Kelleher soll Axel Weber bei der UBS beerben 

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20.11.2021 - 14:43

Undatiertes Porträt von Colm Kelleher an einer Pressekonferenz. (Archivbild)
Keystone

Der Ire Colm Kelleher soll neuer Verwaltungsratspräsident der UBS werden. Er soll den langjährigen Präsidenten Axel A. Weber ablösen.

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20.11.2021 - 14:43

Axel A. Weber steht  an der nächsten Generalversammlung vom 6. April 2022 nicht mehr für eine Wiederwahl als UBS-Verwaltungsratspräsident zur Verfügung – er hat die statutarisch festgelegte Amtszeitbegrenzung von zehn Jahren erreicht. Als Nachfolge hat die UBS in einer Mitteilung vom Samstag nun den Iren Colm Kelleher vorgeschlagen. 

Der designierte neue Präsident Kelleher hat Jahrgang 1957 und war bis 2019 bei der US-Investmentbank Morgan Stanley tätig, wo er zuletzt als Präsident für das Institutional Securities Business und das Wealth Management verantwortlich war, schrieb die UBS am Samstag in einer Mitteilung. Er besitzt einen Masterabschluss in Modern History der Universität Oxford und ist Fellow am Institute of Chartered Accountants (FCA).

Die UBS sei ein dynamischer Finanzdienstleister mit starken Schweizer Wurzeln und einer sehr starken globalen Kundenfranchise in den wichtigsten Märkten, sagte Kelleher in der Mitteilung. «Es ist für mich ein grosses Privileg, die Zukunft der Bank mitgestalten zu dürfen.»

Lukas Gähwiler als Vizepräsident vorgeschlagen

Die Grossbank hat zusätzlich auch noch das langjährige Konzernleitungsmitglied Lukas Gähwiler zur Zuwahl in den Verwaltungsrat als Vizepräsident vorgeschlagen. Gähwiler ist schon lange für die UBS tätig. Aktuell amtet er als Präsident des Verwaltungsrats der UBS Switzerland AG. Von 2010 bis 2016 war er Mitglied der Konzernleitung von UBS und Präsident der UBS Switzerland. Im Falle seiner Wahl wird er das Präsidium der UBS Switzerland AG abgeben.

«Wir freuen uns, mit der Nominierung von Colm Kelleher ein Mitglied des Verwaltungsrats und den künftigen Präsidenten vorschlagen zu können, der über ein tiefes Verständnis der globalen Bankenlandschaft verfügt», lässt sich noch VR-Präsident Weber zitieren.

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