UN-Koordinator«Menschen im Nordwesten Syriens im Stich gelassen»
SDA
12.2.2023 - 13:00
In Syrien fehlt nach den Erdbeben besonders die internationale Hilfe.
Stringer/XinHua/dpa
Der Nordwesten Syriens ist besonders stark von dem Erdgeben betroffen. Was die internationale Hilfe angeht, stockt es aber im Vergleich zu anderen Gebieten.
Keystone-SDA
12.02.2023, 13:00
SDA
Nach der Erdbebenkatastrophe haben die Vereinten Nationen Versäumnisse eingeräumt bei der Hilfe für die Opfer im Nordwesten Syriens. «Wir haben die Menschen im Nordwesten Syriens bisher im Stich gelassen», schrieb der UN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths am Sonntag bei Twitter während eines Besuchs in der syrisch-türkischen Grenzregion. Diese Menschen hätten das Gefühl, man habe sie aufgegeben. «Sie halten Ausschau nach internationaler Hilfe, die nicht eingetroffen ist.» Es sei seine Pflicht, diese Fehler so schnell wie möglich korrigieren zu lassen, erklärte Griffiths.
At the #Türkiye-#Syria border today. We have so far failed the people in north-west Syria. They rightly feel abandoned. Looking for international help that hasn’t arrived. My duty and our obligation is to correct this failure as fast as we can. That’s my focus now.
Der Nordwesten Syriens, der von den Erdbeben besonders stark getroffen wurde, wird von verschiedenen Rebellengruppen kontrolliert. Derzeit gibt es nur einen Grenzübergang (Bab al-Hawa), über den die Vereinten Nationen Hilfe in Gebiete liefern können, die nicht von der Regierung kontrolliert werden. Die syrische Regierung will humanitäre Hilfe komplett durch die von ihr kontrollierten Gebiete fliessen lassen.
Die erste Lieferung von UN-Hilfsgütern kam am Donnerstag über Bab al-Hawa – und damit erst drei Tage nach der Erdbebenkatastrophe vom vergangenen Montag. Am Freitag folgte ein weiterer Konvoi mit 14 Lastwagen unter anderem mit Material für Unterkünfte wie Zelte. Am Samstag überquerten dort 22 weitere Lastwagen die türkisch-syrische Grenze mit Gütern unter anderem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem UN-Kinderhilfswerk Unicef.
In sozialen Medien machten über das Wochenende Fotos die Runde von Aktivisten, die über der stark betroffenen Kleinstadt Dschindiris die blaue Flagge der Vereinten Nationen kopfüber hissten. Familien der Opfer würden die UN damit symbolisch verurteilen, weil diese keine Hilfe für die Verschütteten möglich gemacht hätten, schrieb der bekannte syrische Oppositionelle Usama Abu Said.
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Insgesamt 73 Menschen werden nach dem Zusammenstoss in Krankenhäusern in der andalusischen Stadt Córdoba behandelt. Darunter seien 24 mit schweren Verletzungen, unter ihnen sollen auch Minderjährige sein.
Zahlreiche Fahrgäste sind noch über Stunden in den Zügen eingeschlossen.
Die Tragödie ereignet sich gegen 19.40 Uhr am Sonntag. Ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist mutmasslich mit Tempo 300 und gerät in das benachbarte Gleis. Dort kollidiert er mit einem weiteren Hochgeschwindigkeitszug.
Rund 500 Passagiere sollen sich in beiden Zügen aufgehalten haben.
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