ArbeitsmarktKOF-Beschäftigungsindikator fällt weiter zurück
mk
3.5.2024 - 09:11
Zürich (awp) - Die Beschäftigungsaussichten schwächen sich in der Schweiz weiter ab. Besonders ist dies im Verarbeitenden Gewerbe und in der Bankbranche zu sehen, wie die ETH-Konjunkturforschungsstelle KOF prognostiziert. (Symbolbild)
Keystone
Zürich (awp) – Die Beschäftigungsaussichten schwächen sich in der Schweiz weiter ab. Besonders ist dies im Verarbeitenden Gewerbe und in der Bankbranche zu sehen, wie die ETH-Konjunkturforschungsstelle KOF am Freitag in einer Prognose festhält.
Keystone-SDA, mk
03.05.2024, 09:11
SDA
Der von der KOF berechnete Beschäftigungsindikator ist im zweiten Quartal bereits zum fünften Mal in Folge gesunken und liegt mit 3,4 Punkten nur noch leicht im positiven Bereich. Im Startquartal lag er noch bei nach unten revidierten 5,9 Punkten (zuvor: 7,5 Punkte).
Seit dem Mitte 2022 erreichten historischen Höchststand von 16,7 Zählern zeige der Indikator einen rückläufigen Trend und bewege sich in Richtung des langjährigen Mittelwerts von 1,5 Punkten, hiess es weiter. Dennoch rechne die Mehrheit der Unternehmen nach wie vor mit einem Personalaufbau.
Der Beschäftigungsindikator wird aus den vierteljährlichen Konjunkturumfragen der KOF berechnet. Die Auswertungen für das erste Quartal basieren laut Mitteilung auf den Antworten von etwa 4500 Unternehmen, die im Januar zu ihren Beschäftigungsplänen und -erwartungen befragt wurden.
Schwäche in der Industrie
Im Branchenvergleich sind die Aussichten laut KOF im Verarbeitenden Gewerbe am düstersten. Eine Mehrheit der teilnehmenden Firmen schätze dort den gegenwärtigen Bestand an Beschäftigten als zu hoch ein und plane in den nächsten Monaten einen Beschäftigungsabbau. Der dazugehörige Indikator liegt mittlerweile mit 15 Punkten im Minus, dies ist beinahe so tief wie zu Beginn der Coronapandemie im Frühjahr 2020.
Aber auch in der Bankbranche ging der Beschäftigungsindikator zum Vorquartal klar zurück und rutschte in den negativen Bereich ab. Die Zahl der Banken, die eher mit einem Stellenabbau rechnen, überwiege per saldo, so die KOF. In den übrigen Branchen blieb der Beschäftigungsindikator derweil stabil oder sank nur leicht.
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
14.05.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Trump und Xi in China: Treffen beginnt mit Warnung wegen Taiwan
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik