Über 50 Tote bei Grubenunglück in Sibirien

dpa/toko

25.11.2021 - 20:35

Rettungskräfte bereiten sich auf die Arbeit an einem Brand in einem Kohlebergwerk in der Nähe der sibirischen Stadt Kemerowo vor, etwa 3000 Kilometer östlich von Moskau.
dpa

Wie es zur Explosion in 250 Metern Tiefe kam, ist noch ungewiss. Über 50 Menschen sterben bei dem Unglück, viele werden verletzt.

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25.11.2021 - 20:35

Bei dem schwersten Grubenunglück in Russland seit Jahren sind im Westen Sibiriens 52 Menschen ums Leben gekommen. Das meldeten die Staatsagenturen Tass und Ria Nowosti am Donnerstagabend übereinstimmend unter Berufung auf den Rettungsdienst. Darunter seien sechs Rettungskräfte gewesen, die bei Sucharbeiten in dem Bergwerk starben.

Die Explosion soll sich in 250 Metern Tiefe ereignet haben. Russlands Präsident Wladimir Putin drückte den Angehörigen der Opfer der «Tragödie» sein Beileid aus und ordnete an, den Hinterbliebenen und Überlebenden zu helfen. «Die Lage wird leider nicht leichter. Es gibt auch eine Gefahr für das Leben der Rettungskräfte», sagte Putin. «Wir hoffen, dass es gelingt, so viele Menschen wie möglich zu retten.»

Die Arbeit im Kohlebergbau in Russland gilt als lebensgefährlich. Wegen Verstössen gegen elementare Sicherheitsvorschriften kommt es dort immer wieder zu schweren Unglücken. Oft explodiert etwa Methangas. Das leicht entzündliche Grubengas wird durch die Arbeiten im Bergbau freigesetzt und sammelt sich bei schlechter Belüftung in den Schächten und Strecken an.

Update folgt.

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