. Dieser ermöglicht es den Gemeinden, die durch einen Polizeieinsatz entstandenen Kosten auf die Demonstrierenden einer Demonstration zu überwälzen. Dies aber nur auf Personen, die gewalttätig werden oder zu Gewalt aufrufen.
Biel will davon nicht Gebrauch machen
Gegen die Kostenüberwälzung wurde die Kritik angebracht, dass sie die Grundrechte beschneide. Dieses Argument überzeugte eine Mehrheit des Bieler Parlaments, welches sich Ende letzten Jahres gegen diese Praxis äusserte.
Das Parlament führte in das städtische Ortspolizeireglement einen Absatz ein, der eine Kostenüberwälzung verunmöglicht.
Auch in anderen Kantonen möglich
Im Kanton Zürich ist ein sogenannter Kostenersatz möglich. Da kann die Polizei bei einem ausserordentlichen Einsatz die Kosten den Verursacherinnen und Verursachern in Rechnung stellen.
Die Junge SVP hat in diesem Zusammenhang eine kantonale Initiative eingereicht, die eine Umformulierung des Gesetzes verlangt. Dabei soll die «kann»-Formulierung durch ein «muss» ersetzt werden. Die Zürcher Stimmbevölkerung wird darüber entscheiden müssen.
Auch der Kanton Luzern kennt ein ähnliches Gesetz wie das bernische. Da können die Behörden die allfälligen Kosten einer Demonstration auf die beteiligten Personen überwälzen.
Epstein-Skandal: Kronprinzessin bittet um Verzeihung
Oslo, 06.02.2026: Mette-Marit entschuldigt sich: Im Skandal um die Freundschaft von der Kronprinzessin mit dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wartet ganz Norwegen seit Tagen auf eine Reaktion der Königsfamilie.
Am Freitag ist es dann so weit – in Form einer schriftlichen Mitteilung:
«Es ist mir wichtig, mich bei allen zu entschuldigen, die ich enttäuscht habe», zitiert das Königshaus die Kronprinzessin darin. «Teile des Inhalts der Nachrichten zwischen Epstein und mir repräsentieren nicht den Menschen, der ich gerne sein möchte.»
Sie bedaure auch die Situation, in die sie das Königshaus – besonders König Harald V. und Königin Sonja – gebracht habe.
In E-Mails sollen sich die Kronprinzessin und der Sexualstraftäter über mehrere Jahre zu privaten Themen ausgetauscht haben – nachdem Epstein bereits zum ersten Mal verurteilt worden war und eine Haftstrafe abgesessen hatte. In den kürzlich veröffentlichten Akten zu dem Fall taucht ihr Name mehrere Hundert Male auf.
09.02.2026
Nach Zugunglück in Spanien: Viele Tote und Verletzte
Adamuz, 19.01.2026: Zugunglück im Süden Spaniens: Zahlreiche Tote und viele Verletzte. Nach dem schweren Eisenbahnunglück nahe Adamuz ist die Zahl der Toten auf mindestens 39 gestiegen.
Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
20.01.2026
Brandtragödie in Crans-Montana: Suche nach Ursache
Nach der Brandtragödie in der Silvesternacht im Nobel-Skiort Crans-Montana sind am Freitag viele Fragen offen. Politiker, Staatsanwältin und Polizei bringen ihre Erschütterung zum Ausdruck.
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