Verarbeitende IndustrieChinas Null-Covid-Strategie belastet Industrie unerwartet stark
SDA
31.7.2022 - 06:04
Die Industrie in China leidet unter den strikten Massnahmen, mit denen die Führung Chinas eine Null-Covid-Strategie fährt. (Archivbild)
Keystone
Unter dem Druck der strengen Null-Covid-Massnahmen in China hat sich die Stimmung in der chinesischen Industrie im Juli unerwartet verschlechtert. Die wirtschaftliche Erholung leidet unter den strikten Massnahmen.
Keystone-SDA
31.07.2022, 06:04
SDA
Der offizielle Einkaufsmanager-Index (PMI) fiel von 50,2 im Vormonat auf nur noch 49 Punkte, wie das Statistikamt in Peking am Sonntag mitteilte. Ein solcher Wert unter der 50er-Marke auf dem wichtigen Konjunkturbarometer deutet auf einen Rückgang der industriellen Aktivität in China hin. Experten hatten eigentlich ähnlich wie im Vormonat einen Wert von knapp über 50 Punkten erwartet.
Im zweiten Quartal wuchs die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt im Vergleich zum Vergleichszeitraum des Vorjahres nur noch um 0,4 Prozent. Das war der schwächste Wert seit Beginn der Pandemie.
Eigentlich wollte die Regierung in diesem Jahr ein Wachstum von 5,5 Prozent erreichen, was aber immer weniger realistisch erscheint. Experten rechnen wegen der Covid-Restriktionen und der laufenden Immobilienkrise in China nur noch mit einem Zuwachs um rund vier Prozent.
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Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
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«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
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