Die Aktionäre von Novartis können sich über eine höhere Dividende freuen. (Archivbild)
Keystone
Der Basler Pharmakonzern Novartis hatte auch im Schlussquartal 2022 teilweise mit Währungseinflüsse zu kämpfen gehabt. Den Aktionären will der Konzern eine höhere Dividende zahlen.
Keystone-SDA, SDA/amo
01.02.2023, 07:03
01.02.2023, 07:20
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Der Gewinn des Pharmaunternehmens Novartis ist im vierten Quartal auf 1,5 Milliarden US-Dollar zurückgegangen. Im Vorjahr verdiente der Konzern dank dem Verkauf der Roche-Aktien noch 16,3 Milliarden. Operativ verdiente Novartis im vierten Quartal 1,9 Milliarden US-Dollar (-24%).
Zwischen Oktober und Dezember hat Novartis 12,7 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Das ist ein Minus von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Zu konstanten Wechselkursen (kWk) ergab sich dagegen ein Anstieg um 3 Prozent.
Weniger Jahresumsatz als im Vorjahr
Für Analysten ist allerdings der um verschiedene Einflüsse bereinigte Kern-Betriebsgewinn wichtiger. Mit 4,0 Milliarden fiel dieser im vierten Quartal etwas besser als der AWP-Konsens aus.
Der Jahresumsatz verminderte sich um 2 Prozent auf 50,5 Milliarden Franken. Zu konstanten Wechselkursen resultierte ein Plus von 4 Prozent. Damit lag das Wachstum im Rahmen der Management-Prognose. Der Jahresgewinn verminderte sich deutlich auf annähernd 7 Milliarden nach 24,0 Milliarden.
Umsatz auf Konzernebene soll wachsen
Die Aktionäre erhalten eine auf 3,20 Franken von 3,10 Franken erhöhte Dividende.
Im laufenden Jahr strebt die Novartis-Führung zu konstanten Wechselkursen erneut Wachstum an. So soll der Umsatz auf Konzernebene im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich wachsen. Für den operativen Kerngewinn wird eine Zunahmen im ähnlichen Umfang angepeilt.
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