InternetFoto-App Snap schockiert Anleger mit Quartalszahlen
SDA
21.7.2022 - 23:13
Die Foto-App Snap schaut in den jüngsten Quartalszahlen auf das bisher langsamste Wachstum seit dem Börsengang vor fünf Jahren zurück. (Archivbild)
Keystone
Die Geschäftsentwicklung bei der Foto-App Snapchat alarmiert die Anleger. Sie liessen die Aktie der Betreiberfirma Snap in einer ersten Reaktion auf die jüngsten Quartalszahlen um rund ein Viertel fallen.
Keystone-SDA
21.07.2022, 23:13
SDA
Snap verzeichnete mit einem Umsatzplus von 13 Prozent auf 1,11 Milliarden Dollar das bisher langsamste Wachstum seit dem Börsengang des Unternehmens vor gut fünf Jahren. Der Quartalsverlust weitete sich von knapp 152 Millionen Dollar ein Jahr zuvor auf gut 422 Millionen Dollar aus.
Snap gab bei Vorlage der Zahlen nach US-Börsenschluss am Donnerstag keine Prognose für das laufende Vierteljahr ab. Die Firma verwies auf die Unwägbarkeiten des geschäftlichen Umfelds.
Snap finanziert sich hauptsächlich durch Werbeanzeigen, die Unternehmen auf der Plattform platzieren. Bei schwacher Konjunktur werden solche Ausgaben oft zurückgefahren. Als Reaktion auf die Unsicherheit will Snap unter anderem den Jobaufbau erheblich verlangsamen. Die Zahl der täglich aktiven Nutzer legte unterdessen binnen drei Monaten von 332 auf 347 Millionen zu.
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Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
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