Astronauten ersetzen kaputte Antenne an der ISS

dpa

3.12.2021 - 11:57

epa09584865 (FILE) - An undated handout file picture made available by the National Aeronautics and Space Administration (NASA) shows the International Space Station (issued 16 November 2021). NASA announced that on 15 November 2021, the International Space Station (ISS) Flight Control team was notified of indications of a satellite breakup that may create sufficient debris -- generated by a Russian Anti-Satellite (ASAT) test against one of its own satellites -- to pose a conjunction threat to the station. NASA Administrator Bill Nelson released a statement about the incident saying that due the debris generated by 'the dangerous Russian ASAT test, ISS astronauts and cosmonauts undertook emergency procedures for safety.' A press statement by US Secretary of State Antony Blinken also condemned Russia's test.  EPA/NASA HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES
Einzigartiger Arbeitsplatz: Die Internationale Raumstation ISS. 
EPA

Zwei US-Astronauten mussten ein defektes Antennensystem an der Internationalen Raumstation ISS ersetzen. Der Ausseneinsatz dauerte rund sechseinhalb Stunden. 

dpa

3.12.2021 - 11:57

Ernstfall für Thomas Marshburn und Kayla Barron: Die beiden US-Atronauten verliessen die Internationalen Weltraumstation ISS am Donnerstag rund 6 Stunden und 30 Minuten lang, wie die Nasa mitteilte.

Der Ausseneinsatz – Barrons erster und Marshburns fünfter – sei erfolgreich verlaufen. Er war eigentlich bereits für Dienstag geplant gewesen, aber wegen der Gefahr von Trümmern im Weltall verschoben worden. Um welche Art von Trümmern es sich handelte, wurde nicht mitgeteilt. Reparieren mussten die beiden eine defekte Antenne an der ISS. 

Vor rund zwei Wochen hatte sich die Besatzung der ISS wegen einer befürchteten Kollision mit Weltraumschrott in zwei an der Station angedockten Raumschiffen in Sicherheit bringen müssen. Einen Tag später hatte Russland bestätigt, sein Militär habe eine Anti-Satelliten-Rakete getestet und einen ausgedienten Satelliten abgeschossen.

Am Freitag musste die ISS nach russischen Angaben erneut Weltraumschrott ausweichen. Die Flugbahn der Station sei um 310 Meter abgesenkt worden, twitterte die Raumfahrtbehörde Roskosmos. Dafür seien die Triebwerke des an der ISS angedockten Raumschiffes Progress MS-18 genutzt worden. Bei dem Weltraummüll habe es sich um die Reste einer US-Rakete vom Typ Pegasus gehandelt, sagte Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin der Staatsagentur Tass zufolge.

dpa