VolkswirtschaftDetailhandelsumsätze steigen im April deutlich
mk
31.5.2024 - 08:57
Der Schweizer Detailhandel hat im April mehr umgesetzt: Logos von Coop und Migros (Symbolbild).
Keystone
Der Schweizer Detailhandel hat im April deutlich mehr umgesetzt als vor einem Jahr, nachdem zuletzt eine rückläufige Entwicklung zu beobachten waren. So wurde unter anderem im Verkauf ausserhalb des Nahrungsmittelsektors mehr umgesetzt.
Keystone-SDA, mk
31.05.2024, 08:57
SDA
Im April 2024 sind die Umsätze der Schweizer Detailhändler zum Vorjahr nominal um 2,3 Prozent gestiegen, wie aus den am Freitag vom Bundesamt für Statistik (BFS) veröffentlichten, provisorischen Ergebnissen hervorgeht. Die Entwicklung ist um Verkaufs- und Feiertagseffekte bereinigt.
Real – also zusätzlich unter Berücksichtigung von Faktoren wie der Inflation – haben die Verkäufe im Jahresvergleich kalenderbereinigt gar um 2,7 Prozent zugelegt.
Wird die Umsatzentwicklung an den Tankstellen ausgeklammert, dann sind die Umsätze nominal um 2,5 Prozent in die Höhe geklettert (real +3,0%). Der Detailhandelsumsatz mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren erzielte einen Anstieg um nominal 2,7 Prozent (real +1,7%), während der Nicht-Nahrungsmittelsektor 2,6 Prozent mehr umsetzte (real +4,0%).
Auch zum Vormonat höher
Verglichen mit dem Vormonat März nahmen die Detailhandelsumsätze nominal und saisonbereinigt um 0,5 Prozent zu, real resultierte ein Plus von 0,2 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Tankstellen stiegen die Umsätze gegenüber dem Vormonat nominal um 0,4 Prozent (real +0,2%).
Die Umsätze im Detailhandel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren sanken allerdings entgegen dem allgemeinen Trend im Monatsvergleich um 0,4 Prozent (real -1,0%). Der Nicht-Nahrungsmittelsektor registrierte demgegenüber ein nominales Plus von 1,8 Prozent (real +1,8%).
Die Detailhandelsumsatzstatistik des Bundesamts für Statistik basiert auf einer Zufallsstichprobe von rund 3000 Unternehmen. Sie ist eine Monatserhebung, wobei die kleinen Unternehmen vierteljährlich zu den monatlichen Umsatzahlen befragt werden.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik