USAPaypal steigert Erlöse und Gewinn – Chef kündigt Rücktritt an
SDA
9.2.2023 - 23:13
Der Online-Bezahldienst Paypal ist zum Jahresende trotz Inflations- und Rezessionssorgen deutlich gewachsen. Im vierten Quartal stiegen die Erlöse im Jahresvergleich um sieben Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar. (Archivbild)
Keystone
Der Online-Bezahldienst Paypal ist zum Jahresende trotz Inflations- und Rezessionssorgen deutlich gewachsen. Im vierten Quartal stiegen die Erlöse im Jahresvergleich um sieben Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar.
Keystone-SDA
09.02.2023, 23:13
SDA
Das teilte die ehemalige Ebay-Tochter am Donnerstag nach US-Börsenschluss in San Jose mit. Der Nettogewinn legte demnach um 15 Prozent auf 921 Millionen Dollar zu. Damit übertraf das Ergebnis die Erwartungen der Wall-Street-Experten. Auch die Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr überraschte positiv. Das kam bei Anlegern gut an, die Aktie machte nachbörslich einen Kurssprung um über fünf Prozent.
Zeitgleich gab Paypal den Rücktritt von Vorstandschef Dan Schulman zum Jahresende bekannt. Wer ihm nachfolgen werde, sei noch unklar. Schulman besetzt den Spitzenposten seit Paypals Abspaltung von der Online-Handelsplattform Ebay im Jahr 2015. Er soll weiter einen Sitz im Verwaltungsrat behalten, der dem Vorstand übergeordnet ist.
Vergangene Woche hatte Paypal bekanntgegeben, angesichts des schwierigen Wirtschaftsumfelds rund sieben Prozent seiner Beschäftigten zu entlassen – rund 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Etliche Unternehmen der Tech-Branche – darunter die Facebook-Mutter Meta, Amazon, Twitter und Alphabet – beschlossen in den vergangenen Wochen und Monaten grössere Kündigungsrunden.
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
Keine weitere Zinssenkung in den USA: Die Notenbank Federal Reserve lässt den Leitzins unverändert. Wegen hoher Arbeitslosenquote und Inflation belassen die Währungshüter den Zins in der Spanne von 3,5 bis 3,75 Prozent. Zehn der zwölf Mitglieder stimmen für diesen Schritt.
29.01.2026
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik
Davos, 22.01.2026: O-Ton, Friedrich Merz, Bundeskanzler: (6:22)
«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
Sicherheit, Verteidigungsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit müssten neu bewertet werden.
23.01.2026
Wie Trump kontern? EU beruft Sondergipfel ein
Wie kann die EU Donald Trump kontern? Nach den Zoll-Drohungen des US-Präsidenten im Streit um Grönland befindet sich Europa auf Kollisionskurs mit den Vereinigten Staaten. Bei einem Sondergipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs Ende der Woche dürfte es auch um die milliardenschweren Gegenmassnahmen gehen, die der EU als Handelsoption zur Verfügung stehen.
20.01.2026
Gegen Trumps Drängen: Fed votiert für stabilen Leitzins
«Kein kuscheliger Ort»: Merz warnt in Davos vor neuer Machtpolitik