Verarbeitende IndustrieAktivität in Chinas Industrie im Mai unerwartet zurückgegangen
SDA
31.5.2024 - 05:50
In Chinas produzierendem Gewerbe hat sich die Stimmung im Mai unerwartet verschlechtert. Wie das Statistikamt am Freitag in Peking mitteilte, ergab der Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Branche einen Wert von 49,5 Punkten. (Symbolbild)
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In Chinas produzierendem Gewerbe hat sich die Stimmung im Mai unerwartet verschlechtert. Wie das Statistikamt am Freitag in Peking mitteilte, ergab der Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Branche einen Wert von 49,5 Punkten.
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31.05.2024, 05:50
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Damit lag der Wert unter der wichtigen Schwelle von 50 Punkten, über der man von einer Expansion in der Geschäftsaktivität ausgeht. Verglichen mit dem Vormonat sank der wichtige Frühindikator um 0,9 Punkte. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Ergebnis knapp über 50 Punkten gerechnet, nachdem der Index zwei Monate in Folge darüber gelegen hatte.
Chinas exportorientierte Wirtschaft ist stark vom herstellenden Gewerbe abhängig. Die Industrie treibt den Motor der weltweit zweitgrössten Volkswirtschaft massgeblich mit an.
Sanktionen Gefahr für Wirtschaftsziel
Chinas Regierung hatte im März für dieses Jahr ein Wachstumsziel von ungefähr fünf Prozent ausgegeben. Allerdings könnte dies wegen bereits beschlossener und drohender Sanktionen des Westens in Gefahr geraten. Die USA hatten jüngst die Zölle auf chinesische Elektroautos drastisch erhöht und weitere Beschränkungen für Produkte aus dem «Reich der Mitte» beschlossen. In Brüssel läuft weiter eine Untersuchung gegen möglicherweise illegale Subventionen Pekings für in China hergestellte E-Autos. Eine Entscheidung wird in den kommenden Wochen erwartet.
Darüber hinaus lasten eine Immobilienkrise und ein schwacher Binnenkonsum auf der Wirtschaftsleistung. Die Aktivität in Chinas nicht produzierendem Gewerbe, wozu der Bausektor und der Dienstleistungsbereich zählen, blieb derweil stabil. Laut Statistikamt ergab der PMI dafür einen Wert von 51,1 Punkten und lag damit etwa auf dem Niveau des Vormonats.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
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Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
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