Auch Berner Grossratskommission für Nachtbusse ohne Zuschlag

SDA

23.2.2021 - 09:41

Zurzeit verkehren sie wegen Corona nicht, ab 2022 sollen sie im Kanton Bern zum Grundangebot gehören: Die Nachtbusse.
Keystone

Der Kanton Bern soll punktuelle Verbesserungen im öffentlichen Verkehr ermöglichen. Dieser Meinung ist die vorberatende Kommission des bernischen Grossen Rates. Sie unterstützt deshalb den Angebotsbeschluss im öffentlichen Verkehr für die Jahre 2022 bis 2025.

Zu den Neuerungen gehört, dass Nachtbusse künftig zum kantonalen Grundangebot gehören sollen. Der Nachtzuschlag entfällt damit ab 2022.

In der Kommission für Bau, Energie, Verkehr und Raumplanung war die Vorlage unbestritten, wie aus einem Communiqué vom Dienstag hervorgeht. Der Angebotsbeschluss führt zu Abgeltungen an die Transportunternehmungen von durchschnittlich 280 Millionen Franken pro Jahr.

Die Kommission beantragt zudem, den integralen Halbstundentakt auf der Interregio-Strecke Bern-Burgdorf-Herzogenbuchsee-Langenthal wieder bis Mitternacht zu führen. Eine Minderheit setzt sich zudem für den Ausbau des Angebots auf der Linie Burgdorf-Konolfingen-Thun ein.

Unbestritten war in der Kommission nebst dem Angebotsbeschluss auch der Rahmenkredit für die Infrastruktur. So sollen zwischen 2022 und 2025 rund 180 Millionen Franken in grössere Projekte investiert werden, darunter die Erweiterung des Tramdepots Bolligenstrasse in Bern und der Neubau der Luftseilbahn Stechelberg-Mürren.

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