Ufo-Sichtungen an der US-Ostküste

tpfi

1.6.2019

«Die Dinger waren den ganzen Tag da oben», sagte Ryan Graves, Pilot einer F/A-18 Super Hornet. (Symbolbild)
Bild: Keystone/AP The National Archives via PA

Mehrere Piloten der US-Marines haben zwischen 2014 und 2015 über der US-Ostküste fast täglich unbekannte Flugobjekte gesichtet, das berichtet die «New York Times». Sie seien mit Überschallgeschwindigkeit geflogen — und hätten binnen Sekunden in der Luft gestoppt.

Es klingt wie die Fabelerzählung heissblütiger UFO-Gläubiger. Dabei handelt sich jedoch um eine glaubhafte Berichterstattung der «New York Times» und den US-Marines: Demnach haben mehrere Piloten der Marines zwischen 2014 und 2015 über der Ostküste der USA fast täglich unbekannte Flugobjekte gesichtet. Wie die Piloten berichten, konnte an den Flugobjekten kein sichtbares Triebwerk ausgemacht werden. Die Infrarotkameras der Flugzeuge konnten die Objekte zwar erfassen, Abgasemissionen wurden jedoch nicht verzeichnet. Sie seien mit Überschallgeschwindigkeit geflogen, hätten binnen Sekunden in der Luft gestoppt und dann wieder auf Überschallgeschwindigkeit beschleunigt.

«Die Dinger waren den ganzen Tag da oben», sagte Ryan Graves, Pilot einer F/A-18 Super Hornet. Er rapportierte seine Beobachtungen dem Pentagon und dem Kongress. Mehrere Sichtungen sind von den Piloten der Marines auf Video festgehalten worden. Darauf sind die Objekte mit blossem Auge ersichtlich.

Gegenüber der «New York Times» bestritten die Piloten, dass es sich um ausserirdische Flugobjekte gehandelt haben könnte. Auch Leon Golub vom Harvard-Smithsonian Center für Astrophysik erklärt, dass natürliche Erklärungen für das Phänomen weit plausibler wären, als ein ausserirdischer Ursprung. Er vermutet fehlerhafte Radarsysteme, atmosphärische Effekte oder neurologische Täuschungsreflexe der Piloten.

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