Homeoffice ist wieder fast so verbreitet wie im Lockdown

SDA/gbi

4.1.2021 - 10:49

Wer während der Corona-Krise von zu Hause arbeitet, kann seine Ausgaben jetzt leichter in der Steuererklärung geltend machen.
Das Zuhause als Büro: So sieht es derzeit in vielen Schweizer Haushalten aus.
Sebastian Gollnow/dpa

Auch wenn der Bundesrat bisher von einer Homeoffice-Pflicht absah, arbeiten viele Schweizerinnen und Schweizer wieder von zuhause aus. Im Dienstleistungssektor ist es fast die Hälfte der Angestellten.

Wegen der Corona-Pandemie ist das Homeoffice in der Schweiz wieder stärker verbreitet. So arbeiteten im Dezember im Industriesektor 33 Prozent der Beschäftigten von zu Hause aus, im Dienstleistungssektor waren es 43 Prozent.

In der Industrie waren laut den Angaben somit wieder annähernd so viele Beschäftigte im Homeoffice wie während des Lockdowns im März und April und rund doppelt so viele wie im Sommer und Herbst. Im Dienstleistungssektor liegt der aktuelle Wert zwischen dem Corona-Maximum vom Frühling (53%) und dem Tiefpunkt vom Herbst (29%).



Dies ergab eine Umfrage bei rund 250 Unternehmen im Rahmen der monatlichen Konjunkturbefragung PMI, die von der Credit Suisse und dem Branchenverband Procure.ch durchgeführt und am Montag veröffentlicht wurde.

Unterschiedlicher Trend bei Kurzarbeit

Gross sind die Unterschiede zwischen den beiden Sektoren bei der Kurzarbeit. In der Indstrie ist diese rückläufig. Die befragten Industrieunternehmen hätten angegeben, dass im Dezember durchschnittlich noch 9 Prozent der Belegschaft in Kurzarbeit seien, so die Mitteilung weiter. Im Herbst (14%) und auf dem Höhepunkt der Krise im Frühling (28%) wurden deutlich höhere Werte verzeichnet.

Im Dienstleistungssektor wurde eine Kurzarbeitsquote von 8 Prozent verzeichnet. Das war zwar deutlich weniger als im Frühling (32%), aber auch wieder etwas mehr als im Herbst (6%).

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