In Steffisburg bleibt fast alles beim alten

SDA

25.11.2018 - 21:41

Der Gemeinderat von Steffisburg wird in der bisherigen Besetzung weitere vier Jahre im Amt bleiben. Bei den Gemeindewahlen vom Sonntag wurden alle sieben Bisherigen bestätigt. Alter und neuer Gemeindepräsident ist Jürg Marti von der SVP.

Marti erhielt bei den Gemeindepräsidentenwahlen 3772 Stimmen, wie die Gemeinde am Sonntagnachmittag mitteilte. Auch die Wiederwahl in den Gemeinderat schaffte er mit 3361 Stimmen problemlos. Die Wahlbeteiligung lag bei 38,89 Prozent und damit etwas tiefer als vor vier Jahren.

Eine Überraschung ist Martis Wiederwahl nicht, denn er trat ohne Konkurrenz an. Marti wurde 2008 im Alter von bloss 29 Jahren zum Gemeindepräsidenten gewählt. Der "Jungspund" hat sich seither längst behauptet und konnte seiner dritten Wiederwahl nach 2010 und 2014 gelassen entgegensehen.

Die übrigen sechs Gemeinderatsmitglieder wurden ebenfalls im Amt bestätigt: Elisabeth Schwarz (SVP/2488 Stimmen), Stefan Schneeberger (FDP/1597 Stimmen), Hans Berger (GLP/1383 Stimmen), Ursulina Huder-Guidon (SP/1519 Stimmen), Marcel Schenk-Ghisoni (SP/1398 Stimmen) und Christian Gerber (EDU/1467 Stimmen).

Die Gemeindeexekutive setzt sich weiterhin aus je zwei Vertretern von SVP und SP sowie je einem Vertreter von FDP, GLP und EDU zusammen.

Beim Wählerstimmenanteil lag die SVP vorn, obschon sie einen kleinen Rückgang verzeichnete. Die Volkspartei kam bei den Gemeinderatswahlen auf 31,70 Prozent (-0,25), die SP auf 24,74 Prozent (+1,48), die EVP/EDU-Liste auf 14,74 Prozent (-0,85), die FDP auf 12,83 Prozent (-1,63) und die GLP auf 12,13 Prozent (+3,97).

Die BDP blieb auch diesmal aussen vor und stellt kein Gemeinderatsmitglied. Die Partei musste beim Wählerstimmenanteil einen Rückgang verbuchen und kommt noch auf 3,86 Prozent (-2,72).

Kleine Verschiebungen

Bei den Parlamentswahlen gab es nur geringfügige Verschiebungen: Die SP nahm den Grünen einen Sitz ab, EDU und Grünliberale gewannen je ein Mandat auf Kosten von EVP und BDP.

Der Grosse Gemeinderat setzt sich künftig so zusammen: SVP 9 (unverändert), SP 8 (+1), FDP 5 (unverändert), GLP 4 (+1), EVP 3 (-1), EDU 3 (+ 1), BDP 2 (-1). Die Grünen verloren ihren einzigen Sitz.

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