Schütze bekennt sich nach US-Schulmassaker schuldig

sda/dpa/toko

20.10.2021 - 19:52

ARCHIV - 15.02.2018, USA, Parkland: Trauernde halten bei einer Mahnwache für die Opfer des Massakers an einer Schule Kerzen.  Rund dreieinhalb Jahre nach dem Massaker mit 17 Todesopfern hat sich der damalige Schütze 2021 Medienberichten zufolge schuldig bekannt. (zu dpa «US-Schulmassaker in Parkland 2018: Schütze bekennt sich schuldig») Foto: --/XinHua/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
Trauernde halten 2018 bei einer Mahnwache für die Opfer des Massakers an einer Schule Kerzen. 
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Rund dreieinhalb Jahre nach einem Massaker an einer Schule im US-Bundesstaat Florida mit 17 Todesopfern hat sich der damalige Schütze laut Medienberichten schuldig bekannt.

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20.10.2021 - 19:52

Rund dreieinhalb Jahre nach einem Massaker an einer Schule im US-Bundesstaat Florida mit 17 Todesopfern hat sich der damalige Schütze laut Medienberichten schuldig bekannt. Zudem bekannte er sich vor Gericht des versuchten Mordes in 17 weiteren Fällen für schuldig, wie am Mittwoch unter anderem die «New York Times» und der Sender CNN berichteten.

Geschworene müssen nun darüber befinden, ob der damals 19 Jahre alte Schütze für seine Tat an der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland zu lebenslanger Haft oder zum Tode verurteilt werden soll, wie es weiter hiess. Die Staatsanwaltschaft in Florida forderte die Hinrichtung. Bei der Anhörung am Mittwoch sagte Nikolas C. Videoaufnahmen zufolge: «Es tut mir sehr leid, was ich getan habe – und ich muss jeden Tag damit leben.»

Die Eltern einer getöteten Schülerin erscheinen im Broward County Courthouse. Rund dreieinhalb Jahre nach dem Massaker an einer Schule im US-Bundesstaat Florida mit 17 Todesopfern hat sich der damalige Schütze laut Medienberichten schuldig bekannt. Foto: Mike Stocker/South Florida Sun Sentinel/AP/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits
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Der Schütze hatte am 14. Februar 2018 mit einem legal erworbenen halbautomatischen Gewehr 14 Jugendliche und drei Erwachsene erschossen und weitere Menschen verletzt. Überlebende Schüler hatten nach dem Blutbad Protestaktionen gegen Waffengewalt und für striktere Waffengesetze in den USA gestartet, die zu einer landesweiten Bewegung wurden.

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