AutomobilindustrieTesla verdient deutlich besser als erwartet
SDA
20.7.2022 - 23:05
Tesla-Autofabrik in Austin im US-Staat Texas. (Archivbild)
Keystone
Trotz pandemiebedingter Produktionsausfälle in China und Lieferketten-Probleme hat Tesla den Gewinn im zweiten Quartal fast verdoppelt. Der Elektroautobauer verdiente 2,3 Milliarden Dollar und damit 98 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Keystone-SDA
20.07.2022, 23:05
SDA
Das teilte der Konzern von Elon Musk am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. Im Vorquartal hatte das Ergebnis allerdings noch bei deutlich höheren 3,3 Milliarden Dollar gelegen. Analysten hatten dennoch mit deutlich weniger Gewinn gerechnet. Die Aktie legte nachbörslich zunächst um rund vier Prozent zu.
Den Umsatz steigerte Tesla um 42 Prozent auf 16,9 Milliarden Dollar. Trotz der jüngsten Schwierigkeiten bestätigte der Konzern seine ambitionierten Jahresziele und stellte eine «rekordbrechende» zweite Jahreshälfte in Aussicht.
Überraschende Neuigkeiten lieferte Tesla ausserdem zu seinem Bitcoin-Bestand: Rund 75 Prozent davon hatte das Unternehmen zum Quartalsende verkauft, was den Cash-Bestand in der Bilanz im vergangenen Vierteljahr um 936 Millionen Dollar erhöhte. Tesla hatte 2021 rund 1,5 Milliarden Dollar in die Digitalwährung investiert, einen Teil aber wenig später schon wieder veräussert.
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Chinas Staatschef warnt Trump vor Konflikt um Taiwan. Zum Auftakt des Besuchs von US-Präsident Donald Trump macht der chinesische Staatschef Xi klar, dass die Taiwan-Frage die Beziehung zwischen seinem Land und den USA in eine «äusserst gefährliche Lage bringen» könnte. Ob und was Trump auf Xis Äusserungen entgegnet hat, ist nicht bekannt. Die USA spielen in Bezug auf Taiwan eine wichtige Rolle – unter anderem, weil sie trotz grosser Kritik Pekings Taiwan mit Waffen beliefern.
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«This new world of great powers is being built on power, on strength, and when it comes to it, on force. It's not a cozy place»
Die Weltordnung, wie wir sie kannten, gerät ins Wanken. CDU-Chef Friedrich Merz zeichnet ein düsteres Bild der internationalen Lage –
und spricht am Donnerstag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von einer neuen Epoche der Machtpolitik.
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei dabei nur der sichtbarste Ausdruck. Gleichzeitig gewinne China strategisch an Einfluss, während die Vormachtstellung der USA zunehmend herausgefordert werde.
Europa müsse sich darauf einstellen, dass Stärke und Durchsetzungsfähigkeit wieder zentrale Faktoren der internationalen Politik seien.
Merz fordert deshalb ein Umdenken – auch in Deutschland und der Europäischen Union.
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