HitzeThun und Steffisburg unterstützen Temperaturmessnetz
hn, sda
25.4.2024 - 09:17
Hitzeinseln in der Stadt: Thun und Steffisburg wollen wissen, wo sich auf ihrem Gemeindegebiet im Sommer die Hitze staut. Ein Messnetz soll Daten liefern, um Massnahmen zu erarbeiten. (Symbolbild)
Keystone
Die Gemeinden Thun und Steffisburg unterstützen die Einrichtung eines Temperaturmessnetzes. Die Daten sollen als Grundlage dienen für Massnahmen gegen die städtische Hitzebelastung.
Keystone-SDA, hn, sda
25.04.2024, 09:17
SDA
«Die Messwerte ermöglichen es uns, gezielte und effiziente Massnahmen gegen die Hitzeinseln zu ergreifen», wird die Thuner Gemeinderätin Andrea de Meuron in einer gemeinsamen Mitteilung der Behörden vom Donnerstag zitiert. Solche Massnahmen können unter anderem Begrünungen, die Erhaltung von Frischluftschneisen oder reflektierende Baumaterialien sein.
Der Aufbau des Messnetzwerks erfolgt im Rahmen einer Masterarbeit am Geographischen Institut der Universität Bern. Insgesamt werden Ende April an 37 Orten mit unterschiedlicher Bebauung und Oberflächenbedeckung Temperatursensoren montiert.
«Dank dem umfangreichen Messnetz können wir die Lufttemperaturen in unterschiedlichen Quartieren räumlich und zeitlich hochaufgelöst aufzeichnen», erklärt die Masterstudentin Noémie Wellinger. Die Messwerte sollen mögliche «Hot Spots» in Thun und Steffisburg aufzeigen. Das Messnetz soll nach Abschluss der Masterarbeit weiterbetrieben werden.
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